Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Thomas Kunst MAN WEISS NIE, WIE ALLES KOMMT, ABER Auf diese Insel würde ich immer wieder Gehen. Und sei es nur noch für ein Halbes Jahr, Safschani, viel zu Niedrige Felsen. Zu wenig Möglichkeiten, Richtig sinnlos zu versacken. Nur Hitze, Schleim, in der Gelassenheit… Continue Reading „108. Die Gedichte sind das eine“
Korbinian Frenzel: Wenn wir noch mal auf die generelle Bedeutung von Gedichten schauen – das letzte Mal, dass ein Gedicht öffentlich wirklich hohe Wellen geschlagen hat, war das Gedicht von Günter Grass, „Was gesagt werden muss“. Darin hat er ja Israel schwer angegriffen. Sie… Continue Reading „107. Dieses sogenannte Reale“
Sie haben zweitausend Autoren recherchiert, die in Thüringen gewirkt haben, und Hunderte von Gedichten gewälzt. Am Ende, erzählt Christoph Schmitz-Scholemann, hätten Jens Kirsten und er 120 Gedichte auf einem großen Tisch ausgebreitet und noch einmal die passendsten herausgesucht. (…) Thüringen ist ein Lyrikland: Unter… Continue Reading „105. Lyrikland“
Mit Wanderers Nachtlied, das Goethe auf dem Kickelhahn bei Ilmenau schrieb, startet die Thüringische Landeszeitung ein neues Projekt – die „Thüringer Anthologie“. Ab sofort veröffentlicht unsere Zeitung jeden Samstag auf der Kultur-Seite und hier im Netz ein Gedicht eines hier lebenden, von hier weggegangenen… Continue Reading „104. Thüringer Anthologie“
Gleich zwei Veranstaltungen geben Anlass, unseren Slogan »Poetisiert euch.« weiterzutragen: Am Freitag, 21.03.2014 ist UNESCO-Welttag der Poesie. Dieser Tag soll an den Stellenwert der Poesie, an die Vielfalt des Kulturgutes »Sprache« und an die Bedeutung mündlicher Traditionen erinnern. Zwei Autoren des Verlagshauses werden zu… Continue Reading „100. Welttag der Poesie & Indiebook Day“
»Seit den 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts glaubt sich die westliche Welt in der Offensive, aber die kapitalistische Welt ist nicht die beste alle möglichen; sie ist nur übriggeblieben und überfällig. Ihren Niedergang als Realität und Religion erleben wir heute«, ist im Editorial der… Continue Reading „99. Abwärts“
In Loschwitz kann er privat bleiben. Dennoch mischt er sich in Debatten. Etwa darüber, ob junge Autoren zu unpolitisch seien. Es sei schon schwierig genug, Neues, Ungewöhnliches über Literatur zu äußern, meint er. „Wenn man dann gar über Politik redet, wird man schnell an… Continue Reading „98. Reinecke in Loschwitz“
The tour also featured some of Germany’s more prominent poetry presses, including poetenladen, Luxbooks and Verlagshaus J. Frank, along with Seel’s own press, kookbooks. Andreas Heidtmann, publisher of poetenladen, explained how his press has taken “the opposite approach” to that of most presses —… Continue Reading „97. Poetry goes mainstream with the indies“
Die herkömmliche Gedichtstruktur löst sich bei Vom Gehen und Stehen in einzelne Passagen auf. Hefter verknüpft sie mittels Collage und Montage in thematische Zusammenhänge. Der Ausgangspunkt ihrer Gedichte ist die einzelne Geste, das Darstellen und Äußern eines bestimmten Gefühls. Diese innere Bewegung wurde von Hefter… Continue Reading „96. Gedichte der befreiten Körper und des befreiten Geistes“
Nächtliche Literaturaktion: Freitag, 4. April 2014, 22 Uhr, Kuhtor, Hinter der Mauer 2, 18055 Rostock Worte für Klavki zu finden, ist nicht einfach. Er selbst tat es damals auf der Prosanova-Bühne so: „Ich bin nur der knorpelige Kläffer Klavki aus Kiel, der in seinem… Continue Reading „95. Klavki: er-leuchtet“
Aus: Textkette Freistil Miklós Radnóti (* 5. Mai 1909 in Budapest; † 9. November 1944 bei Abda nahe Győr auf einem Gewaltmarsch zur Evakuierung des Lagers). „Im Mai 1944 wurde er zunächst an die ukrainische Front beordert und später im Lager Bor in Serbien interniert. Seine… Continue Reading „94. Eklogen vom Massenmord“
In 2014/15 möchten wir unsere neue Reihe „Die nummernlosen Bücher“ mit vier neuen Titeln junger deutschsprachiger Lyrik fortsetzen. Worum geht es in diesem Projekt? Die kleine Edition parasitenpresse gibt es schon seit über zehn Jahren. Wir geben eine Reihe mit Lyrikheften heraus, die junge… Continue Reading „93. Crowdfunding“
Schwer zu sagen, warum der letzte Vers in Ann Cottens Gedicht “Eine Zeit lang bin ich früh nach Hause gegangen” so eine melancholische Wucht entwickelt. Vielleicht ist es der scharfe Kontrast zwischen kindischem Reimen (blasser, krasser, voll, soll) und der Plötzlichkeit der Erkenntnis über… Continue Reading „92. Gruß aus Japan“
2014 jährt sich der Geburtstag des katalanischen Dichters Joan Vinyoli zum hundertsten, sein Todestag zum dreißigsten Mal. Vinyoli hat im katalanischsprachigen Raum großen Einfluss auf die nachfolgenden Lyriker/innen gehabt (während der hierzulande bekanntere, dortzulande institutionell höhergeehrte Salvador Espriu eine bewunderte, aber isolierte Erscheinung blieb).… Continue Reading „91. Joan Vinyoli“
Am 17. Mai 2014 wird der Lyrikpreis Meran zum zwölften Mal vergeben. Die Jury hat neun Finalisten nominiert, zugelassen waren 276 Autorinnen und Autoren. Sie heißen Jan Volker Röhnert (1976, Gera), Dominic Angeloch (1979, Stuttgart), Thomas Kunst (1965, Stralsund), Hartwig Mauritz (1964, Eckernförde), Kerstin… Continue Reading „89. Lyrikpreis Meran: Die Finalisten“
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