Schlagwort: Hans Sahl

Fragt uns aus

Hans Sahl (* 20. Mai 1902 in Dresden; † 27. April 1993 in Tübingen) Die Letzten Wir sind die Letzten. Fragt uns aus. Wir sind zuständig. Wir tragen den Zettelkasten mit den Steckbriefen unserer Freunde wie einen Bauchladen vor uns her. Forschungsinstitute bewerben sich… Continue Reading „Fragt uns aus“

21. Gruppe 47

Zu Helmut Böttigers Verdiensten zählt der deutliche Hinweis, dass die proklamierten Thesen vom «Nullpunkt» und «Kahlschlag» der Nachkriegsliteratur einem «Wunschdenken» entsprachen. Genauso wichtig ist, dass es Richter und seinen Mitstreitern keineswegs darum ging, eine einförmige Ästhetik zu propagieren. Natürlich dominierten in den Anfängen die… Continue Reading „21. Gruppe 47“

63. Keine Seelentröster / für empfindsame Buchhalter

Nein, seine beinahe ohnmächtige Wut galt vielmehr der gescheiterten ersten Ausgabe seiner Gesammelten Werke im Züricher Ammann-Verlag. Als die Verantwortlichen Ende der 1980er Jahre beschlossen, diese Edition wieder einzustellen – zwischen 1983 und 1987 waren gerade einmal zwei Bände erschienen (4) – blieben damit vor allem… Continue Reading „63. Keine Seelentröster / für empfindsame Buchhalter“

133. Lyrikstationen 2009 (11)

Fortsetzungsessay von Theo Breuer 11 Endpunkt · Letzte Gedichte / Lebende Tote Das Wiedersehen Von fern gleicht er noch einem, den man kannte, das weiße Haar, wie Kohle, die verbrannte, wie Asche, noch warm von erloschenen Feuern, was nützt es, einem Toten zu beteuern,… Continue Reading „133. Lyrikstationen 2009 (11)“

Die Letzten

„Wir sind die Letzten“, heißt es in Hans Sahls berühmtem Exilanten-Gedicht, „fragt uns aus!“ Hans Keilson war der letzte jüdische Schriftsteller, der – gefördert von Oskar Loerke – bei S. Fischer debütierte; das war im Jahr 1933. … 1986 erschien der Gedichtband „Sprachwurzellos“, der… Continue Reading „Die Letzten“

Hans Sahl

In der Frankfurter Anthologie stellt Tilman Spreckelsen ein Gedicht von Hans Sahl vor (FAZ 18.5.02) – In der NZZ schreibt Matthias Wegner zum 100. Geburtstag von Hans Sahl, und in der FR gratuliert Momme Brodersen (18.5.) / s.a. Dresdner Neueste Nachrichten 18.5.02