Kategorie: Deutschland

133. Welt-Lyrik

Ach ihr Armen: Das Buch richtet sich an echte Einsteiger und erläutert so simple Dinge wie: Was ist eine Börse, was eine Aktie und was eine Spekulationsblase? Dabei rutscht die Sprache leider manchmal in „Sendung mit der Maus“-Lyrik ab. / Die Welt Geistige Gummibärchen… Continue Reading „133. Welt-Lyrik“

132. Meine Anthologie 71: Elke Erb, Mitteilen

Elke Erb Mitteilen Schneide ich etwa Feenfleisch aus und lege es auf die Teller? Und wird es von Feenfüchsen im hindernislosen Mondlicht (die auf die Stühle springen am runden Tisch, bei Messer und Gabel aufs weiße Tischtuch die vorderen Füße aufstützen) beschnuppert, bevor Meinesgleichen… Continue Reading „132. Meine Anthologie 71: Elke Erb, Mitteilen“

128. Gedicht des Monats

Wenn das mal kein Nachtrag zur vorigen Meldung ist. Ein „Gedicht des Monats“ bietet die Chemnitzer Zeitung „Freie Presse“ („Sachsens größte Zeitung“) via google so an: Gedicht Des MOnats* Freiberg (fp). O kühler Wald O kühler Wald, wo rauschest du, in dem mein Liebchen… Continue Reading „128. Gedicht des Monats“

127. Rathauslyrik

Politiker (und andere mit ihr befaßte Berufsgruppen wie Journalisten) halten ihre Sprache für wesenhaft, exakt und zupackend. Die der Lyrik halten sie für ungenau, blumig und nicht zu fassen. Wenn also ausnahmsweise ein Politiker mal nicht die exakte Wahrheit und nichts als die Wahrheit… Continue Reading „127. Rathauslyrik“

126. Sapphomania

Die griechische Dichterin, deren Werk fast verschwunden ist, geistert durch die Literaturgeschichte. „Die pommersche Sappho“ wurde die Greifswalder Barockdichterin Sibylla Schwarz genannt, die „deutsche Sappho“ nannte man im 18. Jahrhundert die Stegreifdichterin Anna Louisa Karsch, früher einfach „die Karschin“ genannt. Viele andere Gegenden und… Continue Reading „126. Sapphomania“

122. Bildungsstolz und Aroma

In seiner «Fußnote zu Rom» brauchte der Dichter Günter Eich einst nur wenige Zeilen, um sich von der monumentalen Kultur-Zumutung der abendländischen Gründungsmetropole zu verabschieden: «Ich werfe keine Münzen in den Brunnen, / ich will nicht wieder kommen. // Zuviel Abendland, / verdächtig.» Angesichts… Continue Reading „122. Bildungsstolz und Aroma“

121. Pastior-Projekt

Am Samstag, 2. April, beginnt der zweite Tag des Lyrikertreffens Münster mit einem Pastior-Projekt (11 Uhr, Theatertreff Städtische Bühnen). Urs Allemann, Schriftsteller aus Basel, wird Texte des Georg Büchner-Preisträgers Oskar Pastior lesen. Über den aktuellen Stand der biographischen Forschung berichtet Ernest Wichner. Dieser kann… Continue Reading „121. Pastior-Projekt“

120. Literarischer März

Der März geht dem Endde entgegen, der „Literarische März“ ist da: Lyrikwettbewerb um den Leonce-und-Lena-Preis und die Wolfgang-Weyrauch-Förderpreise in der Centralstation Darmstadt, Im Carree (Nähe Luisenplatz) 25. und 26. März 2011 Teilnehmer 2011 Ast, Ann-Kathrin Bresemann, Tom Falberg, Tobias Kokot, Sascha Krause, Thilo Küchenmeister, Nadja Popp,… Continue Reading „120. Literarischer März“

117. LYRIK 25.3.11. Daniela Seel, Dmitry Golynko, István Kemény, Tobias Herold

Freitag, 25. März · 20:00 – 23:00 “Ausland” – Territory for experimental music, performance and art Lychener Str. 60 10437 Berlin Berlin, Germany Lyriklesung: Daniela Seel Dmitry Golynko István Kemény Tobias Herold 25 Mar 2011 – 20:00 http://ausland-berlin.de/ [Geöffnet ab 20 Uhr / Beginn… Continue Reading „117. LYRIK 25.3.11. Daniela Seel, Dmitry Golynko, István Kemény, Tobias Herold“

116. Splitter

Es gibt viele andere Schriften mehr, alle unter dem immer gleichen rotweiß gestreiften Heftdeckel mit dem magischen Schriftzug „rot“ und dem rätselhaften Leitmotiv von Ernst Bloch auf dem Rückdeckel: „Es gibt auch rote Geheimnisse in der Welt, ja, nur rote.“ / Ludwig Harig über… Continue Reading „116. Splitter“

115. Die neuen

politischen Zeit-Gedichte handeln vom Krieg: Nora Bossong und Monika Rinck. Kein Murx. Kaufen. Oder in die Bibliothek gehen. Bisher: POLITIK UND LYRIK. Macht, Gedichte (Einleitung) Zeit 11 Monika Rinck, SELIG | Marion Poschmann, die zwei Körper der Kanzlerin | Jan Wagner, giersch Zeit 11 Hier Hendrik Rost,… Continue Reading „115. Die neuen“

114. Loose

Loos des Lyrikers heißt ein Gedicht von Platen. Dann also Schiksaal des Schurnalisten, der ständig erleben muß, daß eher Ephemeres ein Dutzend Kommentare und 100e Klicks erfährt, während das Wirklich Wichtige übersehen wird. Uff, dann macht er weiter.

111. Chronotopische Gedichte

Noch immer weiß Marcus Roloff nicht recht, was passiert, wenn das Schreiben beginnt. „Es sind Einfälle, ein besseres Wort gibt es da nicht, und dann beginnt das Arbeiten.“ Eines aber sei klar. Gedichte seien weder Abbild der äußeren Wirklichkeit noch Abbild der inneren Wirklichkeit… Continue Reading „111. Chronotopische Gedichte“

109. Gedicht

MOMBASA ISLAND, ZWEITER JULI, MEINE LIEBSTE Yasmouni, arbeite hier seit gestern als Entwicklungshelfer, brauche Ablenkung, bevor ich Endlich wieder was mit einer Frau Anfange, zuviel Freundschaft zuletzt immer und Zuwenig Liebe, es ist immer das Gleiche, bemühe ich mich um Eine, geht sie am… Continue Reading „109. Gedicht“

108. Silvia Schlenstedt gestorben

Zum Tod der Germanistin Silvia Schlenstedt schreibt Georg Fülberth in der Tageszeitung junge Welt: Die junge Germanistikstudentin versuchte, wie sie sich 2004 in einem Interview erinnerte, »marxistisch zu arbeiten, ohne Lukács zu folgen«. Eine Gegenposition fand sie bei Brecht, über dessen »Svendborger Gedichte« sie… Continue Reading „108. Silvia Schlenstedt gestorben“