Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Wenn man sich an Etiketten versucht, lägen Begriffe wie Alltagslyrik oder Gelegenheitsdichtung nahe. Mal lakonisch-kurz, dann im Zeichen des Langgedichts, wie es z. B. Günter Herburger in den 70er Jahren poetologisch auf den Punkt gebracht hat: Gedichte sollen verstopften Schubladen gleichen. Um Gedichte im… Continue Reading „41. Gleich verstopften Schubladen“
Verlagshaus J. Frank | Berlin startet neue Lyrikreihe – ausgewählte Gedichte von Wladimir Majakowski, Konstantínos Kaváfis und Wilfred Owen in deutscher Erstübersetzung Am 1. Oktober erscheinen die ersten drei Bände der neuen, hochwertig gestalteten Lyrikreihe Edition ReVers. In zweisprachigen und in zwei Farben (Gold/Schwarz)… Continue Reading „40. Neue Reihe Edition ReVers“
Von Thomas Kling stammt die Selbstaussage, ihn interessiere jede „Land- oder Stadtschaft als eine riesen summende Insektengesellschaft“, aus der er in seinen Gedichten einzelne Stimmen „herauspräparieren“ müsse. In Beyers neuem Gedichtband „Graphit“ (erscheint im Oktober), in dem vielfach Fotos Auslöser gewesen sein dürften, hört… Continue Reading „39. Rheinische Stimmen erscheinen“
Das Programm Die imaginären Welten der Lyrik treffen auf die audiovisuellen Möglichkeiten des Kurzfilms: Der Poesiefilm ist so alt wie das Filmemachen selbst und erlebt seit dem Einsatz der digitalen Medien einen wahren Boom. Bereits zum siebten Mal zeigt das ZEBRA Poetry Film Festival… Continue Reading „38. 7. ZEBRA Poetry Film Festival“
Aber was bedeutet es, wenn das Gedicht tanzt? Die besondere Qualität eines solchen Gedichts – oder seine Dunkelheit, wie manche sagen – läge nicht im Transport bestimmter, mal schwerer mal leichter verständlicher Informationen; vielleicht bestünde sie gerade darin, dass es darin keinen manifesten Sinn… Continue Reading „37. Das hermetische Sehen“
Roger Köppel ist ein konkretes Gedicht. Egal, mit welchem Argument er konfrontiert wird, er pariert mit: «D‘ Wältwuche…». Diese Wiederholungen erinnern mich an das Serielle der konkreten Poesie. Sprache wird hier zum Schutzwall. Mit den Mitteln der Poesie versuche ich dann, die Sprache der… Continue Reading „36. D‘ Wältwuche“
Seine Frau erfuhr damals nicht einmal, wo genau ihr Mann inhaftiert war. Nach 281 Tagen Haft und Dauerverhören im Stasi-Gefängnis Berlin Hohenschönhausen zwang man [Jürgen] Fuchs ohne Prozess zur Ausreise in den Westen. Sein Vernehmer gab ihm noch mit auf den Weg: „Legen Sie… Continue Reading „34. Gedächtnisprotokolle“
Von Platen lebte von 1819 bis 1826 in Erlangen und fand Mentoren unter den Dozenten der Universität, die seine lyrischen und dramatischen Versuche wohlwollend aufnahmen und ihn in seinem dichterischen Mühen bestätigten. / Mein Mitteilungsblatt Erlangen-Nord
Ein kurzes Gedicht über Verschwörungen, gutes Essen und diese verdammten blauen Pillen. Text: Leander Sukov Sprecher: Jörg Wellbrock
Nach Caroline Schlegel hat die Stadt Jena einen Preis benannt, der in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal im deutschsprachigen Raum ausgelobt wurde. Gewürdigt werden mit dem Caroline-Schlegel-Preis – in Anlehnung an das Wirken der Namensgeberin – herausragende Leistungen in den Genres Feuilleton und… Continue Reading „30. Preis für Dorschel und Hünger“
Peter Ettl macht auf KUNO einen Erkundungsgang in die Lyrik der 1970er Jahre und stellt Berndt Mosblech vor: http://www.editiondaslabor.de/blog/?p=25820
Ein Gedicht über die zaudernde Jugend machte die 22-Jährige schlagartig bekannt. Nun ist ihr Buch da – in dem sie dem Thema treu bleibt. / Frankfurter Neue Presse
sonntagmorgens Kaffeeduft in der Luft, Honig auf der Zunge – ein Augenblick, in dem wir weiter nichts als verweilen Hansjürgen Bulkowski
Während die Abraumhalden nicht zu übersehen waren, die bei der Uranförderung anfielen, blieb die Radioaktivität unsichtbar, die die Menschen verstrahlte. Doch auch wenn sie nicht zu sehen war, es gab sie und es gibt sie weiterhin. Die Geschichte dieser Landschaft und ihrer Menschen erzählt… Continue Reading „24. Geigerzähler“
Bereits im Mai gewann die tunesische Lyrikerin Amal Musa in der Kategorie Welt und die Italiener Valerio Magrelli und Ireno Guerci in den beiden anderen Kategorien den «Lerici Pea»-Preis für Lyrik. Der Preis wird seit 1954 vergeben. Frühere Preisträger waren u.a. Yves Bonnefoy (Frankreich),… Continue Reading „23. Preisverleihung“
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