Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Ausverkauft in Münster.Die Westfälischen Nachrichten berichten: Lyriker Thomas Kunst (Leipzig) begeistert mit trockenem Humor, unprätentiöser Erscheinung im orangen Kapuzenshirt und Coolness. Sein Text von der Suche eines Mannes, der so lange am Strand neben einer Frau herläuft, „bis wir uns lieben“, bleibt im Kopf,… Continue Reading „Alle Dichter sind Amerikaner“
Bernstein und zwei Übersetzungsteams wurden am Sonntag mit dem Preis für Internationale Poesie der Stadt Münster geehrt. Jurymitglied Urs Allemann brauchte viele Fremdwörter, um in der Feierstunde im Erbdrostenhof das Werk des 1950 in New York geborenen Bernstein zu beschreiben. Der Poet ist eben… Continue Reading „Verantwortungslos“
Charles Bernstein (Jahrgang 1950) ist Dichter, Theoretiker, Herausgeber und Literaturwissenschaftler. Der Harvard-Absolvent und Professor für Englisch und Vergleichende Literaturwissenschaft an der University of Pennsylvania gilt als einflussreicher Mitbegründer und herausragender Vertreter der „language poetry“. Diese avantgardistische Strömung bildete sich aus der von Bernstein Ende… Continue Reading „Schwierige Gedichte?“
Poesiepreis an den US-Amerikaner und zwei Übersetzergruppen / Öffentlicher Festakt am 10. Mai im Erbdrostenhof Münster (SMS) Nach Ben Lerner 2011 ist es erneut ein US-Amerikaner, den die Stadt Münster mit ihrem Preis für Internationale Poesie ehrt: Charles Bernstein, führender Kopf der „language poets“,… Continue Reading „Preiswürdige Sprachexperimente – Stadt Münster ehrt Charles Bernstein“
Ireland, poetry and the first World War is a story of contradictions, of contrasts and, a century later, of reconciliation. It should not pass us by that in Irish cities and throughout the countryside, the legacy of the first World War is no longer… Continue Reading „Ireland, poetry and the first World War“
Was ist das Wesen, der Kern von Poesie? Auf diese alte abendländische Frage hatte der amerikanische Literaturwissenschaftler Meyer H. Abrams, der am Dienstag [21.4.] im Alter von 102 Jahren in Ithaca, New York gestorben ist, eine Antwort. Drei Dimensionen machen für ihn die Dichtkunst… Continue Reading „Gestorben“
I want to be understood, just not by you (aus Ch. Bernstein: Me and my Pharao) Bernstein ist Jahrgang 1950, einer der führenden Protagonisten der L=A=N=G=U=A=G=E-Poetry, die nach einer von ihm zusammen mit Bruce Andrews gegründeten Zeitschrift benannt wurde. Er wurde inzwischen Professor, lange… Continue Reading „„ich will verstanden werden / nur von dir nicht““
BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE Many of us have built models from kits—planes, ships, cars. Here’s Robert Hedin, a Minnesota poet and the director of The Anderson Center at Tower View in Red Wing, trying to assemble a little order while his father… Continue Reading „American Life in Poetry: Column 519“
Verstehe ich richtig? Ich habs mal von Bing übersetzen lassen, aber sie wollten sich nicht festlegen: die Armeen von Jesus marschieren entlang der Armeen von Jesus töten alles falsch Lob das Blut von Jesus He es für uns vergossen werden sein ein guter Soldat und schützen… Continue Reading „Netzfund“
The 2015 Pulitzer Prize Winners Poetry For a distinguished volume of original verse by an American author, Ten thousand dollars ($10,000). Awarded to „Digest,“ by Gregory Pardlo (Four Way Books), clear-voiced poems that bring readers the news from 21st Century America, rich with thought,… Continue Reading „Pulitzer Prizes 2015“
Der britische Komponist Dom Bouffard wählt für sein Hörstück »WW1« (hr 2015; Ursendung Mi., 21 Uhr, hr 2 Kultur) Lyrik aus der Zeit des Ersten Weltkriegs als Bezugspunkt und bettet die Gedichte in seine Komposition ein. (…) Ein bewegendes Zeugnis der Notwendigkeit von Kunst gerade unter den schlimmsten… Continue Reading „Berliner Hörspielfestival“
BY TED KOOSER, U.S. POET LAUREATE The Dalai Llama has said that dying is just getting a new set of clothes. Here’s an interesting take on what it may be like for the newly departed, casting off their burdens and moving with enthusiasm into… Continue Reading „American Life in Poetry: Column 517“
IN OCTOBER 1865, a 22-year-old wordsmith living on Ashburton Place, behind the Massachusetts State House, filed what has to be one of the nastiest book reviews ever published. The volume before him was “an insult to art,” a brash and haughty Henry James told readers… Continue Reading „Nasty, brash and haughty“
The most famous version of Wordworth’s “I Wandered Lonely as a Cloud,” or “Daffodils”—that landmark of English Romanticism, a pedagogical perennial that’s inspired thousands of stock photos of daffodil fields—turns two hundred this year. Most of us remember it fondly; some do not. “I am sure… Continue Reading „Daffodil“
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