Schlagwort: Ines Geipel

Als der Dichter

Hannelore Becker (* 3. Januar 1951 Leipzig; † 12. Februar 1976 Berlin) Aus: Vier Autorinnen in der frühen DDR. Hrsg. u. kommentiert von Ines Geipel. Berlin: Transit, 1999, S. 241

Gefrorenes Gras

Hannelore Becker (* 3. Januar 1951 Leipzig; † 12. Februar 1976 Berlin) Aus: Vier Autorinnen in der frühen DDR. Hrsg. u. kommentiert von Ines Geipel. Berlin: Transit, 1999, S. 223

Noch ein Bier!

Inge Müller (geb. Inge(borg) Meyer, * 13. März 1925 in Berlin; † 1. Juni 1966 ebenda) M.B.* Im Wein ist Wahrheit, sagst du Bier macht ehrlich Und Schnaps löst mir die Zunge. Im Rausch erst bin ich was ich bin: Narr, Weiser, Revolutionär und Dulder… Continue Reading „Noch ein Bier!“

98. Verfolgte DDR-Autorinnen

Kerckhoff, die 1950 Selbstmord beging, ist nicht die einzige der Autorinnen, die den Freitod wählte. Andere flüchteten in den Alkohol. Die ungewöhnlichste Dichterin ist Eveline Kuffel, die mitten in der DDR als Vagantin lebte und 1978 wie Ingeborg Bachmann durch einen Brand im Bett… Continue Reading „98. Verfolgte DDR-Autorinnen“

Archiv unterdrückter Literatur in der DDR

Die Autoren Ines Geipel und Joachim Walther haben jetzt bekannt gegeben, daß sie an einem „Archiv unterdrückter Literatur in der DDR“ arbeiten. Für Literaturwissenschaftler könnte sich hier ein Fundgrube auftun, etwa in den Gedichten von Edeltraut Eckert, deren Schwester ein Schreibheft mit 101 Gefängnis-Gedichten… Continue Reading „Archiv unterdrückter Literatur in der DDR“

Mit Frauen im Literaturbetrieb

beschäftigt sich auch Herr (?) Jamal Tuschik in der FR vom 9.12.02: Die aus Dresden gebürtige Germanistin Ines Geipel eröffnete ihren Beitrag mit einem Gedicht von Jutta Petzold, „der Konter-Stimme zu Christa Wolf“, wie man erfuhr. Zu hören war, dass „die Ohren der Männer… Continue Reading „Mit Frauen im Literaturbetrieb“

Unterm Schutt

Immerhin ist es mit diesem Band möglich, Inge Müllers Werk präziser zu sichten und vor Überschätzungen zu warnen. Gewiss, die «lyrische Autobiographie» ( Wulf Kirsten ), die sie sich in den Nachkriegsjahren abrang, beeindruckt noch heute. In oft frappierender «Kunstlosigkeit», wie es die Literarhistorikerin… Continue Reading „Unterm Schutt“

Dann fiel auf einmal der Himmel um

Nach ihrem Selbstmord am 1. Juni 1966 verschwand Inge Müller umgehend aus den Annalen der DDR-Literaturgeschichte. Kurz nach ihrem Tod hatte der Aufbau Verlag den vergeblichen Versuch unternommen, ihre seit 1957/58 entstandenen Gedichte in einer Ausgabe vorzustellen. Für die paranoiden Literaturpolitiker der DDR bedeutete… Continue Reading „Dann fiel auf einmal der Himmel um“