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Am 15.5. starb der Dichter und Romancier Robert Marceau bei Anbruch seines 86. Geburtstags. 2005 wurde er mit dem Großen Preis für Poesie der Académie Française ausgezeichnet und im vergangenen Dezember mit dem Mallarmépreis für seinen letzten Gedichtband Le Temps ordinaire (éd. Champ Vallon, 2009), der ein… Continue Reading „112. Robert Marceau gestorben“
Aquitanien ist eine poetische Provinz. Hölderlin grüßte hier die schöne Garonne, und noch viel früher gabs einen Herzog, der hier ein Gedicht über nichts schrieb. Es ist auch die Heimat von François Mauriac, von dem ich keine Gedichte, aber Romane kenne. Die Meldung von… Continue Reading „64. Spanisch-Französisch“
Ihr Repertoire umfasst eine faszinierende Mischung aus selbst geschriebenen Liedern (für die sie unter anderem Lyrik von Gertrude Stein, Augusto de Campos und Jacques Prévert vertonte), Stücke von zeitgenössischen brasilianischen Musikern wie Arnaldo Antunes, Pedro Luís oder Péricles Cavalcanti, Klassikern der Música Popular Brasileira… Continue Reading „132. Adriana Calcanhotto singt“
«Ich lebte im Wasser» schrieb einst der französische Dichter Paul Valéry in einem seiner Gedichte über Sète. Ein Blick vom Mont St. Clair genügt, um die Bedeutung seiner Worte vollständig zu erfassen: Sète ist umringt vom Meer und dem «Étang de Thau», einem Binnenmeer,… Continue Reading „118. «Das Meer, das Meer»“
Textfassung eines Rundfunkbeitrags von Michael Gratz, der am 15.4. in der Literatursendung Plattform auf Radio 98,1 gesendet wurde Die Buchmesse in Leipzig hat sich nach anfänglichen Unsicherheiten gehalten neben der in Frankfurt. Als Besonderheit der Leipziger Messe, die geschäftlich ja eher die kleine Schwester… Continue Reading „105. Krutschonych, Erb & Co.“
Der schönste Beitrag im neuen „Ostragehege“ ist indes eine poetologische Miniatur der Dichterin Kerstin Preiwuß, eine Art Präludium zu einem dort abgedruckten Gedicht-Zyklus der Autorin mit kafkaesken „Stilleben“. In einer Meditation über ein Bild von Henri Matisse beschreibt Preiwuß die überwältigende Evidenz, die beim… Continue Reading „73. Wunschlos schauen“
Apropos Zahlen – brandneu kommen diese an: 3sat.online 3satText 3satText 14.04.11 20:34:47 S.505-1 Kultur Nachrichten Dichter-Anzahl: Deutschland führt Deutschland ist, wie EU-Statistiker herausgefunden haben, immer noch ein Land der Dichter und Denker. Rund 330.000 Schriftsteller und Künstler arbeiten in der Bundesrepublik, so viele wie… Continue Reading „66. Statistik“
Daß diese Farbigen einfach nicht politisch korrekt sein können. „Neger bin ich, Neger bleib ich“, sagt der französische Dichter Aimé Césaire, geboren 1913 auf der zu Frankreich gehörenden Insel Martinique. Er erfand gar ein eigenes Konzept dazu: Négritude. Schwarzsein. Negersein. Das war in den… Continue Reading „46. „Neger bin ich, Neger bleib ich““
Vor lauter Donner bekommt das Firmament heut Risse. In der alten Welt antworteten fast jedem Gewitter eine entkleidete Nymphe und ein ruhiger Hirt. Sie sagte, zwischen zwei Schreien, zwischen zwei Tränenausbrüchen: »Ich habe ein Laubdach gefunden und einen schlafenden Freund.« Und er: »Frohe Botschaft… Continue Reading „13. Meine Anthologie 73: Philippe Jaccottet, Vor lauter Donner“
Am 6. April wird der Präsident der Französischen Republik den Dichter und homme politique Aimé Césaire (1913 – 2008) durch eine Gedenktafel im Pantheon ehren. Aimé Césaire stammt aus Martinique und studierte in Paris, wo er eine erste Zeitschrift L’étudiant noir herausgibt, in der… Continue Reading „110. Ehrung für Aimé Césaire im Pantheon“
Der grosse Aufkärer Voltaire schrieb zu Lissabon ein Gedicht mit dem Aufschrei: «Philosophes trompés, qui criez: ′Tout est bien′» – «Betrogene Philosophen, die ihr ′Alles steht zum besten′ schreit»! Lissabon erschütterte nicht nur die Aufklärungsphilosophie, sondern alle namhaften Denker in ihren Grundfesten. Immanuel Kant schreibt… Continue Reading „83. „In Lissabon starb der christliche Gott – in Fukushima der technokratische““
Donnerstag 17. März 2011 ab 21.00 Uhr liest Johanna Schwedes in der Moritzbastei aus ihrem Band „Den Mond unterm Arm“ im Rahmen der langen Nacht der jungen Literatur. Freitag 18. März 2011 19:00 Uhr, Marktgalerie Markt 11Don Francisco de Quevedo y Villegas (1580-1645) „Arschäugleins… Continue Reading „77. Leipzig liest: Reinecke und Voß“
Was machen die kleinen Verlage zur Buchmesse? Bei Reinecke & Voß liest man: Das Profil des Verlages Reinecke und Voß wird geschärft und soll zukünftig auf der Geschichte der modernen Literatur und aktuellen literarischen Entwicklungen liegen. Das klingt vielversprechend. Pünktlich zur Buchmesse erscheint ein… Continue Reading „57. „Surrealist in der Vergangenheit““
Der Wallstein Verlag teilt bei Facebook mit, daß der Übersetzer Friedhelm Kemp gestorben ist. Bei Wallstein veröffentlichte er sein Standardwerk über „Das europäische Sonett„. Seine zweisprachige Baudelaire-Ausgabe in 8 Bänden tauchte seinerzeit auch mirakulöserweise in der DDR in „Das internationale Buch“ auf (wo es… Continue Reading „33. Gestorben“
SZ: Es gefällt Ihnen, Menschen zu irritieren, indem Sie plötzlich aufstehen und ein Gedicht rezitieren. Hessel: Viele fragen, warum soll ich Gedichte hören, das tut mir doch nicht gut. Meine Kinder wissen, dass ich gerne lange Gedichte aufsage, und sie sagen dann: Papa, mais… Continue Reading „30. Aber ein kurzes!“
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