Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
sagt Peter von Matt im Tagesanzeiger, 21.1. Nämlich die Kultur : Kulturkritik … auch Lyrik. Und zwar auch ohne die Printmedien. (Überleben die’s auch?): Seit die Printmedien in der Krise stecken, gehört es zu den Lieblingsbeschäftigung der Kulturkritik, ihren Untergang zu beklagen und darin… Continue Reading „98. Lebt weiter…“
Gomringers Werke sind nicht nur im deutschsprachigen Raum in jedem Schulbuch zu finden, sondern werden auch international wie beispielsweise in China und Russland veröffentlicht. Gleichzeitig hat sich der Sohn einer bolivianischen Halbindianerin und eines Schweizer Kaufmanns als Kulturvermittler in der ganzen Welt einen Namen… Continue Reading „97. Eugen Gomringer“
Er gilt als der «Vater der Konkreten Poesie«: Im oberfränkischen Rehau, seinem langjährigen Wohnort, feiert Eugen Gomringer am 20. Januar seinen 85. Geburtstag. Seit über 50 Jahren bereichert der Schweizer, der in Bolivien geboren wurde, die Lyrik um eine neue Spielart: keine tiefsinnigen Reime,… Continue Reading „81. Eugen Gomringer wird 85“
Aus einer Tanztheaterkritik: Mittendrin greift Lorez zum Mikrofon, rezitiert Lyrik des Neuenburgers Alexandre Caldara – dass darin die Kastration der Männer gefordert wird («Castrez les mâles!»), scheint nur folgerichtig. / Sam Pirelli, ensuite still Konzept: Irina Lorez Tanz & Choregrafie: Irina Lorez & Tonatiuh… Continue Reading „76. still“
Zum ökumenischen Kirchentag in München 2010 plant der Lyriker und Verleger Anton G. Leitner die Aktion „Ein Tag, ein Gedicht“. Ab dem 1. Januar soll im Internet jeden Tag ein Gedicht veröffentlicht werden. Bis zum Abschluss des Kirchentages Mitte Mai soll so eine Sammlung… Continue Reading „185. Poesie zum Ökumenischen Kirchentag“
Fortsetzungsessay von Theo Breuer 6 Exemplarischer Buchstabe B, exemplarisch It’s running and re-running non-stop Ein Tag unter vielen An kommunalen Bauten blühen die Geranien, und jemand, der mich haßt, zieht seinen Hut und grüßt – Um sieben schlägt es sieben, weiter nichts. Es wird… Continue Reading „112. Lyrikstationen 2009 (6/7)“
Fortsetzungsessay von Theo Breuer Im Wortgestrüpp · Landen · usw. Reich bin ich durch ich weiß nicht was, man liest ein Buch und liegt im Gras. Robert Walser Das Haus, das Verrückte macht – Die in den Wellblechpalästen tanzen Leichtfüßig, peppig, spritzig kommen die… Continue Reading „72. Lyrikstationen 2009: Einleitung“
Natürlich: Am gefälligsten sind Fritz Widmers Gedichte, wenn er sie singt. Den «Wintersamschtig» auf dem Berner Märit, das «Sonett vo de Müntschi» mit der wunderbaren Quintessenz, dass «es Müntschi e Bsuech vo eir Seel biren andre isch», die «Schärischlyferballade» über den verträumten Vaganten, den… Continue Reading „56. Sonett vo de Müntschi“
Das diffuse Gefühl der Angst vor einer fremden Kultur dürfte auch viele Schweizer in der Wahlkabine bewogen haben, mit ihrem Kreuz Minarette abzulehnen. Vor dem Urnengang hatten die Verfechter des Minarettverbots ein Gedicht zitiert, das Tayyip Erdogan einmal vorgetragen hatte, als er noch nicht… Continue Reading „42. Bajonett“
Den neuen Kutti-MC-Song «I cha nid rappe, Bob Dylan nid singe» gibt’s zur Feier des 2. Dezembers gratis hier zum downloaden: http://www.xmascalendar.ch/ Und wer sich auch für Jürg Halter interessiert: Seit dem 10. Oktober 2009 erscheint im «Tages-Anzeiger» jeden zweiten Samstag eine Kolumne von… Continue Reading „18. «I cha nid rappe»“
Von den Dichtern können wir etwas über die Präzisierung des Blicks lernen. Sie zeigen uns kleine Sprünge in der Wirklichkeit und eröffnen damit eine Genauigkeit, die nur durch das Schauen erwirkt werden kann. Philippe Jaccottet, der 1925 im schweizerischen Waadtland zur Welt kam, ist… Continue Reading „16. Wirklichkeitsverdichter“
Die Frage, ob ein Minarett die Verkörperung aggressiven islamischen Herrschaftsdrangs oder nur das harmlose Symbol einer friedlichen Religion sei, hätte Sultan Mehmed II. vermutlich nicht einmal verstanden. Selbstverständlich ließ der Osmanenherrscher nach der Eroberung Konstantinopels im Jahr 1453 die Hagia Sophia, schon damals ein… Continue Reading „3. Zeichen“
Urs Allemann Asklepiadeisch die zweite Reisst wenn mitten entzwei einen eine seis sich sie seis nackt auf das Brett dich in den Kübel dass fern dem Bauch und es gliedert was der Kopf auseinanderdrückt bis es ob er es sprengt wenn er zersprungen und… Continue Reading „165. Meine Anthologie 9: Asklepiadeisch“
In der Weltwoche #47 eine Würdigung des grossen Dichters und Malers Joachim Ringelnatz zum 75. Todestag von Wiglaf Droste: Als Vierzehnjähriger las ich erstmals eine Auswahl seiner Gedichte, war gleich hingerissen und lernte im Laufe der nächsten Jahre nicht wenige von ihnen auswendig –… Continue Reading „91. Aufregende Tragik des Lebens“
Ilma Rakusa hat am Sonntag für ihr im Grazer Droschl Verlag erschienenes Buch „Mehr Meer“ den zum zweiten Mal verliehenen Schweizer Buchpreis erhalten. Die Auszeichnung ist mit 50.000 Franken (umgerechnet 33.117 Euro) der höchstdotierte Literaturpreis der Schweiz. Die Preisverleihung fand im Rahmen der BuCH.09… Continue Reading „72. Erfüllung der Welt mit Poesie“
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