Schlagwort: Wilhelm Busch

17. Schulfach

Macht man das eigentlich heute noch? Gedichte in der Schule lernen? Ein Fach „Gedichte“ wäre schön. Das würde die Welt definitiv besser machen.  / Frank Weichhan, Mainpost (mit einem Gedicht von Wilhelm Busch)

64. Wilhelm Busch

Ein großer Maler wollte Wilhelm Busch (1832 – 1908) werden, doch weltberühmt haben ihn die Bildergeschichten von „Max und Moritz“ oder „Die fromme Helene“ gemacht. Später schrieb er auch Prosa und Gedichte, die ihn als Meister der Sprache ausweisen: Wie viele Künstler schaffen es…

56. Für Schnillern etc.!

Arno Holz Für Schnillern etc.! Immer noch laufen sie uns in die Quer, Faust, Hamlet, Hiob und Ahasver. Aber ich finde, nachgerade Wird die Gesellschaft ein wenig fade. Zu viel Schminke, zu viel Theater, Zu viel Klimbim und zu viel Kater. Da lob ich…

112. Ein ganz famoses Haus

Die Aberkennung des Doktortitels durch die Universität Bayreuth zeige, „dass zu Guttenberg mit seiner Selbsteinschätzung richtig liege“, sagt die Kanzlerin. Also daß man ihm den Doktortitel nimmt, beweist, was für ein toller Kerl das ist. Darauf muß man erst mal kommen. Falsch. Darauf ist…

76. Zeit lobt Lyrik

Schwer, keine Satire zu schreiben. Und ungerecht, es zu tun. Was kann Daniela Danz dafür, wenn Die Zeit ausruft: „Die deutsche Lyrik hat eine neue Stimme“ (ihrem Rezensenten Florian Illies verschlägt es selbige keineswegs, im Gegenteil, es beflügelt ihn zum Selberdichten: „Wie Daniela Danz…

28. Ihr Arsch

Zwischen 1913 und 1923 war Elsa von Freytag–Loringhoven die Galionsfigur des weiblichen Dada. In New Yorker Kreisen nur als «Baroness» bekannt, figurierte die exzentrische Diva als Performance-Künstlerin, Erfinderin von Readymades und nicht zuletzt als Dichterin. Zum ersten Mal wurde jetzt eine Auswahl ihrer Lyrik publiziert….

39. Zehn Thesen zum komischen Gedicht

von Robert Gernhardt, FAZ 12.2.04 In der 10. These stellt der Autor die Plejaden der deutschen Hochkomik vor – es sind die sieben**) Herren Heine, Busch, Morgenstern, Ringelnatz, Tucholsky, Brecht, Jandl – und entwirft eine strahlende – geradezu patriotische***) – Perspektive: das finstere Bild…