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Veröffentlicht am 20. Juni 2026 von lyrikzeitung
Peter Zemla
Einführung ins Aikylische
Man müsse in jedem Fall die Geschichte
des kleinen Landes mitdenken, dann erst
entwickele man ein Gespür für das Markige
seiner Sprache. Beispiel: Der kehlige Laut
ohne Vokal, in unseren Ohren nicht mehr
als ein Röcheln, bedeute Sich bäuchlings
auf den Rücken zu legen mit hinter dem
Kopf verschränkten Händen. Oder: Der
Grimmsche Satz Aber der Wolf fand sie
alle und verschluckte sie, außer das jüngste
in der Wanduhr heiße ganz einfach krok.
Aus Jahrbuch der Lyrik 2023. Hrsg. Matthias Kniep und Sonja vom Brocke. Frankfurt/Main: Schöffling, 2023, S. 181
Peter Zemla, geboren 1964, lebt in Bayreuth.
Kategorie: Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Einführung ins Aikylische, Fantasiesprache, Gegenwartslyrik, Jahrbuch der Lyrik 2023, Linguistik, Literatur der Gegenwart, moderne Poesie, Peter Zemla, Schöffling Verlag, Sprachkunst, Sprachphilosophie, Sprachspiel
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