Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
98 Bewerbungen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, den USA und Serbien hat die Jury, zu der neben LeseLenz-Kurator José F. A. Oliver Ulrike Wörner vom Friedrich-Bödecker-Kreis und Robert Renk von „8tung Kultur“ zählen, gesichtet. Das Ergebnis ist: Hausacher Stadtschreiber 2013/2014 in der Sparte Belletristik/Lyrik… Continue Reading „54. Hausacher Stadtschreiber 2013/2014“
Ein Sprechen über etwas, worüber man eigentlich nicht spricht, weil sich die Gedanken meist außerhalb des eigenen Körpers zu bewegen scheinen, so sieht Ann Jäderlund ihre Situation, in der sie Antworten auf ihre Fragen sucht. Bei Petr Borkovec hingegen können schon mal Kolibris durch… Continue Reading „50. Kolibris“
Was reimt sich auf Blutleere – 36 Suchergebnisse – Subjektive, Nomen etc. Beitrag zur Literaturkritik Aus: Gedichteoase.de Bickbeere Blaubeere Blutleere Brombeere Brustbeere Erdbeere Flammenmeere Galeere Heere Heidelbeere Heildelbeere Himbeere Holunderbeere Johannisbeere Kranbeere Kronsbeere Leere Loganbeere Lorbeere Luftleere Maulbeere Meere Moosbeere Preiselbeere Schwarzbeere Speere Stachelbeere… Continue Reading „49. Blutleere“
Arno Holz hat Recht gehabt. So fanden er und seine Schüler den Ton für das neue Zeitalter von Industrie, Technik, Geschäftigkeit. Mancher Text liest sich wie eine Glosse auf die neue Welt der Angestellten und zur Karriere Verdammten. Viele Texte aber beschäftigen sich auch… Continue Reading „45. Arno Holz hat Recht gehabt“
Erst aus Übereinstimmungen und Differenzen des Miteinanderschreibens sei eine Art Poetik als «emerging quality» des Grand-Piano-Experimentes entstanden, so erinnert sich Tom Mandel. Ähnliches schwebt einem selbstbewussten jungen Berliner Kollektiv vor, der Lyrikergruppe G13. Im Herbst 2012 ist nach vierjährigem Bestehen der sich gegenseitig mentorierenden… Continue Reading „44. Kollektivautor“
Kommen hier nur Ossis jenseits der fünfzig? Nicht nur. Es ist oft gar nicht mehr so wichtig, ob man Ossi ist oder Wessi, sondern eher, ob man renitent ist oder nicht. Ihre Kneipe ist einer der letzten Orte für Alternativkultur in diesem Kiez, und… Continue Reading „40. Ob man renitent ist“
Aus Eichendorffs Roman „Ahnung und Gegenwart“: Das Reisen, sagte Faber, ist dem Leben vergleichbar. Das Leben der meisten ist eine immerwährende Geschäftsreise vom Buttermarkt zum Käsemarkt; das Leben der Poetischen dagegen ein freies, unendliches Reisen nach dem Himmelreich. Leontin, dessen Widerspruchsgeist Faber jederzeit unwiderstehlich anregte, sagte darauf:… Continue Reading „37. Ein Gespräch über die Dichter“
Für sein bisheriges Gesamtwerk, und unter spezieller Hervorhebung seines 2011 in der Edition Rugerup erschienenen Gedichtbandes »Bell Island im Eismeer«, hat unser Autor Ulrich Schacht den vom Wangener Kreis – Gesellschaft für Literatur »Der Osten« e.V. gestifteten Eichendorff-Preis für das Jahr 2013 erhalten. Die… Continue Reading „36. Eichendorff-Preis für Ulrich Schacht“
Es entsteht ein heiterer Fluss, eine lautliche Durchlässigkeit, in der auch die Identität eines lyrischen Ichs obsolet wird. Wie hier: „Als Atlas/ trage ich so schwer an mir wie an der Welt. Doch gäbe ich mich fort/ bekäm ich mich intakt zurück? Oder mit… Continue Reading „34. Poetischer Honig“
„Vogelherd. mikrobucolica“, so heißt einer der geheimnisvollsten und zugleich konkretesten Gedichtzyklen des Dichters Thomas Kling, der 2005 im Alter von 48 Jahren starb. Das Hörspiel begibt sich auf Spurensuche und versucht dem Geheimnis seiner Texte nahezukommen. / mehr vogelherdrecherche Hörspiel von Ulrike Janssen Unter… Continue Reading „32. Vogelherdrecherche“
keine Probleme? kein Problem – Sprache macht mit uns, was sie will Hansjürgen Bulkowski
Seit über zehn Jahren beschäftigt sich Susann Körner, geboren 1972, mit Fundstücken unseres Konsumalltags, mit Warenbezeichnungen auf Kassenbons: Ein sprachliches Paralleluniversum, in dem Produktnamen durch elektronisch bedingte Abkürzungen zu hermetischen Bedeutungsträgern mutieren. Was ist eine „Bismarck Emotion“, was eine „Montage Noir“ und wie sieht… Continue Reading „27. Gedichte in Restsprache“
Jan Kuhlbrodt auf Postkultur: 1. Es gibt keine unverständlichen Gedichte (kein einziges). 2. Verstehen findet am und im Rezipienten statt. Das Gedicht liegt vor wie es ist; da ist nichts zu machen. 2.1. Der Leser erschließt sich das Gedicht, und nur so wird er… Continue Reading „26. Zum Verständnis von Gedichten“
„Exportgeschäft Wir exportieren! Wir exportieren! Wir machen Export in Offizieren! Wir machen Export! Wir machen Export! Das Kriegsspiel ist ein gesunder Sport! Wir lehren Mord! Wir speien Mord! Wir haben in Mördern großen Export! Was tun wir denn Böses? Wir vertreten doch nur die… Continue Reading „23. Exportgeschäft“
Im Zuge der heftigen Debatten um Oskar Pastiors IM-Akte stand von Anfang an die Frage im Raum, ob auch sein literarisches Werk neu bewertet werden müsse. Als Stefan Sienerth vor zweieinhalb Jahren mit seiner Entdeckung an die Öffentlichkeit trat, dass Oskar Pastior von Juni… Continue Reading „19. Dilemma“
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