Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Preissegenjahr 2014: Nach dem Pastior- (40 000) und Kleist-Preis (20 000) ein weiterer Preis für Marcel Beyer. Er erhält den mit 20 000 Euro dotierten Bremer Literaturpreis 2015 für seinen Gedichtband «Graphit». Das Buch sei eine von Sprachzauber und Rhythmusgefühl geprägte Erkundung innerer und äußerer… Continue Reading „51. Noch ein Preis“
Martin Piekar schreibt Gedichte, die die Unmittelbarkeit der Momentaufnahme und Zufälligkeit des gewählten Ausschnittes in sich tragen. Es sind kleine impressionstische Vers Werke [sic], die das Echo des Bastards mit großer poetischer Kraft transportieren. „Zombiewalk in Tabubezirken“, „Wie Kernschmelze tanzen“ und „Nachtjahre im Kaleidoskop“-… Continue Reading „50. Echo des Bastards“
bin ich nun die Spinne, die das Netz webt, oder die Fliege, die darin gefangen ist? Hansjürgen Bulkowski
André Schinkel Von der Genauigkeit des Blicks. Laudatio auf Kerstin Hensel aus Anlaß der Verleihung des Walter-Bauer-Preises der Städte Merseburg und Leuna 2014 Und plötzlich aus der schwarzen Suppe Kommt das Schöne mit einem Handkuß. Kerstin Hensel Liebe Kerstin, meine Damen und Herren, es… Continue Reading „47. Laudatio“
Bei den Kritikern sind seine bildungsaffinen Gedichte vor allem für Witz, Wut und Widerborstigkeit bekannt. Es ist diesem Lyriker eigen, sich immer wieder neue (politische) Widerstandsräume in seinen Gedichten zu verschaffen und den Leser herauszufordern. Die Kritik, die er aber darin ausübt, bleibt glücklicherweise… Continue Reading „46. Witz, Wut und Widerborstigkeit“
In another spirit, Celan can truly reply with close and clear translation. A century after Emily Dickinson, he shared her solitary, baffled, spiritual yearning and her sense that death dwells close and poems speak truth, if anything can. Here is a lyric whose rhythm… Continue Reading „45. Celan als Übersetzer“
Sein erster Lyrikband („Verteidigung der Wölfe gegen die Lämmer“) erregt 1957 großes Aufsehen. Wie viele der politisch engagierten Schriftsteller der frühen Bundesrepublik, ist der junge Enzensberger angetreten, die Schwere der existenziellen Nachkriegs-Lyrik zu zerschlagen. Seine Antwort: leichte ironische Poesie und pointierte Titel wie: „Rabattmarken“,… Continue Reading „44. Enzensberger 85“
Wie lebt es sich als Autor, der laut Auslobung des Buchpreis-Wettbewerbs den besten deutschsprachigen Roman des Jahres geschrieben hat? Lutz Seiler Nach meinem Begriff von Literatur kann es den besten Roman gar nicht geben. Dennoch unterwirft man sich der Prozedur dieses Wahlverfahrens, weil es… Continue Reading „41. Prozedur“
Aus der Laudatio von Marion Poschmann zum Lyrikpreis des open mike für Robert Stripling: Wir haben uns für Gedichte entscheiden, die nichts Geringeres unternehmen, als die Welt auf ihren Wirklichkeitsgehalt hin zu befragen; die das Ich, das lyrische Ich, nicht als Selbstverständlichkeit nehmen, sondern seine Position… Continue Reading „40. Laudatio“
So viel Poesie war nie in den 28 Jahren Freiburger Literaturgesprächs im Rathaussaal. Gleich sechs ausgewiesene Meister der lyrischen Form (Nämlich Michael Krüger, Nadja Küchenmeister, Ulf Stolterfoht, Steffen Popp, Jan Wagner, Marcel Beyer. Lutz Seiler wäre der siebte, der war auch dabei – unter Huchelpreis machen sies dorten selten –,… Continue Reading „39. „So viel Poesie war nie““
Hier ein Gedicht aus dem Band „leben üben oder Die Emanzipation des Mannes“. Berlin (Ost): Verlag der Nation, 1979, S. 76, behandelnd einen nicht untypischen Vorfall auf einer Konferenz, vielleicht eines nicht untypischen DDR-Schriftstellerverbandes: Die Brüderlichen Ich habe auf einer Versammlung gesprochen, als deren… Continue Reading „38. Jo Schulz (1920-2007)“
Die Juroren des 22. open mike haben entschieden: Der 1. Preis für Prosa ging an Doris Anselm (Berlin) für den Text „Die Krieger des Königs Ying Zheng“. Die beiden 2. Preise gingen an Mareike Schneider (Hildesheim) für den Prosatext „Die Holzmieten“ und an den… Continue Reading „37. Gewinner des 22. open mike“
Von Björn Kuhligk (Auszug) Liebe Autorinnen und Autoren, Eure Texte haben Fürsprecher gefunden. Eure Texte haben sich gegenüber 600 anderen durchgesetzt. Ihr habt gelesen, ihr konntet einem großen Publikum Eure Texte präsentieren. Das ist ein riesiger Schritt. Herzlichen Glückwunsch! Nun wollt Ihr veröffentlichen, Ihr… Continue Reading „36. An die Teilnehmer des open mike“
1. Preis: Doris Anselm, »Die Krieger des Königs Ying Zheng« 2. Preis: Robert Stripling, »Prosagedichte« & Mareike Schneider, »Die Holzmieten« Und der Preis der taz-Publikumsjury geht an: Gerasimos Bekas »Feierabend«
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