Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Wie inoffiziell aber verbürgt verlautet, gewann Thomas Kunst heute den Lyrikpreis Meran. Wir warten auf weitere Informationen und gratulieren schon mal! Finalisten waren: Jan Volker Röhnert (1976, Gera), Dominic Angeloch (1979, Stuttgart), Thomas Kunst (1965, Stralsund), Hartwig Mauritz (1964, Eckernförde), Kerstin Becker (1969, Moosheim),… Continue Reading „64. Lyrikpreis Meran“
Eine Prosaminiatur, präzise notiert, voller Komik, jedes Wort an seinem Platz. Allein schon die Bewegungen darin – fliegen, füttern, öffnen, sammeln, stehen, gehen. Clemens Setz, dem Autor dieser leichten, phantastischen Zeilen, gelingt es, die Papageien, unsere buntgefiederten Sprachimitatoren, aus dem ihnen von uns Menschen… Continue Reading „61. Sonett aus Glas und Beton“
BuchMarkt blättert vor Jeden Morgen blättern wir für Sie durch die führenden Tageszeitungen – damit Sie schnell einen Überblick haben, wenn Kunden ein bestimmtes Buch suchen oder Sie nach einer Idee für einen aktuellen Büchertisch. [suchen, M.G.] Morgen in der Literarischen Welt eine Lyrik-Seite über… Continue Reading „59. Lyrikseite“
Ricardo Domeneck, Birgit Kreipe und Rainer StolzRicardo Domeneck, 1977 in São Paulo geboren, gehört zu den aufregendsten Stimmen Lateinamerikas, Er veröffentlichte fünf Gedichtbände, sowie Rezensionen und Übersetzungen in brasilianischen Zeitschriften und Zeitungen. Seine Gedichte wurden in Anthologien, u. a. in Deutschland, USA, Belgien, Spanien… Continue Reading „56. „Lyrik im ausland““
Bei Textkette Freistil gibts es den oder die Kempner des Tages – ein Gedicht von Friederike Kempner (1828-1904), der schlesischen Nachtigall, auch genannt „Genie der unfreiwilligen Komik“. Mal schaun, ob die Substanz reicht, um bis Weihnachten mindestens jeden 2. Tag ein neues – ja:… Continue Reading „54. Daktylen und Jamben, Trochäen“
Mit einem „Poliversale“ genannte Lyrik-Fest will die Alte Schmiede in Wien ab morgen, Mittwoch, „ein kleines Zeichen gegen die machtvoll zelebrierten ästhetischen Verarmungstendenzen der zeitgenössischen Literatur“ setzen. Bis 12. Juni will man mit dem „Wissen dreier Dichtergenerationen“ und den „Erfahrungen aus acht Sprachräumen“ an… Continue Reading „53. Poliversale“
Vielleicht musste Farhad Showghi, der in Prag geboren wurde und seit einigen Jahren im Hamburg lebt, erst Umwege nehmen, um sein Kindheitsland Iran wiederzuentdecken – vielleicht ist das aber auch viel zu psychologisch gedacht. Denn fest steht in diesen Gedichten ohnehin recht wenig, die,… Continue Reading „51. Farhad Showghis Gedichte“
in|ad|ae|qu|at vermeldet, daß der mit € 8.000.- dotierte Heimrad-Bäcker-Preis an Paul Wühr (Jahrgang 1927) und der Förderpreis (€ 3.500) an die in Wien lebende Andrea Winkler (Jahrgang 1972) geht. Die Begründung der Jury – Franz Josef Czernin, Thomas Eder und der letztjährige Preisträger Christian Steinbacher – lautet wie folgt: Mehr als alles Erfundene nämlich ist… Continue Reading „47. Heimrad-Bäcker-Preis an Paul Wühr“
Scheich und Kulturminister der Vereinigten Arabischen Emirate, ihre Hoheit Nahyan bin Mubarak Al… English Version below CHANGE.ORG An: Scheich und Kulturminister der Vereinigten Arabischen Emirate, ihre Hoheit Nahyan bin Mubarak Al Nahyan Petition von Holger Bergmann Thorsten Ahrend, Berlin, Deutschland
Als Lyriker hat Hugo Ernst Käufer nie viele Worte gemacht. Er schrieb Aphorismen, Gedankensplitter, komprimierte Einsichten und gründete 1967 in Gelsenkirchen die Literarische Werkstatt. „Über den Tod zu schweigen heißt, das Leben zu beleidigen“, schrieb Hugo Ernst Käufer einmal in einer seiner lakonischen, und… Continue Reading „42. Gestorben“
treppauf, treppab – mit seinem Geländer hängt das Haus an deiner Hand Hansjürgen Bulkowski
Rietberg. Als der Zöllner am ukrainischen Flughafen die drei in einer Plastiktüte mitgeführten Gedichtbände – es war weit vor der Ukraine-Krise dieser Tage – akribisch kontrollierte, spürte der junge deutsche Dichter [Jan Wagner], dass er eine „hochbrisante, umstürzlerische Ware“ mit sich führte. Womöglich kann… Continue Reading „36. Brisante Ware“
Ich bin einer dieser merkwürdigen Menschen, die nebenberuflich Gedichte besprechen, über die sich Björn Kuhligk in seinem Beitrag zu „Manifeste für eine Literatur der Zukunft“ wundert. Dabei weiß ich so wenig wie er, was ein Gedicht ist. Merkwürdigerweise halte ich genau dieses Nichtwissen für eine Grundbedingung,… Continue Reading „34. Merkwürdige Menschen“
Tübingen – Frau Rinck, wie überlebt man als Lyrikerin in Deutschland? Schlecht. Man braucht leider einen Nebenjob, das hindert einen natürlich am Dichten. Und man muss reisen oder Stipendien oder Preise bekommen. – Zum Beispiel eine Stadtschreiberschaft wie in Tübingen? Ja. Das ist eine… Continue Reading „32. Ohne Schreiben wär alles sinnlos“
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