Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Die Lyrikerin und Romanautorin Andrée Chedid, Mutter und Großmutter der Sänger Louis Chedid und Matthieu Chedid, alias M, starb in Paris im Alter von 90 Jahren, teilte ihr Verlag Flammarion am Montag mit. Sie wurde am 20.3. 1920 in Kairo geboren. Sie gehörte zu… Continue Reading „33. Gestorben“
In Jamaika hatte er das gefunden, was ihn begeisterte: Geschichten von großen und kleinen Gaunern – und er mittendrin. Seinen humorvollen Blick auf diese Welt hat er bis zum Schluss behalten. „In der Bar da unten war vor einiger Zeit der Superintendent dieses Bezirks… Continue Reading „32. Badder“
Nach der Etablierung der „Roughbooks“-Reihe waren zwar sofort die Unkenrufer zur Stelle, die das neue Konzept für nicht überlebensfähig hielten und eine sektiererische Einkapselung der Lyrik-Community in einer winzigen Internet-Nische befürchteten. Aber der Untergang fand nicht statt, im Gegenteil. Nach den ersten zwölf „Roughbooks“… Continue Reading „28. Sprachverrückt“
SergeD. ist der Internetname des Landshuter Theaterwissenschaftlers und Germanisten Dr. Andreas Eglseder, den er als Verfassername beibehält. … Die mit Abstand meistverwendete Gedichtform in den „Weggabelungen“ ist das Sonett. Reim und Rhythmus, Musikalität der Verse attestieren SergeD. romantisch-naive Uncoolness – oder den bayrischen Dickschädel,… Continue Reading „27. SergeD.“
Assoziation, dies hätte ich dem Radioautor gerne zugeflüstert, folgt anderen Gesetzen als die Erzählkausalität des Films – und sei sie, wie es manchmal überrascht, tatsächlich polykausal. Eine mehrstimmige Komposition achtet auch auf das, was an den Grenzen des unmittelbar Hörbaren geschieht. Ober-, Unter- und… Continue Reading „25. Schwingung“
Der zweite Teil ist den literarischen Zeugnissen über die Biene gewidmet. Man begegnet schönen Zitaten und Vorstellungen (nach einem ägyptischen Mythos soll die Biene beispielsweise aus den Tränen des Sonnengottes Re entstanden sein) von der Antike bis in die deutsche Gegenwartslyrik, in der «das… Continue Reading „24. Bienenfieber“
Edouard Glissant war Schüler Aimé Césaires, des Dichters und Mitbegründers der Négritude-Bewegung; doch er vollzog in seinem Œuvre eine entschiedene Abkehr von deren Diskurs, indem er nicht mehr den Bezug zu Afrika als identitätsstiftend hervorhob, sondern auf der Besonderheit der antillischen Situation insistierte, die… Continue Reading „23. Glissants Wende“
Der Debütband von Edith Ottschofski, die bisher in verschiedenen Zeitschriften und in der Tagespresse Beiträge veröffentlicht hat, ist in Hermannstadt gedruckt worden. Die gebürtige Temeswarerin ist den Lesern der Siebenbürgischen Zeitung vor allem durch ihre Besprechungen bekannt. Im Nachwort nennt Matthias Biskupek sie „die… Continue Reading „22. lübische liebelei“
Günter Saalmann (Chemnitz) & Angelika Janz (Essen)* treten in Tampere und Helsinki auf, lese ich. Wir werden ein Auge drauf halten. *) Es könnte auch heißen: Günter Saalmann (Waldbröl) & Angelika Janz (Aschersleben). Oder: Die westdeutschen (wahlweise: ostdeutschen) Künstler Saalmann und Janz. Kennenlernen konnte ich… Continue Reading „21. Auftritt. Zugleich etwas über Geographie.“
Wuppertal. Am Dienstag, 15. März, kommt der aus Nicaragua stammende Dichter Ernesto Cardenal in die Immanuelskirche an der Sternstraße 73. Der 86-Jährige trägt ab 20 Uhr Lieder und Gedichte über Liebe, Revolution, Gott und die Welt vor. Der Wuppertaler Schriftsteller Hermann Schulz, ein Freund Cardenals, trägt… Continue Reading „20. Ernesto Cardenal liest“
Wahid Nader, 1955 im syrischen Bmanneh geboren und seit Mitte der achtziger Jahre in Magdeburg beheimatet, zieht aus dem Umstand seiner Diaspora reizvolle Bilder, gewissermaßen vermischen sich auf einer steten Reise zwischen Orient und Okzident die Bezüge. Leipzig wird so zur Schwesterstadt von Damaskus,… Continue Reading „19. Scheherezade in Anhalt“
Förderpreise für Olga Martynova und Nicol Ljubić Jean Krier erhält den mit 15.000 Euro dotierten Adelbert-von-Chamisso-Preis 2011. Mit dem Chamisso-Preis ehrt die Robert Bosch Stiftung seit 1985 herausragende literarische Leistungen in deutscher Sprache, verfasst von Autoren, deren Muttersprache oder kulturelle Herkunft nicht die deutsche… Continue Reading „18. Adelbert-von-Chamisso-Preis der Robert Bosch Stiftung 2011 geht an Jean Krier“
Als Versemacher bezeichnete sich Heinz Kahlau einmal selbst und in seinem Gedicht „Bitte um Nachsicht“ heißt es: „Ich kann nur ganz einfache Sachen sagen“. Eitelkeit liegt Heinz Kahlau, einem der meist gelesenen deutschen Dichter, fern. An diesem Sonntag feiert Kahlau, der heute auf Usedom… Continue Reading „17. Heinz Kahlau wird 80“
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