Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Und noch ein, diesmal literarischer, Fund aus jener Silvesterausgabe (die alten Zeitungen lassen mich nicht los). Gustav Falke [d.J.] bespricht eine mißlungene Übersetzung des persischen Dichters Rumi. Mißlungen nicht vorwiegend wegen der zahlreichen Deutschfehler des iranischen Übersetzers (hier hätte der Verlag ruhig einen Korrektor… Continue Reading „13. Hohes und Niedriges“
Die Stipendiatin des Netzwerks „Städte der Zuflucht“, die preisgekrönte iranische Lyrikerin Pegah Ahmadi, tritt erstmals öffentlich in Frankfurt auf. Sie wird im Hessischen Literaturforum im Mousonturm Gedichte vortragen. … Die Gedichte trägt sie gemeinsam mit dem Frankfurter Lyriker Matthias Göritz vor. Obwohl sie mit… Continue Reading „57. Iranische Exilautorin liest in Frankfurt“
Brenda Starr makes way for Rumi, Neruda, and Merwin. By Mary Schmich Poetry Media Service I write a news column at the Chicago Tribune, and at the beginning of baseball season this year one of my editors phoned with a tough assignment, something, he… Continue Reading „14. POETRY, DAILY“
Saghi Ghahreman wählt den direkten Weg, eine Sprache ohne Umschweife. Sie nennt die Dinge beim Namen, vermittelt mit einer verblüffenden Geradlinigkeit ihre Gedanken und Gefühle nach außen und verleiht Worten jene Freiheit, die sie im Iran, aber auch in vielen anderen Ländern der Welt… Continue Reading „81. Entschleierung“
Die Regale sind noch leer, die Wände kahl: Die junge Dichterin Pegah Ahmadi aus Teheran sitzt in ihrer neuen Wohnung in Frankfurt am Main und kann es selbst noch nicht ganz glauben. Die 35-Jährige lächelt, schüttelt den Kopf: «Alles ging so schnell.» Vor etwa… Continue Reading „143. Stadt der Zuflucht“
Und so schwanken auch die literarischen Begegnungen auf dem Festival zwischen der Bewunderung eines grandiosen kulturellen Erbes und der schwer zu fassenden politischen Realität der arabischen Welt. Der Begriff selbst lässt unbestimmt, was er doch anerkennend zusammenfassen möchte. Zu ihrer Eröffnungsrede wunderte sich die… Continue Reading „87. Arabische Welt“
Abdullah Jafar Ibn Mohammad Rudaki zählt zu den am meisten verehrten Dichtern im persischsprachigen Raum. In Afghanistan, im Iran und in Tadschikistan wird er bis heute als Nationaldichter gefeiert und seine Werke oder Teile daraus geliebt, gelesen und rezitiert. Eine Einschätzung und Würdigung des… Continue Reading „55. Nationaldichter in 3 Ländern“
Bei iranian.com schreibt Manouchehr Saadat Noury über die ältesten persischen Dichter. Es beginnt beim Avesta, dem heiligen Buch der Zoroastrier. Die Kapitel 28-53 der Yasnas, der älteste Teil des Textes, enthalten die Gathas (Gedichte und Lieder), die einzigen erhaltenen direkten Zeugnisse der von Zarathustra… Continue Reading „074. Frühe persische Dichter“
Im Newsticker der Süddeutschen, 24.8., 18:37: Ein rumänischer Student hat eine Software geschaffen, die verschiedenste Einträge im Kurznachrichtendienst Twitter so miteinander kombiniert und ordnet, dass sie sich reimen. Seit Juni ist dadurch ein «automatisches Gedicht» von insgesamt mehr als 360 000 Versen entstanden. Das berichtete… Continue Reading „056. Automatisches Gedicht aus Twitter-Zeilen“
Sein lyrisches und dramatisches Oeuvre füllt Bände um Bände, er war ein Dichter, der durch die Form die Welt gleichsam neu schaffen wollte, dem das Schreiben leichtfiel und der daher oft mehr Kunststücke als Kunstwerke vollbrachte. Das Hauptgeschäft dieses unermüdlich Schaffenden ist denn auch… Continue Reading „17. Besser als Goethe“
In Karatschi (Pakistan) veranstaltete das Khana-i-Farhang (Kulturzentrum der Islamischen Republik Iran) ein Seminar zum Andenken an zwei große asiatische Dichter: Abu Abdullah Jaffer Rodaki (Vater der persischen Lyrik, 858-941) und Allama Iqbal (1877-1938). Es erwies sich als Fest für die Gehirne eines bedauernswert schmalen… Continue Reading „92. Zwei große asiatische Dichter“
Von Regina Berlinghof „Übersetzer“ Daniel Ladinsky gibt eigene Verse als die des persischen Dichters Hafis aus Pseudo-Hafis-Übersetzungen beim Penguin-Verlag (amerikanische Ausgabe) und Benziger-Verlag, Düsseldorf (zu Patmos gehörend) mit deutscher Übersetzung der englischen Ladinsky-Verse Seit einigen Jahren vertreibt der Penguin-Verlag Übersetzungen des großen persischen Dichters… Continue Reading „Betrug mit Hafis-„Übersetzungen““
Sonnabend 23.05.04 WDR 3: „knowing is an uneducated form of doubt“. Lautpoesie und Dekonstruktivismus. Die Vokalkünstlerin Amanda Stewart. Montag 10.03.04 SWR 2: Hafis, du entschlüsselst alle Geheimnisse
Die iranische Schriftstellerin Fereshteh Sari schreibt in der Berliner Zeitung vom 1.4.04 zum 25. Jahrestag der Islamischen Republik: In einem schwebenden Sarg / werde ich alt / Manchmal kommen die Sperlinge / und bauen ihr Nest / auf dem Sarg.“ So beginnt ein Gedicht… Continue Reading „3. Fereshteh Sari“
Nur in Persepolis, dem Glanzpunkt des alten Kulturlandes und seiner mehrtausendjährigen Geschichte, und an den Grabstätten von Hafiz und Saadi in Schiraz unterbleibt der penetrante Personenkult [um Chomeini). Dort finden sich vor allem junge Menschen ein, um Verse der beiden Poeten zu sprechen und… Continue Reading „2. Goethes (und Chomeinis) Lieblingsdichter“
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