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Daniel Waruzhan (* 20. April 1884 Brgnik, Westarmenien; in der Nacht vom 23. zum 24. April 1915 in Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, verhaftet, am 26. August auf dem Weg in die „Verbannung“ in einer Schlucht bei der Stadt Çankırı ermordet) Der Acker Ich wünschte,… Continue Reading „Zum Gedenktag des Genozids an den Armeniern“
Zahiruddin Muhammad, auch Babur der Tiger genannt, Ur-Ur-Urenkel von Tamerlan, Begründer der Moguldynastie und erster Grossmogul von Indien, der auch ein bedeutender Dichter war (wenn auch hierzulande kaum bekannt). Er wurde im gleichen Jahr wie Luther geboren, die digitalen Quellen vermelden unterschiedliche Daten *… Continue Reading „Babur“
Howhannes Tumanjan (* 19. Februar 1869 in Dsegh, Russisches Kaiserreich, heute Armenien; † 23. März 1923 in Moskau) Die Bäche im Sommer, sie rauschen und schwinden dahin. Die Armen, die Dürstenden stöhnen und schwinden dahin. Imaginierte Quellen, die wonnevollen, im Sinn, Verschmachten die Dichter… Continue Reading „Schwinden dahin“
Aus der agadischen Dichtung, „meist in vulgär-aramäischer Sprache verfassten Dichtungen“, „die kolossalen jüdisch-nationalen Schriften der Talmude und Midraschim aus der Zeit von 200 v. Chr. bis 800 n. Chr.“. „Sie heisst Hagada, Agada (Gesagtes), weil sie von dem, der sie verkündet, nicht brauchte recipirt, gehört… Continue Reading „Es genügt, dass es gesagt wurde“
72 Ich meinte, alles meistre mein Verstand, er löse glatt des letzten Rätsels Band. Doch nun im harten Licht der Wirklichkeit erkenne klar ich, daß ich nichts erkannt! Aus: ‚Omar Chajjām und seine Vierzeiler nach den ältesten Handschriften aus dem Persischen verdeutscht von Christian… Continue Reading „Nachdichtung und wörtliche Übersetzung“
Chaim Nachman Bialik (חיים נחמן ביאליק, * 9. Januar 1873 im Dorf Radi, in der Nähe von Schitomir, Russisches Kaiserreich; gestorben 4. Juli 1934 in Wien) Aus: Chaïm Nachman Bialik: Gedichte. Aus dem Hebräischen übertragen von Louis Weinberg. Berlin: Welt-Verlag, 1920
Fumon (japanischer Zenmeister, 1302-1369) Herrlich! Herrlich! Keiner kennt das Schlußwort. Der Meergrund steht in Flammen, Aus der Leere hüpfen hölzerne Lämmer. Nach der englischen Fassung aus: The Penguin Book of Zen Poetry. Harmondsworth: Penguin, 1981, S. 67 Hier ein Netzfund, eine kroatische Version, gefolgt… Continue Reading „Herrlich!“
Ein Haiku von Matsuo Basho ((jap. 松尾 芭蕉, * 1644 in Akasaka; † 28. November 1694 in Osaka) in verschiedenen Fassungen. Furu ike ya kawazu tobikomu mizu no oto 1681/1686 Old pond – frogs jumped in – sound of water transl. Lafcadio Hearn, 1898… Continue Reading „Teich Frosch Platsch“
Klara Blum (chinesisch 朱白兰 / 朱白蘭; Zhũ Báilán; * 27. November 1904 in Czernowitz, Österreich-Ungarn; † 4. Mai 1971 in Guangzhou/China) Aus: Klara Blum: kommentierte Auswahledition. Hrsg. Zhidong Yang. Wien: Böhlau Verlag, 2001 Auch in: Fäden ins Nichts gespannt. Deutschsprachige Dichtung aus der Bukowina.… Continue Reading „Grimmiger Lebensbericht“
Galaktion Tabidse (georgisch გალაკტიონ ტაბიძე; * 6. November 1891 in Tschqwischi bei Wani; † 17. März 1959 in Tbilissi) Aus: Adolf Endler: Kleiner kaukasischer Divan. Von Georgien erzählen. Hrsg. Brigitte Schreier-Endler. Göttingen: Wallstein, 2018, S. 202
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