Schlagwort: Max Frisch

Man klagt

„Man klagt, daß unsere Poeten nicht ernst genommen werden, vor allem die lyrischen“, stellte Max Frisch 1947 fest. Er fand das ganz in Ordnung – bei „Poeten, die Poesie machen, die hinter ihrem und unserem Bewusstsein zurückbleibt“. Das will sich heute kein Lyriker und…

50. Preisgeld

Der Heinrich-Heine-Preis der Stadt Düsseldorf wird seit 1972 in wechselnden Abständen vergeben. Er war anfangs mit 25.000 DM dotiert. 2000 wurde das Preisgeld auf 25.000 Euro festgesetzt, 2006 verdoppelte die Stadt Düsseldorf die Preissumme auf 50.000 Euro. Die 25.000 DM gingen an Dramatiker und…

84. Gestorben

In Biel ist am 20. Januar der Schriftsteller Jörg Steiner nach schwerer Krankheit 82-jährig gestorben. 1956 debütierte Steiner mit einem Gedichtband und schuf seither ein bedeutendes und vielfältiges literarisches Werk. (…) Der junge Lehrer, bis anhin ein einsamer Leser, fand zu einer eigenen lyrischen Rede….

89. Berliner Journal

Sieglinde Geisel  über einen Auszug aus Frischs «Berliner Journal»: Eine Zufallsbegegnung mit Wolf Biermann, noch vor dessen Ausbürgerung, ergibt ein funkelndes Kurzporträt: «Biermann redet unaufdringlich, sehr präsent und sensibel, dazwischen seine Kauz-Mienen, ein völlig unverschüchterter Mann, im Staat kaltgestellt, wie man weiss.» In einer späteren…

126. LITERATURKANON: Weg damit!

titelt die Zeit (nicht von heute. sondern die vorige, die verlorene Zeit. Ich hab sie aber noch und lese erst jetzt.) Aber rennt das nicht offene Türen ein? Jeder Germanistikstudent weiß das doch. Genauso sicher wie er später, wenn er Lehrer wird, den Schulkanon…

Bachmann – Frisch

Mit dem Verhältnis Bachmann – Frisch (und Germanistik) beschäftigt sich Franz Haas in der NZZ vom 8.3.03: In «Malina» wird der Widerspruch gegen Max Frisch nur noch in Zwischentönen deutlich, denn die Autorin hat bereits ihre erneute Zwiesprache mit Paul Celan verstärkt, dem sie…