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Veröffentlicht am 31. März 2014 von lyrikzeitung
Nicht will wohllauten der deutsche Mund, sagt Hölderlin. Beweis: Lyropolis heißt auf Deutsch Textkette. Das klingt ein wenig nach dem ebenfalls wenig wohllautenden ungarischen Wort für Liebe: Szerelem. Eine Freundin verlängerte es probeweise: Textkettennebenstrecke. Vielleicht lustig, aber nicht wohlklingend. Aber eigentlich ist Textkette nicht die Stadt selbst, sondern das Herzstück, die Anthologie, die Lyrikbibliothek von Babel. Wie dem sei – Lyropolis existiert; und wächst. Hier ein Stadtplan:

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Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Textkette
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Einspruch: Dem Stadtplan nach sehen wir momentan eine Lyrikbibliothek von Athen. Babel sah ein bisschen anders aus, man könnte allerdings die verschiedenen Abteilungen auch problemlos wichtigen Bauten wie Zikkurat, Prozessionsstraße, Ischtar-Tor usw. zuordnen. Hier ein aktueller Stadtplan von Babylon: http://clients.teksavvy.com/~cgraves/images/babylon_outercity.jpg
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