Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Scholl: Der „Lyriksommer“ im Deutschlandradio Kultur, wir sind im Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler Michael Braun über politische Gedichte. Jetzt werden wir mal richtig positiv mit der Frage, was denn ein gutes politisches Gedicht ausmacht, Herr Braun, und da haben Sie uns nämlich ein Beispiel mitgebracht,… Continue Reading „24. Aufgestört“
„Ihre Prosa ist lyrisch, ihre Lyrik erzählerisch.“ So heißt es von den Texten der 1973 in Kroatien geborenen Schriftstellerin. Als Zehnjährige kam sie nach Deutschland. Aus ihrer Zweisprachigkeit entwickelte sie einen eigenen Stil, dessen Ausprägung sie in dem Buch „Sterne erben, Sterne färben –… Continue Reading „19. Marica Bodrožić“
Karkowsky: Sie hören Yoko Tawada im Lyriksommer 2013 im Deutschlandradio Kultur. Frau Tawada, ich finde, dazu passt auch Ihr Gedicht „Die zweite Person Ich“. Auch das würden wir gerne hören, und das lasse ich mir dann auch von Ihnen erklären. Tawada: Die zweite Person… Continue Reading „16. Das Deutsche und das Japanische“
Das Gedicht heißt „zeitpunkt“ – und es besteht tatsächlich nur aus einem Punkt. Man könnte ihn auch einen schwarzen Fleck nennen. Ein anderer Text heißt „u“ und besteht nur aus einem einzigen Buchstaben: „x“. Das ist natürlich ein bisschen wie mit den schwarzen oder… Continue Reading „13. Verdichtungen“
Julia Graf: Ich habe ja im Berlin Verlag angefangen als sehr junge Lektorin, und dort war Mathias Gatza, der inzwischen selbst Autor ist, und der hat immer die Theorie gehabt, man muss die jungen Lyriker alle in die Verlage bringen, denn die werden vielleicht… Continue Reading „8. Lyrik verlegen“
Granderath empfindet es als großes Geschenk, dass sie Menschen für Gedichte begeistern kann. Auch wenn sich mit Lyrik nicht viel Geld verdienen lässt, wie sie aus eigener Erfahrung weiß. Die Düsseldorferin ist seit Jahren auch als Moderatorin unterwegs. Sie steht für die Poesieschlacht im… Continue Reading „4. Begeistern“
Deutschlandradio mit einem Beitrag über Mara Genschel. Oliver Kranz schreibt: “Willkommen im lyrischen Sprachlabor. Die Künstlerin Mara Genschel schreibt und sammelt Geräusche.” Weiter entdecken kann man dann auch auf Genschels Blog Höhere Vasen. Der Perlentaucher hat seine Meldung dazu mit einem Video versehen. (gefunden bei Patrick Hutsch, open… Continue Reading „120. Mara Genschel im Radio“
Seine Gedichte werden zunehmend durchsichtig und transzendent gemacht für existentielle Vergeblichkeitserfahrungen. „Du kannst … in deinem Leben so viele Erfahrungen machen wie du willst“, lässt sein Freund Christoph Buchwald ihn in einem fiktiven Interview sagen, „letzten Endes weißt du gar nichts, nothing, null, nada,… Continue Reading „116. Haufs’sches Paradox“
Aber hat es nicht auch was, wenn ein Dichter wirkt wie ein Dichter? Redet wie ein Dichter? Womöglich sogar aussieht wie ein Dichter? Selbst wenn niemand sagen könnte, wie ein Dichter denn bitte auszusehen hat. Die Physiognomie von Handke brauchte keinen Warhol, um eine… Continue Reading „114. Autorendarsteller“
DLR fragt: „Wozu noch Gedichte lesen und schreiben?“ „Lyrik ist das punktuelle Zünden der Welt“, sagt der Lyriker Jan Wagner. „Lyrik ist punktuelles Zünden der Welt im Subjekte“, sagt der Ästhetiker Friedrich Theodor Vischer hundertundx Jahre vorher. Wagner läßt das Subjektwort weg, aber die… Continue Reading „109. Wozu noch Gedichte?“
dank Neurophysiologie – mein Gehirn weiß noch weniger Bescheid als ich Hansjürgen Bulkowski
NACHRUF: TOD DES 10. NAHBELLPREISTRÄGERS Bereits am 18.6.2013 starb der 10. Nahbellpreisträger 2009 Karl-Johannes Vogt im Alter von 93 Jahren “Wem niemals ahnend / Letztes Wissen offenbar / den treibt kein Genius, kein Gott / . . . / doch auch du bist Stufe… Continue Reading „105. Gestorben“
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