Kategorie: Frankreich

112. VERSschmuggel

poesiefestival berlin Mi 22.6. 20:00   Akademie der Künste, Pariser Platz, Plenarsaal Eintritt €6/4 Mit Linda Maria Baros Rumänien / Frankreich Arno Calleja Frankreich Christian Filips Deutschland Pascal Poyet Frankreich Ulrike Almut Sandig Deutschland Uljana Wolf Deutschland Moderation: Aurélie Maurin Übersetzerin, Berlin und Thomas Wohlfahrt Literaturwerkstatt Berlin Zu Gast beim diesjährigen Übersetzungsworkshop VERSschmuggel ist das Nachbarland Frankreich. Junge französischsprachige Dichter treffen sich mit… Continue Reading „112. VERSschmuggel“

77. Yves Bonnefoy im Gespräch

Poesiegespräch: Das Unvollendbare. Yves Bonnefoy im Gespräch Sa 18.6. 17:00 Akademie der Künste, Pariser Platz, Clubraum Eintritt €5/3 Mit Yves Bonnefoy Frankreich und Wolfgang Matz Lektor und Übersetzer, Deutschland Yves Bonnefoy, der Doyen der französischen Gegenwartslyrik, unterhält sich mit seinem Übersetzer Wolfgang Matz, Hanser Verlag, über sein vielschichtiges… Continue Reading „77. Yves Bonnefoy im Gespräch“

73. Eröffnung des poesiefestivals berlin

poesiefestival berlin Eröffnung: Dichtraum, Denkraum Fr 17.6. 17:00 U-Bahnhof Brandenburger Tor Sa 18.6.–Fr 24.6. jeweils 10:00–17:00 Konzeption: Ursula Krechel Eintritt frei Den Dichtern live bei der Arbeit zusehen, das ermöglicht die soziale Installation, die an historisch gewichtigem Ort, in dem U-Bahnhof Brandenburger Tor, entsteht.… Continue Reading „73. Eröffnung des poesiefestivals berlin“

30. Centogedichte

Texte, die nur aus Zitaten anderer Texte bestehen, nennt man meist Plagiate. Viele Forscher lehnen auch die lateinische Centodichtung der Spätantike – Cento bedeutet Flickenteppich – als literarisch wertlos ab. Doch in den letzten Jahren nahm das Interesse an Centopoesie zu, und eine Dissertation… Continue Reading „30. Centogedichte“

6. Versuchsanordnung

«Ein Jüngling liebt ein Mädchen, die hat einen andern erwählt; der andre liebt eine andre und hat sich mit dieser . . .» – nur beinahe vermählt, denn weit drastischer als im Gedicht von Heinrich Heine ist die zwischenmenschliche Versuchsanordnung in der Tragédie lyrique… Continue Reading „6. Versuchsanordnung“

112. Robert Marceau gestorben

Am 15.5. starb der Dichter und Romancier Robert Marceau bei Anbruch seines 86. Geburtstags. 2005 wurde er mit dem Großen Preis für Poesie der Académie Française ausgezeichnet und im vergangenen Dezember mit dem Mallarmépreis für seinen letzten Gedichtband Le Temps ordinaire (éd. Champ Vallon, 2009), der ein… Continue Reading „112. Robert Marceau gestorben“

64. Spanisch-Französisch

Aquitanien ist eine poetische Provinz. Hölderlin grüßte hier die schöne Garonne, und noch viel früher gabs einen Herzog, der hier ein Gedicht über nichts schrieb. Es ist auch die Heimat von François Mauriac, von dem ich keine Gedichte, aber Romane kenne. Die Meldung von… Continue Reading „64. Spanisch-Französisch“

132. Adriana Calcanhotto singt

Ihr Repertoire umfasst eine faszinierende Mischung aus selbst geschriebenen Liedern (für die sie unter anderem Lyrik von Gertrude Stein, Augusto de Campos und Jacques Prévert vertonte), Stücke von zeitgenössischen brasilianischen Musikern wie Arnaldo Antunes, Pedro Luís oder Péricles Cavalcanti, Klassikern der Música Popular Brasileira… Continue Reading „132. Adriana Calcanhotto singt“

118. «Das Meer, das Meer»

«Ich lebte im Wasser» schrieb einst der französische Dichter Paul Valéry in einem seiner Gedichte über Sète. Ein Blick vom Mont St. Clair genügt, um die Bedeutung seiner Worte vollständig zu erfassen: Sète ist umringt vom Meer und dem «Étang de Thau», einem Binnenmeer,… Continue Reading „118. «Das Meer, das Meer»“

105. Krutschonych, Erb & Co.

Textfassung eines Rundfunkbeitrags von Michael Gratz, der am 15.4. in der Literatursendung Plattform auf Radio 98,1 gesendet wurde Die Buchmesse in Leipzig hat sich nach anfänglichen Unsicherheiten gehalten neben der in Frankfurt. Als Besonderheit der Leipziger Messe, die geschäftlich ja eher die kleine Schwester… Continue Reading „105. Krutschonych, Erb & Co.“

73. Wunschlos schauen

Der schönste Beitrag im neuen „Ostragehege“ ist indes eine poetologische Miniatur der Dichterin Kerstin Preiwuß, eine Art Präludium zu einem dort abgedruckten Gedicht-Zyklus der Autorin mit kafkaesken „Stilleben“. In einer Meditation über ein Bild von Henri Matisse beschreibt Preiwuß die überwältigende Evidenz, die beim… Continue Reading „73. Wunschlos schauen“

66. Statistik

Apropos Zahlen – brandneu kommen diese an: 3sat.online 3satText 3satText 14.04.11 20:34:47 S.505-1 Kultur Nachrichten Dichter-Anzahl: Deutschland führt Deutschland ist, wie EU-Statistiker herausgefunden haben, immer noch ein Land der Dichter und Denker. Rund 330.000 Schriftsteller und Künstler arbeiten in der Bundesrepublik, so viele wie… Continue Reading „66. Statistik“

46. „Neger bin ich, Neger bleib ich“

Daß diese Farbigen einfach nicht politisch korrekt sein können. „Neger bin ich, Neger bleib ich“, sagt der französische Dichter Aimé Césaire, geboren 1913 auf der zu Frankreich gehörenden Insel Martinique. Er erfand gar ein eigenes Konzept dazu: Négritude. Schwarzsein. Negersein. Das war in den… Continue Reading „46. „Neger bin ich, Neger bleib ich““

13. Meine Anthologie 73: Philippe Jaccottet, Vor lauter Donner

Vor lauter Donner bekommt das Firmament heut Risse. In der alten Welt antworteten fast jedem Gewitter eine entkleidete Nymphe und ein ruhiger Hirt. Sie sagte, zwischen zwei Schreien, zwischen zwei Tränenausbrüchen: »Ich habe ein Laubdach gefunden und einen schlafenden Freund.« Und er: »Frohe Botschaft… Continue Reading „13. Meine Anthologie 73: Philippe Jaccottet, Vor lauter Donner“

110. Ehrung für Aimé Césaire im Pantheon

Am 6. April wird der Präsident der Französischen Republik den Dichter und homme politique Aimé Césaire (1913 – 2008) durch eine Gedenktafel im Pantheon ehren. Aimé Césaire stammt aus Martinique und studierte in Paris, wo er eine erste Zeitschrift L’étudiant noir herausgibt, in der… Continue Reading „110. Ehrung für Aimé Césaire im Pantheon“