13. Stuttgarter Lyriknacht

Die drei Häuser für Literatur in Stuttgart haben sich 2004 zum ersten Mal zusammengeschlossen, um zu einer Nacht der Lyrik einzuladen. Seitdem besuchen zahlreiche Gäste jedes Jahr dieses Wortspektakel.

Am Freitag, 6.9., gibt es u.a.

  • Mit „Dichter im Dialog“ startet der Abend um 19 Uhr im Max-Bense-Forum mit dem Programm des Stuttgarter Schriftstellerhauses. Der Heidelberger Literaturkritiker Michael Braun stellt Rainer Brambachs Werk vor und folgt den Spuren seiner Dichterfreundschaft mit Günter Eich. Dazu liest der Sprecher Florian Ahlborn Gedichte.

    Rainer Brambach (1917-1983) war ein Lyriker außerhalb der Moden, der Cliquen, der Trends: Der ungelernte Landarbeiter und Gärtner fand als lyrischer Autodidakt in Basel seinen Weg in die Literatur. Gemeinsam mit seinem besten Freund Günter Eich entwarf er die ästhetisch eigensinnigste Dichtung der Nachkriegszeit.

  • Um 20.30 Uhr präsentiert das Literaturhaus Uwe Kolbe und Nico Bleutge mit „Lietzenlieder“ – „verdecktes gelände“ im Max-Besen-Forum der Stadtbibliothek. Ein Gespräch in Gedichten gibt Einblick in Uwe Kolbes Band „Lietzenlieder“ (2012) und Nico Bleutges Band „verdecktes gelände“ (2013).
  • In der Galerie b läuft Jörg Piringers Video-Installation „unicode infinite“. Der international bekannte Digital-Poet aus Österreich arbeitet in den Bereichen zwischen Sprachkunst, Musik, Performance und poetischer Software.

Alexander Kappen, Stuttgart-Journal

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