Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Zumal hier in den Vereinigten Staaten verweisen Dichter mit Vorliebe auf ihre authentischen Erfahrungen. Sie schreiben dann Gedichte über ihre Väter, von denen sie als Kind zum Angeln mitgenommen wurden, oder darüber, wie sie mit einem hübschen Ding vom anderen Geschlecht an einer Cola… Continue Reading „66. Charles Simic: Kein Stern“
A poem without a title that began „I wandered lonely as a cloud“ irritated England’s literati when it was penned by William Wordsworth. Even the poet’s friend Samuel Taylor Coleridge thought it contained elements of „mental bombast“. But the accessibility of the poem was… Continue Reading „62. Massen-Simultanlesung“
Could Larkin the beloved poet have existed without Larkin the racist cad of a man? fragt Adam Kirsch in der Zeitschrift „The Walrus“. Nämlich after the publication of his selected letters and a biography by Andrew Motion, Philip Larkin suddenly became – in the… Continue Reading „58. Faschistischer Philister – geliebter Dichter? Philip Larkin“
The Scholars Bald heads, forgetful of their sins, Old, learned, respectable bald heads Edit and annotate the lines That young men, tossing on their beds, Rhymed out in love’s despair To flatter beauty’s ignorant ear. All shuffle there, all cough in ink; All wear… Continue Reading „54. All think what other people think (Anthologie)“
Fast alle Gedichte Hamburgers sind Verlauf- und Verlern-Gedichte. Verlust-Gedichte. Die Balance der Sätze, oft über viele Zeilen schwebend, bricht, Kunst löst sich kunstvoll auf in Natur; denn Sterben ist ja nur ein anderes Wort für Natur. Ach, Wörter, Wörter. „Lebt wohl, Wörter“, heißt es… Continue Reading „53. Michael Hamburger 80“
Der amerikanische Dichter Cid Corman, der seit 40 Jahren in Japan lebte, ist im Alter von 79 in Kyoto gestorben. Corman veröffentlichte über 150 Bücher. Darüber hinaus enthält sein Nachlaß etwa 80.000 unveröffentlichte Gedichte, teilte sein Archivar mit. / NYT *) 16.3.04 Seite vom… Continue Reading „50. Gedichte wie fallendes Laub“
(so Brechts Worte anläßlich Shelleys) der englischsprachigen Poetry Community auf Papier und im Netz flößen mir Bewunderung und Neid ein. Das gilt nur bedingt für die Einrichtung des königlichen Hofdichters. Der amtierende, Andrew Motion, gab zu, daß er drei Monate brauchte, um ein Gedicht… Continue Reading „48. Weite und Vielfalt“
Ich dachte das hochkochende Thema zu ignorieren, aber der poetische Start eines Artikels in der Washington Post *) vom 3.3.04 verführt mich doch: Beware the man, Greek or not, bearing the gift of Amontillado, the dark amber-brown Spanish sherry that can get a girl… Continue Reading „45. Harald Bloom“
Murray Lachlan Young schreibt Gedichte über Toupets, Taliban und Nacktwandern – oder über den Hodensack – „a celebration of this rarely mentioned part of the male anatomy“ – welcher ihn gar über einen Writer´s Block brachte. Hier eine Besprechung im Independent, 16.3.04, hier das… Continue Reading „41. Oden an die Hoden“
Die Maler-Dichterin Elise Asher starb im Alter von 92 in Greenwich Village. Sie war die Ehefrau des Dichters Stanley Kunitz, ein früherer poet laureate der Vereinigten Staaten. Aus dem Nachruf der New York Times *) vom 13.3.04: She rendered poetry — hers and others‘,… Continue Reading „35. Elise Asher“
Stanley Kunitz (vgl. 35) über William Blake, AGNI Magazine. U.a. über die Eindringlichkeit (urgency) erster Zeilen und die vielen Versionen des berühmten Gedichts „The Tyger“. Gedicht: Touch me / März 2004
by Mary Burlingame, Assistant Editor (und viele andere nützliche Sachen für Dichter bei: Sol Magazine). / März 2004
ein Mörder, der seit 26 Jahren in der Todeszelle sitzt, ist ein Dichter. Ein „amerikanischer Archetyp“, da er im Gefängnis zu schreiben begann. / NYT *) 9.3.04 Leseprobe: Only twice in twelve long years Has the Self in me transformed To weighing less than… Continue Reading „27. Stephen Todd Booker,“
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