Schlagwort: Wolfgang Hilbig

Lyrik-Lob

Hilbig wirkt hölzern, wie eine Fehlbesetzung im Literaturbetrieb mit seinen selbstgefälligen Kritikern, Stars und Sternchen. Und das scheint ihn nicht mal zu stören. Die „Herrschafts- und Vernichtungssüchte, der Meinungsverschleiß“ des feuilletonistischen Gewerbes sind ihm gleichgültig. Marcel Reich-Ranicki, der seine Gedichte und Erzählungen lobte und…

Chandosbrief

Die FAZ-Serie zum Chandosbrief wird heute von Wolfgang Hilbig eröffnet, dessen Text so schließt: Und so interpretiere ich Ihren Brief, Philipp Lord Chandos: als einen Versuch, Widerstand hervorzurufen gegen den Zerfall, der Ihnen widerfuhr, und letztlich als den Versuch, eine Verneinung Ihres Briefs zu…

Geht das?

Der Georg-Büchner-Preis für Wolfgang Hilbig : Geht das? fragt Evelyn Finger ( Die Zeit 8.5.02) u. gibt Antwort: Er ist auch im Westen keiner [kein positiver Held] geworden, da soll uns seine Erfolgsgeschichte (vom Malocher zum mehrfachen Literaturpreisträger) nicht täuschen. Der eigentliche Sinn, einen…

Nachtwanderer der Moderne

In seinem jüngsten Gedichtbuch Bilder vom Erzählen kehrt Hilbig , der Nachtwanderer der Moderne, zu den Themen und Motiven seiner lyrischen Anfänge zurück. In dem Titelgedicht des Bandes Bilder vom Erzählen ersehnt sich nun das lyrische Alter Ego des Autors von einem Raben die…

Büchnerpreis an Hilbig

Der Büchnerpreis geht in diesem Jahr an Wolfgang Hilbig. Darmstädter Echo (2.5.02) schreibt u.a.: 1979 gab der Verlag S. Fischer in Frankfurt am Main den Lyrik-Sammelband „Abwesenheit“ heraus. Die DDR reagierte auf ihre Weise – mit einer Anklage gegen „Devisenvergehen“, mit Untersuchungshaft und einer…

Lyrische Nachtwanderung mit Poe

Poes «nevermore», verkündet im epochalen Gedicht «The Raven», präludierte dann den dunklen Refrain für alle lyrischen Nachtwanderer der Moderne. Nach über hundertjähriger Abwesenheit taucht nun der «riesige amerikanische Rabe» Poes am Nachthimmel der neuen Gedichte Wolfgang Hilbigs wieder auf. Und es kommt zur Begegnung…

Huchelpreis für Hilbig

Die dreißig Bilder vom Erzählen (S. Fischer), illustriert mit Radierungen von Horst Hussel, markieren Wolfgang Hilbigs Rückkehr zu seinem kreativen Ursprung, der Lyrik: abwesenheit hieß sein – westdeutsches – Debüt von 1979. „Nun bin ich alt und in den Staub geworfen“, setzt resignativ das…

Wolfgang Hilbig erhält den Peter-Huchel-Preis 2002

Freiburg – Der Peter-Huchel-Preis für deutschsprachige Lyrik geht in diesem Jahr an den in Berlin lebenden Autor Wolfgang Hilbig . Die in Freiburg tagende Jury bewertete Hilbigs Band «Bilder vom Erzählen» als herausragende Gedichtedition des Jahres 2001. Dies teilte der Südwestrundfunk (SWR) mit. Der…