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Veröffentlicht am 31. Oktober 2026 von lyrikzeitung
119 Wörter, 1 Minute Lesedauer.
Geboren am 14. September 1953 in Hagen, lebt in Berlin
Jahrhunderte hindurch wurden in alle Dinge Tiefen hineingeheimnist, die sie niemals hatten. Das hat sehr viel Unheil angerichtet. Banalisiere die Dinge und du wirst Erfolg ernten und Chancen säen.
(Walter Serner)
Es war nämlich
an einem dieser sprich
wörtlichen Montage
mit Absinth
kater im Paris
des Jahres 1901,
als Pablo seinen
einsamen Entschluß
faßte, die Palette
sinken ließ und
fluchte: «Merde alors,
heute mach ich mal
blau, was soll's!»
Der Rest ist Kunst
geschichte, d. h.
eine kleine Wissen
schaft für sich
wie die 10 Fehler bei
Original und Fälschung.
Aus: Literaturmagazin 11. Schreiben oder Literatur. Reinbek: Rowohlt, Oktober 1979, S. 248f.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Absinth, Blaue Periode, komische Lyrik, Kunstgeschichte, Kunstsatire, Literaturmagazin, Pablo Picasso, Paris, Rowohlt, Sprachwitz, Uli Becker, Walter Serner, Wortspiel, Zeilenbruch
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