Schlagwort: Roman Graf

Arbeitsbericht

Als wir den Plan (Dirk Uwe Hansens Idee, ich ließ mich zum Mittun überreden) für die Anthologie faßten, war ich neugierig und zugleich skeptisch. Klar, jeder kennt den Namen Sappho und das Fragment mit Mond und Pleiaden. Aber reicht das für produktiven dichterischen Umgang?…

58. Zürcher Kultur

Kein Unglücksdatum war Freitag, der 13. Dezember, für 23 Zürcher Kulturschaffende und zwei Kollektive: Stadtpräsidentin Corine Mauch hat an diesem Datum im Kaufleuten nämlich die kulturellen Auszeichnungen 2013 der Stadt Zürich in der Höhe von insgesamt 705 000 Franken übergeben. (…) In der Abteilung…

81. Muse, die zehnte

call for poems Wir besitzen fast nichts mehr von ihrer Dichtung und wissen noch weniger von ihrem Leben. Und doch: Sappho lässt die Dichterinnen und Dichter, Leserinnen und Leser nicht los. Vielleicht, weil es so verführerisch ist, die Lücken, die die Überlieferung in ihr Werk…

65. Wie findet Lyrik heute eine Öffentlichkeit? TeaTimeLesungen und Gespräche

Sonntag, 17.4., 17.30 Uhr „Gedichte sind kein Luxus, sie gehören zu unserem Existenzminimum“, schreibt Elisabeth Borchers. Sie ist fest davon überzeugt, dass Lyrik unverzichtbar ist, doch im letzten Jahr erschienen nur etwa 15 Lyrikdebüts*) im deutschsprachigen Raum, ein verschwindend geringer Anteil im Vergleich zu der stetig wachsenden…

126. Sapphomania

Die griechische Dichterin, deren Werk fast verschwunden ist, geistert durch die Literaturgeschichte. „Die pommersche Sappho“ wurde die Greifswalder Barockdichterin Sibylla Schwarz genannt, die „deutsche Sappho“ nannte man im 18. Jahrhundert die Stegreifdichterin Anna Louisa Karsch, früher einfach „die Karschin“ genannt. Viele andere Gegenden und…

39. Lyrikdebüts 2010

Donnerstag, 10. Februar · 20:00 – 23:00 Literaturwerkstatt Berlin Knaackstr. 97 Mit: Roman Graf (Berlin), Martina Hefter (Leipzig), Nadja Küchenmeister (Berlin) Moderation: Michael Braun (Literaturkritiker, Heidelberg)   Etwa fünfzehn Lyrik-Debüts erschienen im vergangenen Jahr im deutschsprachigen Raum, ein verschwindend geringer Anteil im Vergleich zu…

98. Junge Lyrik

Jochen Kelter hat zwei Gedichtbände gelesen, und da die Autoren „jung“ sind, sind ihre Gedichte vielleicht nicht zuende gegart oder -goren? Letzteres behauptet die Überschrift des Südkurier: „Junge Lyriker, unausgegorene Gedichte“. Vielleicht liegts auch nicht (nur) am Alter, sondern an der Manier „jüngerer deutscher…

76. Siebengestirn aus Gedichten

„Der Mond und die Siebensterne / sind untergegangen. Mitter- / nacht ist und die Zeit vorüber. / Ich aber, ich liege einsam.“ So übersetzt Emil Staiger den Sappho-Vierzeiler, an dem sich jetzt Roman Graf mit gleich sieben Nachdichtungen versucht. Sappho – Labor ist der…