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Im neuen Teil der „Thüringer Anthologie“ der „Thüringer Allgemeinen“ die Ode „An das Nichts“ von Johannes Daniel Falk (1768-1826) Mehr aus der „Thüringer Anthologie“
Seltsam, dass die Schriftsteller durch alle Zeiten an dem Glauben festhalten, gerade das, was von der Natur uns trennt, die Sprache, könnte, ja müsste auch das sein, was uns mit ihr versöhnt. Denn niemals können wir ihr entkommen und nicht einmal uns vorstellen, dass… Continue Reading „90. Was der Fische / Sprache wäre“
Der am Abend vor Silvester 1995 gestorbene Dramatiker Heiner Müller war auch ein Poet. Seine Gedichte sind nur weniger bekannt als seine Bühnenerfolge wie „Lohndrücker“, „Der Bau“ oder „Hamletmaschine“. Schreibt Focus in einem dpa-Bericht. Ach wirklich? Hand hoch, wer „Lohndrücker“, „Der Bau“ oder „Hamletmaschine“ gelesen… Continue Reading „83. Müllers Bau“
Die Wienerin Sophie Reyer hält nicht ostentativ an ihrer Sprachfärbung fest, ihr Schmäh hat keine Sanftheit behalten, sondern eine polemische Schärfe gewonnen, die man dieser zierlichen Frau nicht zutraut. Diese sprachmächtige Autorin wird umso bissiger, je lyrischer sie textet. Im Jahresrückblick untersucht Matthias Hagedorn auf… Continue Reading „82. Wortspielhalle“
Adventsatz 23 Zeichnung von Monika Rinck, http://www.begriffsstudio.de/, zu Sätzen von Hans-Jost Frey und Franz Josef Czernin aus: http://roughbooks.ch/roughbook030/hans-jost_frey_und_franz_josef_czernin/saetze.html
Unkraut, Mücke, Gartenzaun: Der Lyriker Jan Wagner wendet sich einmal mehr der Welt der kleinen Dinge zu. Die schönsten Zeilen in seinem neuen Gedichtband „Regentonnenvariationen“ widmet er drei sizilianischen Eseln. / Michael Opitz, DLR über Jan Wagner: Regentonnenvariationen Gedichte Hanser Berlin, Berlin 2014 97… Continue Reading „79. Unkraut, Mücke, Gartenzaun“
Die Fußball-Bundesliga ist mit dem letzten Spieltag 2014 in die Winterpause gegangen. Der Ball jedoch läuft weiter… im Rumbecker Mühlbachtal. In der Winterausgabe des 39. Poesiepfads werden Gedichte rund um das Thema Fußball vorgestellt. Eintritt in das Lyrikstadion ist frei! (…) „Nach dem Spiel ist… Continue Reading „77. Lyrikstadion“
Nicht von dieser Welt scheinen viele Gedanken- und Sprachsprünge in ihrer Prosa, die man vielleicht einmal als «eine neue experimentelle Romanform» bezeichnen wird, wie Mayröcker 1978 in einem Interview sagte. Sie sei im Hinblick auf literarische Traditionen «eingekeilt zwischen den beiden Monstern Dadaismus und… Continue Reading „76. Nicht von Pappe“
ein Rettungswagen rast durch die Stadt – langsam läuft aus dem Infusionsbeutel die Zeit Hansjürgen Bulkowski
Bei Signaturen ein Gedicht von Elke Erb über ihre Begegnung mit Friederike Mayröcker, von der Autorin so eingeleitet: Im Januar 1991 besuchte ich Friederike Mayröcker, denn der Reclam-Verlag Leipzig wünschte sich von mir für ein Reclam-Bändchen eine Auswahl aus ihren Werken. Sie gab mir… Continue Reading „74. Lesen, angeregt“
Hochhuth schwelgt an den Körpern der „Freundin“ wie auch der „Gefährtin“ und kommt äußerst knapp, fast stichworthaft, meist rasch ans Ziel: “ – dann Du auf mir, ich in Dir:/ Was sonst läßt hoffen?/ E i n z i g e s Lebenselixier.“ Trunken… Continue Reading „73. Für die Frau“
Die von Michael Braun behutsam und unter Mithilfe von Jean Kriers Ehefrau Elfie Krier-Clauß besorgte Herausgabe dieses nun als Buch vorliegenden Gedichtkonvoluts aus den Jahren 2009 bis 2012 ist auch ein Hinweis auf einen deutschsprachigen Dichter, der erst spät, 2011, für seinen vorangegangenen Lyrikband… Continue Reading „72. Jean Krier“
Der Schriftsteller und Übersetzer Fritz Rudolf Fries ist am Mittwoch im Alter von 79 Jahren gestorben. Sein Debüt „Der Weg nach Oobliadooh“ gilt noch heute als hervorragendes Beispiel postmodern verspielter Prosa. In dem 1966 erschienenen Roman erkunden zwei Freunde die Jazz-Szene Leipzigs, die damals… Continue Reading „71. Fritz Rudolf Fries gestorben“
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