Kategorie: Deutschland

48. Interpretation

Bei fixpoetry interpretiert Andreas Hutt das Gedicht „Werden wir durchsichtig sein füreinander?“ von Martina Hefter. (Bei Facebook dazu um ein Bild)

47. Rückblende April 2001: Bartträger

Der letzte Dreck kam im April aus Österreich: Alltag in Österreich: „Kronenzeitung“ feiert Hitler. Eine Behauptung, eine Frage, ein Gedankenspiel – wäre es möglich, daß in einer großen deutschen Tageszeitung an einem 20. April folgendes Gedicht an prominenter Stelle erscheint: „Fürwahr, ein großer Tag ist… Continue Reading „47. Rückblende April 2001: Bartträger“

45. Befreiungspoesie

Die Stotterbühne lädt ein: „Befreiungspoesie“ Jeannette Abée – Wolfgang Endler – Lydia Kraft – Elena Tüx – Rainer Wieczorek – und und und … Traumjäger baden im Herbst meines Herzens, kaum greifen kann, neustes Neu – es wird Gehirn die Blutpumpmaschine und stirbt sich… Continue Reading „45. Befreiungspoesie“

44. Sozial(-poetisch)es Netz

Ich war wohl ein Dreivierteljahr nicht bei Facebook. Ist das schon asozial? Wohl. Jedenfalls muß ich feststellen: Facebook hat sich während meiner Abwesenheit in ein total poetisches Medium verwandelt?! Das erste, was ich sehe: Richard Duraj hat eine Shakespeare-Version gedichtet und seit 2 Stunden… Continue Reading „44. Sozial(-poetisch)es Netz“

43. Kulturmensch

Bißchen Poesie braucht Kulturmensch schon – muß ja nicht gleich ein Gedicht sein. (Die sind eh meist so abstrakt, hermetisch oder superreal…). Das produziert man doch selbst für den Eigenbedarf. Der taz-Autor macht aus dem Prosasatz von Angelika Overath glatt einen fünfhebigen Jambus, als… Continue Reading „43. Kulturmensch“

42. Thalbach liest Brasch

Immer, wenn sie seine Gedichte liest, fühlt sie den Schmerz über seinen zu frühen Tod. Die Schauspielerin Katharina Thalbach hat das vor drei Jahren einmal in einem Interview mit der „Zeit“ zugegeben. Dennoch liest sie die Gedichte von Thomas Brasch immer wieder öffentlich –… Continue Reading „42. Thalbach liest Brasch“

41. Surreal und abstrakt

Jedes der 31 »Kapitel« der Anthologie entfaltet seine ganz eigene Sphäre. Das eine Mal erscheint diese real und nachvollziehbar, wie in vielen der Kurzgeschichten und Romanauszüge, ein anderes Mal surreal und abstrakt – zum Beispiel bei der Lyrik. Wenn es in »Witterung« von Nadja… Continue Reading „41. Surreal und abstrakt“

40. Rückblende März 2001: Zwischen Wunderland und Widerstand

Die isländische Schriftstellerin Steinunn Sigurdardottir erklärt Deutschland zum  „Wunderland für Lyrik“: „das einzige Land, wo Lyrik verkaufbar ist“. Michael Braun schreibt über die „dunkleren Traditionen des Leonce-und-Lena-Wettbewerbs“, dazu gehöre „die Ignoranz der Vorjurys, die mit blamabler Beharrlichkeit die interessanten jungen Dichter dieser Jahre einfach… Continue Reading „40. Rückblende März 2001: Zwischen Wunderland und Widerstand“

39. Lyrikdebüts 2010

Donnerstag, 10. Februar · 20:00 – 23:00 Literaturwerkstatt Berlin Knaackstr. 97 Mit: Roman Graf (Berlin), Martina Hefter (Leipzig), Nadja Küchenmeister (Berlin) Moderation: Michael Braun (Literaturkritiker, Heidelberg)   Etwa fünfzehn Lyrik-Debüts erschienen im vergangenen Jahr im deutschsprachigen Raum, ein verschwindend geringer Anteil im Vergleich zu… Continue Reading „39. Lyrikdebüts 2010“

37. Ein Schuss, ein Schrei – Das Meiste von Karl May

„Den Westen malte er banal, den Osten bestenfalls trivial. Wovon er schrieb, das sah er nie, alles bloße Phantasie.“ … Roger Willemsen, bekannter Fernsehschaffender und Berufsintelektueller, trug im Rahmen eines Lesekonzerts, das er gemeinsam mit den Pianistinnen Anna und Ines Walachowski gestaltete, aus seinem Gedichtband… Continue Reading „37. Ein Schuss, ein Schrei – Das Meiste von Karl May“

34. Rückblende Februar 2001

L&Poe berichtete im Februar 2001 über die Verleihung des Friedrich-Hölderlin-Preises an Dieter Wellershoff und des Preises für Europäischer Lyrik der Stadt Münster an Hugo Claus. Der spanische Dichter Jose Garcia Nieto, Träger des Cervantes-Literaturpreises, starb im Alter von 87 Jahren. Die „Zeit“ wird wieder kritisiert, aber es… Continue Reading „34. Rückblende Februar 2001“

32. Badder

In Jamaika hatte er das gefunden, was ihn begeisterte: Geschichten von großen und kleinen Gaunern – und er mittendrin. Seinen humorvollen Blick auf diese Welt hat er bis zum Schluss behalten. „In der Bar da unten war vor einiger Zeit der Superintendent dieses Bezirks… Continue Reading „32. Badder“

31. Rückblende Januar 2001

Am 1. Januar 2001, vor 10 Jahren, gab es die ersten regelmäßigen Nachrichten der Lyrikzeitung. Ich starte heute eine Reihe Rückblende. In der wird es die nächsten 120 Tage je eine von mir ausgewählte Nachricht aus jedem Monat L&Poe von 2001 bis 2010 geben.… Continue Reading „31. Rückblende Januar 2001“

28. Sprachverrückt

Nach der Etablierung der „Roughbooks“-Reihe waren zwar sofort die Unkenrufer zur Stelle, die das neue Konzept für nicht überlebensfähig hielten und eine sektiererische Einkapselung der Lyrik-Community in einer winzigen Internet-Nische befürchteten. Aber der Untergang fand nicht statt, im Gegenteil. Nach den ersten zwölf „Roughbooks“… Continue Reading „28. Sprachverrückt“

27. SergeD.

SergeD. ist der Internetname des Landshuter Theaterwissenschaftlers und Germanisten Dr. Andreas Eglseder, den er als Verfassername beibehält. … Die mit Abstand meistverwendete Gedichtform in den „Weggabelungen“ ist das Sonett. Reim und Rhythmus, Musikalität der Verse attestieren SergeD. romantisch-naive Uncoolness – oder den bayrischen Dickschädel,… Continue Reading „27. SergeD.“