Lyrik-Lob

Hilbig wirkt hölzern, wie eine Fehlbesetzung im Literaturbetrieb mit seinen selbstgefälligen Kritikern, Stars und Sternchen. Und das scheint ihn nicht mal zu stören. Die „Herrschafts- und Vernichtungssüchte, der Meinungsverschleiß“ des feuilletonistischen Gewerbes sind ihm gleichgültig. Marcel Reich-Ranicki, der seine Gedichte und Erzählungen lobte und seinen abgründigen Stasi-Roman „Ich“ als „gefühliges Gequassel“ abfertigte, erst recht. / Die Welt 10.10.02

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