Schlagwort: Istanbul

Istanbul-Buch

Der in seinem „andalusischen Schwarzwalddorf“ im Kinzigtal lebende José F.A. Oliver, Erfinder und Impressario des Hausacher Literaturfestivals „LeseLenz“, konnte im Herbst 2013 in der kaiserlichen Sommerresidenz des deutschen Botschafters in Tarabya wohnen, rund 16 Kilometer vom Zentrum entfernt. Von dort aus erkundete er die 18-Millionen-Metropole,…

Solidarität mit Aslı Erdoğan

Erklärung und Aufruf zur Solidarität mit der Schriftstellerin Aslı Erdoğan Aslı Erdoğan ist nicht allein! Die Türkei wird jetzt nach dem Putschversuch in ein Regime der Repressionen ohne Ende hineingezogen. Journalisten, Akademiker, Autoren und Schriftsteller werden entlassen, verhaftet, gefoltert. Eines der jüngsten Opfer ist…

Die Gedichte und die Inhalte

„Beyoglu Blues“, „Istanbul Bootleg“ und „Taksim Tango“ heißen die drei Gedichtbände, aus denen der 1982 in Köln geborene Lyriker Gerrit Wustmann am Mittwochabend in der Buchhandlung Akzente in Offenburg las. Mit dem Lyrik-Abend, der vom Hausacher Lyriker José F. A. Oliver schon traditionsgemäß kuratiert…

96. Verse vom Gezi-Park

Verse vom Protest, Verse vom Gezi-Park Als vor einem Jahr die Bagger auf den Gezi-Park in Istanbul zurollten, entzündeten sie einen Protest, der auf das ganze Land übergriff und bis heute nicht erloschen ist. Der Widerstand gegen den Bau eines Einkaufszentrums führte zu einem…

73. Byzantium

Yeats wrote two poems about İstanbul that have become classics in the Western literary canon: “Sailing to Byzantium” and the later “Byzantium.” The first poem uses an imagined journey to Byzantium to meditate on mortality, spirituality and artistic legacy, among other themes. The poet…

102. Bericht aus Istanbul

Demonstrationen finden nur noch in kleinem Umfang am nahegelegenen Galatasaray-Platz auf der Mitte der Istiklal Caddesi statt, und sobald ein paar Leute sich versammeln, Transparente zeigen, Slogans rufen, baut sich die Polizei vor ihnen auf: Wasserwerfer, Mannschaftsbusse, Gewehre für Plastikgeschosse und Tränengasgranaten im Anschlag….

14. Grundstimmung positiv

Gerhard Falkner ist für 9 Monate Stipendiat der neuen deutschen Kulturakademie Tarabya in Istanbul. Die Süddeutsche berichtete: Das türkische Kulturministerium hat darum gebeten, ein Werk von Falkner vor der Uraufführung in einer historischen Zisterne in Istanbul vorlesen lassen zu dürfen. Falkner war darüber, wie er…

24. Istanbul-Stipendium

Die Künstlerstipendien der Stadt Köln in Istanbul 2012 gehen an die Schriftstellerin Andrea Karimé, den Schriftsteller Gerrit Wustmann sowie die Künstlerin Jana Debus. Andrea Karimé und Gerrit Wustmann werden sich das Stipendium für das 1. Halbjahr teilen und für jeweils drei Monate im „Atelier…

102. Juden und Christen in Istanbul

Noch um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert lebten in Konstantinopel/Istanbul mehr Nicht-Muslime (gayrimüslüm) als Muslime. Der türkische Autor Mario Levi, selbst spaniolisch-jüdischer Herkunft, hat diesem in der Tat multikulturellen Leben in seinem großen Roman „Istanbul war ein Märchen“ ein bleibendes Denkmal gesetzt;…

27. Achim Wagner liest

Der Lyriker Achim Wagner schuf seinen „Galata-Gedichtzyklus“ in Istanbul. Dort verbrachte er sechs Monate als Stipendiat der Kunststiftung NRW. Erstmals wird der Kölner Lyriker heute um 19.30 Uhr im Heine Haus an der Bolkerstraße 53 aus seinem Werk lesen. / Rheinische Post

150. Istanbul

„Ich höre Istanbul zu, meine Augen geschlossen. / Erst weht ein leichter Wind, / Ganz leicht bewegen sich / Die Blätter in den Bäumen. / Weit, ganz weit in der Ferne, / Die unaufhörliche Klingelei der Wasserverkäufer. Ich höre Istanbul zu, meine Augen geschlossen.“…

4. Monteur Sabri

Niemand hat Istanbul so wunderbar beschrieben wie der türkische Dichter Orhan Veli Kanik. Er wurde im Jahr 1914 in Istanbul geboren und starb dort schon sechsunddreißig Jahre später an den Folgen eines nächtlichen Sturzes in eine Baugrube. Sein Gedicht „Istanbulu dinliyorum“ – „Ich höre…

3. Zeichen

Die Frage, ob ein Minarett die Verkörperung aggressiven islamischen Herrschaftsdrangs oder nur das harmlose Symbol einer friedlichen Religion sei, hätte Sultan Mehmed II. vermutlich nicht einmal verstanden. Selbstverständlich ließ der Osmanenherrscher nach der Eroberung Konstantinopels im Jahr 1453 die Hagia Sophia, schon damals ein…