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Veröffentlicht am 22. Oktober 2026 von lyrikzeitung
118 Wörter, 1 Minute Lesedauer.
(Yosa Buson oder Yosa no Buson (与謝 蕪村; * 1716 in Kema, heute zu Ōsaka; † 17. Januar 1784 in Kyōto)
Asagiri ya
e ni kaku yume no
hito-dôri
Morgennebel – ein Bild
gewordener Traum – die Menschen
tasten sich durch...
Asagiri ya
kuize utsu oto
tô-tô-tari
Im Morgennebel
werden Pfähle eingerammt:
Es stampft und dröhnt!
Kabe-donari
mono-goto tsukasu
yosamu kana
Wand an Wand mit meinem Nachbarn:
Was kramt er bloß herum –
bei dieser Nachtkälte!
Hitori kite
hitori wo tou ya
aki no kure
Da kam jemand,
besuchte einen einsamen anderen –
Herbstabend ...
Aus: Buson, Dichterlandschaften. Eine Anthologie. Aus dem Japanischen übertragen sowie mit einer Einführung und Annotationen versehen von G. S. Dombrady. Mainz: Dieterichsche Verlagsbuchhandlung, 1992, S. 250, 253, 254
Kategorie: Japan, JapanischSchlagworte: aki no kure, Arbeitsgeräusche, Asagiri ya, Buson, Buson Haiku, Dichterlandschaften, Dieterichsche Verlagsbuchhandlung, Einsamkeit, G. S. Dombrady, Herbstabend, Herbsthaiku, Hitori kite, japanische Lyrik, Kabe-donari, klassische japanische Dichtung, Menschen, Morgennebel, Nachbar, Nachtkälte, Nebel, Pfähle, Traum, Yosa Buson, Yosa no Buson, 与謝蕪村
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