Kategorie: Asien
Veröffentlicht am 2. Oktober 2026
von lyrikzeitung
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Stets gut bei Kräften erkund‘ ich die Natur,
genieße die Musik und hebe zwanglos
manchen Becher. Im Rausch entsinn‘ ich mich
der Poesie, murmle die alten Verse
leise vor mich hin. Freunde, ich sage Euch:
Die Sechziger sind gar nicht zu verachten.
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Kategorie: China, ChinesischSchlagworte: Alter, Alterslyrik, Älterwerden, Bai Juyi, Bai Juyi Gedichte, Bo Juyi, Bo Juyi Gedichte, chinesische Gedichte deutsch, chinesische Literatur, chinesische Lyrik, Cui Qun, 白居易, Die Sechziger sind gar nicht zu verachten, Flüchtig wie ein Frühlingstraum, Freundschaft, Gelassenheit, Gespräche des Konfuzius, Im Einklang mit dem Lauf der Dinge, Konfuzius, Liu Yuxi, Lunyu, Lunyu 2.4, Musik, Natur, Po Chü-i, Poesie, Reclam 2026, Ruhm und Geld, sechzig Jahre, Tang-Dynastie, Tang-Lyrik, Thomas O. Höllmann, Wein, 六十而耳順
Veröffentlicht am 27. September 2026
von lyrikzeitung
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an den Hinterbeinen
der Grillen die den Tau queren
hängt Tau
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Kategorie: Koreanisch, SüdkoreaSchlagworte: Ökolyrik, ökologische Lyrik, Ch'oe Sungho, Choe Seung-ho, Choe Seung-ho Gedichte, Choi Seung-ho, Grille, Grillen, Grillenhinterbeine, 최승호, Jahrtausende, Komposita, koreanische Gedichte deutsch, koreanische Gegenwartslyrik, koreanische Literatur, koreanische Lyrik, Kosmos, Marion Eggert, Milchstraße, moderne koreanische Lyrik, Naturgedicht, Naturlyrik, Sprachspiel, Tau, Tau für Jahrtausende, Tautropfen, Vergänglichkeit, Wiederholung, Wind und Gras, Zivilisationskritik
Veröffentlicht am 23. September 2026
von lyrikzeitung
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Ein sanfter Wind um Mitternacht, Kaffeeduft am Morgen, feuchte Sommerhitze am Mittag: Wang Lans „Herbstbeginn“ gliedert einen Tag in drei Momentaufnahmen. Der Herbst kündigt sich an, obwohl der Sommer noch nicht gewichen ist.
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Kategorie: China, Chinesisch, DeutschlandSchlagworte: Alfred Büngen, Blumen, chinesische Gegenwartslyrik, chinesische Literatur, chinesische Lyrik, chinesischer Kalender, 立秋, Das ferne Ufer, deutsch-chinesische Lyrik, Geest-Verlag, Guizhou, Hahn, Herbst, Herbstanfang, Herbstbeginn, Herbstgedicht, Jahreszeiten, Jenny Schon, Kaffee, Klaas Ruitenbeek, Lìqiū, Naturlyrik, Sommer, Sonne, Tongren, Wang Lan, Wang Lan Gedichte, Wind, Wolken
Veröffentlicht am 9. September 2026
von lyrikzeitung
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Ein Ärmel bleibt am Türknopf hängen – und ein einziges Missverständnis entscheidet über ein ganzes Leben. Jahrzehnte nach der Hochzeitsnacht kehrt der Bräutigam zurück und findet die Braut noch genauso vor, wie er sie verlassen hat. Als er sie berührt, zerfällt sie zu grüner und scharlachroter Asche. „Die Braut“ von Seo Jeongju (1915–2000), übersetzt von Marion Eggert.
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Kategorie: Korea, Koreanisch, SüdkoreaSchlagworte: Asche, Braut, Bräutigam, Die Braut, dtv, Gochang, Hochzeit, Hochzeitsnacht, 서정주, Korea, koreanische Literatur, koreanische Lyrik, Liebe, Marion Eggert, Missverständnis, moderne koreanische Lyrik, Seo Jeongju, Sŏ Chŏng-ju, Tod, Warten, Wind und Gras
Veröffentlicht am 3. September 2026
von lyrikzeitung
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Betrunkener Gast – ergreift – Seidengewand /
Seidengewand – der Hand folgend – zerreißt /
nicht bedauern – ein – Seidengewand /
nur fürchten – Zuneigung/Liebe – zerreißt //
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Kategorie: Korea, KoreanischSchlagworte: Übersetzung, Dem trunkenen Freund, Ernst Schwarz, 贈醉客, Gisaeng, Gyesaeng, Hanmun, Jeung chwigaek, Joseon, Kiepenheuer Verlag, Kjö Säng, klassische chinesische Dichtung, koreanische Literatur, koreanische Lyrik, Kyesaeng, Lob des Steinquells, Nachdichtung, sino-koreanische Dichtung, Yi Mae-chang
Veröffentlicht am 28. Mai 2026
von lyrikzeitung
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Die Radios
fangen gleichzeitig
ein riesiges Geschwätz an Die elektrischen
Wellen
umschlingen die Wassertropfen
dass das Klopfen am Küchenfenster
aus dem Takt gerät
Kategorie: Deutsch, Deutschland, JapanSchlagworte: Anna Bers, Brot, deutschsprachige Lyrik, Dichterin, Ein arbeitsfreier Tag der Dichterin, Frauen Lyrik, Gedicht, Gegenwartslyrik, Hai, interkulturelle Literatur, japanische Literatur, Literaturgeschichte, Medien, Mutter, Nordsee, Poesie, Politiker, Reclam, Tawada Yōko, Wüstenrot Stiftung, Yoko Tawada, Yōko Tawada, 多和田葉子
Veröffentlicht am 18. Mai 2026
von lyrikzeitung
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Erst hat er gegen meinen Willen mich gemacht.
Das hat dem Leben außer meinem Staunen nichts gebracht.
Nur ungern scheide ich und frage mich: Wozu
hat er mir Ankunft, Dasein, Abschied zugedacht?
Kategorie: Iran, PersischSchlagworte: Übersetzung, Edward Fitzgerald, Iran, klassische persische Dichtung, Kurt Scharf, Lyrik, Monica Schefold, Mystik, Nischapur, Omar Chayyam, Omar Chayyām, Omar Khayyam, persische Dichtung, persische Literatur, persische Lyrik, Philosophie, Robāʿiyāt, Robāʿī, Rubaiyat, Rubáiyát of Omar Khayyám, Sufismus, sujet verlag, Sādeq Hedāyat, Vierzeiler, Weltliteratur
Veröffentlicht am 7. Mai 2026
von lyrikzeitung
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In diesen Nächten,
wo die Blume das Blatt
und das Blatt den Wind
und der Wind die Wolke
und die Wolke das Wasser
und das Wasser den Stein
fürchtet
Kategorie: Iran, PersischSchlagworte: Achmad Schamlu, Ahmad Schamlou, Aida Schamlou, Fenster Gedicht, Gedicht über Angst, internationale Lyrik, iranische Lyrik, Literatur Iran, Maarja Kangro, moderne persische Dichtung, Péter Nádas, persische Poesie, Rita Atans Sarkisian, Robert Melançon, Sinn und Form, Sinn und Form 3/2026, Zsófia Bán
Veröffentlicht am 4. Mai 2026
von lyrikzeitung
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68 Wörter, 1 Minute Lesedauer. SAID kleines inventar 10- mein tod kennt mich nicht mehr wenn er kommt nass und erregt ihm voraus eine hundertschaft hornissen die vertreiben die schaulustigen derweil er mich sucht wie vereinbart auf offener straße um mitternacht zur stunde der… Continue Reading „mein tod kennt mich nicht mehr“
Kategorie: Deutsch, Deutschland, IranSchlagworte: C. H. Beck Lyrik, Gedicht über Tod, Gedicht Nacht Szene, Gedicht SAID, Gegenwartslyrik, Großstadtlyrik, iranisch-deutsche Literatur, kleines inventar 10-, moderne Lyrik Deutschland, Ruf zurück die Vögel, Said, SAID Dichter
Veröffentlicht am 8. März 2026
von lyrikzeitung
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113 Wörter, 1 Minute Lesezeit. Pei Xu SichtweisenMit einer Sonnenbrille kommt er der Welt entgegenwährendich einen Sonnenhut trage um alles ungefärbt zu betrachten Aus: Himmelsauge. Gedichte. Nachw. von Wulf Noll. Düsseldorf 2008. – © 2008 Edition Virgines, Lingen. Auch in: Frauen | Lyrik. Gedichte… Continue Reading „Ungefärbte Betrachtung“
Kategorie: China, Deutsch, DeutschlandSchlagworte: Anna Bers, chinesisch-deutsche Lyrik, chinesische Dichterinnen Deutschland, Exillyrik, Frauen Lyrik Reclam, Gegenwartslyrik, Himmelsauge Gedichte, Neue deutsche Lyrik, Pei Xu, Sichtweisen Gedicht
Veröffentlicht am 1. März 2026
von lyrikzeitung
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230 Wörter, 1 Minute Lesezeit. Heute vor 825 Jahren starb die japanische Dichterin Shikishi Naishinnō, eine der „36 unsterblichen Dichterinnen“ des alten Japan. Shikishi Naishinnō (1153?—1201) Über das Thema der heimlichen Liebewasurete wauchinagekaruruyūbe kanaware nomi shirite suguru tsukihi o Vergäße ich sie, müßt ich… Continue Reading „Heimliche Liebe“
Veröffentlicht am 4. Februar 2026
von lyrikzeitung
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Wie
Soll ich ruhig schlafen
Wenn die Zeit
Selbst im Schlaf
Keinen Augenblick anhält?
Veröffentlicht am 2. Februar 2026
von lyrikzeitung
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125 Wörter, 1 Minute Lesezeit. Cong Rong 《抗日战争》 ANTI-JAPANISCHER KRIEGOma flüchtet,lässt Song-Porzellan und Jade zurück, hat meinen Onkel in ihrer Hand.Die Flüchtlinge drängen sich oben am Berg, halten den Atem an.Jemand steckt den Kopf raus und fragt:Was ist, wenn das Kind weint?Die ganze Gruppe… Continue Reading „Aus dem Krieg“
Kategorie: China, ChinesischSchlagworte: Anti japanischer Krieg Gedicht, Übersetzung Martin Winter, Brett voller Nägel, chinesische Lyrik, Cong Rong, Familienerinnerung Lyrik, Kriegsgedicht China, Martin Winter, neue chinesische Poesie, 抗日战争
Veröffentlicht am 1. Februar 2026
von lyrikzeitung
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Einst stranzelte ein Knirch
verkropfelt und gelipsert:
Er hatte bulgewirch
ein Haslapf eingeschnipsert.
Kategorie: Deutsch, Deutschland, MalaysiaSchlagworte: deutsche Gegenwartslyrik, Dziuk Gedicht, Einst stranzelte ein Knirch, experimentelle Lyrik, Jürgen Dziuk, Kunstwort Lyrik, Nonsenslyrik, Sprachspiel Gedicht, Vergessene Dichter
Veröffentlicht am 31. Dezember 2025
von lyrikzeitung
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Jung: Tiger fällt, Bogen spannt.
Jung: Pferd weit läuft, Wind folgt.
Alt: Tür nah steht, Schritt zögert.
Alt: Arm schwer hängt, Hand sucht.
Kategorie: China, ChinesischSchlagworte: altchinesischer Vierzeiler, Altwerden Lyrik, Übersetzung chinesischer Gedichte, Chinese Moonlight, chinesische Lyrik, Gedicht des Tages, Hans Bethge, Hans Bethge Stil, Jahresendbeitrag, KI-Übersetzung, klassische chinesische Dichtung, Lu You, Lu You Gedicht, Lu Yu, Rückübersetzung, Song-Dynastie, Walasse Ting, 五言绝句
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