Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Hölderlin liebte in Kassel Susette Gontard – Gottfried Benn goss Astrid Claes Tee ein Die Redewendung „Ab nach Kassel!“ galt bislang nicht als Chiffre für ein geheimes Stelldichein. Man wird in dieser Hinsicht vielleicht umdenken müssen. Schuld daran sind die diskreten Amouren zweier Dichter.… Continue Reading „Für die Dichtung folgenreich war beides:“
Lyrik in HörenSagen jeden Sonntag • 11:15 DLR Lesezeit • „…las im Deutschlandfunk“ (Teil 6): Helmut Heißenbüttel Mi 5.6.02 20.30 DLF Di 18.6.02 9.30 – BR alpha – Rückblende: Vor 70 Jahren vorgestellt – Die „Ursonate“ von Kurt Schwitters Crashing Aeroplanes. A: Andreas… Continue Reading „Radio- bzw. Fernsehtips“
SWR-Bestenliste Juni 2002 Persönliche Empfehlung von Hubert Winkels MARCEL BEYER: Erdkunde Gedichte. DuMont Verlag, 16,90 Euro
Paul Jandl schreibt über eine Herbeck-Ausstellung in Krems: Jahrzehnte hat Ernst Herbeck in den Fürsorglichkeiten der niederösterreichischen Psychiatrie verbracht, er war ein stiller Patient, dessen Leistung als Dichter von seinen Förderern dennoch nicht verschwiegen wurde. Mehrere Sammelbände sind schon zu Lebzeiten Ernst Herbecks erschienen,… Continue Reading „Kurrentschrift des Weltalphabets“
Denn, so Dyck: „Lyriker haben in lateinamerikanischen Ländern eine andere Herangehensweise, sie verstehen sich eher als Performer, sind nicht akademisch und wollen verstanden werden.“ Vergangenes Jahr erst waren Behl und Dyck auf Gegenbesuch in Indonesien und haben dort erlebt, wie Lyriker vor bis zu… Continue Reading „Poetry on the road“
dpa Prag – Drei Jahre nach dem Tod des Autors Jürgen Fuchs hat der tschechische Rockmusiker Mikolas Chadima eine CD mit Texten des 1977 von den DDR-Behörden nach West-Berlin abgeschobenen Schriftstellers veröffentlicht. Das Album sei nach dem 1979 veröffentlichen Buch «Tagesnotizen» benannt und vereinige… Continue Reading „Gedichte von Jürgen Fuchs vertont“
Über die Pariser Hugo-Feiern schreibt die FAZ am 29.5.02: Zum Jubiläum des hundertsten Geburtstags des Dichters wurde auf der Höhe der Dritten Republik 1902 auf der Pariser Place Victor Hugo jene monumentale Bronzestatue aufgestellt, die, von den vier Musen „Lyrik“, „Dramatik“, „Epik“ und „Satire“… Continue Reading „Hugo-Feiern“
Elsewhere, the figure of Stefan George inspires a less Shakespearean rhetoric: Contempt is in order: one would give much to see those Frankish rites nobly concluded. Almost, for Childe Stauffenberg, it fell so; but this was tragedy botched, unimagined, within that circle. Medallion-profile of… Continue Reading „Childe Stauffenberg“
Schwer tun wird man sich vielleicht zunächst mit Holzbergs Beharren auf dem durchgehend ironischen Ton und der durchwegs komischen Intention des Autors. Dies besonders in Gedichten, die gemeinhin als Ausdruck echten Gefühls gelesen werden, etwa in der Allius-Elegie (c. 68) oder im Selbstgespräch des… Continue Reading „Catull in den Kanon“
Ich kann mich nicht erinnern, nur irgendeine Zeile forciert zu haben nur um eines derb-obszönen Effekts willen. Dazu habe ich erstens viel zu viel Respekt vor Catull, und das erschiene mir zweitens als viel zu grob. Es ist aber Faktum, dass Catull ein Dichter… Continue Reading „Krassheiten Catulls“
zeichnet sich durch Vielfalt an Themen und lyrischen Formen aus. Drawert beherrscht sie alle, versteht sie in Zwiesprache mit Vorbildern ( Walther von der Vogelweide, Hölderlin) zu setzen. Dass dabei nicht jede Zeile von gleicher Intensität ist, nicht dieselbe Beharrungskraft spürbar werden lässt, muss… Continue Reading „«Frühjahrskollektion»“
Ursprünglich wollte [Gottfried] Blumenstein kleine Theaterszenen über die Bundesligaspiele schreiben. Die Idee zerschlug sich. In der ersten Saison beglückte Blumenstein deshalb den Aufsteiger mit Haikus. In drei Zeilen à fünf, sieben, fünf Silben kommentierte Blumenstein die Lage der Liga. Aus einer 2:3-Heimniederlage gegen 1860… Continue Reading „Fußball-Haikus“
von dem die gesamte zählebige Sparte der Befindlichkeitslyriker zehrte. Vielleicht ist ja der Dichter nichts weiter als eine Aäolsharfe, durch die der Wind streicht? So beendet Dorothea von Törne ( Die Welt 25.5.02) eine Besprechung von Brigitte Oleschinski : Reizstrom in Aspik. DuMont, Köln.… Continue Reading „Adieu, lyrisches Ich,“
In der Frankfurter Anthologie stellt Hans Christoph Buch das Gedicht „Märkischer Konstantin“ von Günter Kunert vor. / FAZ 25.5.02
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