Kategorie: Schottland
95. Petrarcapreis für Adonis und Robertson
Der 1930 in Syrien geborene, in Paris lebende Dichter und Essayist Adonis (Pseuonym für Ali Ahmad Said) und der 1955 in Schottland geborene, in London lebende Dichter Robin Robertson erhalten im Juni den Petrarca-Preis. Die Auszeichnung ist mit 20.000 Euro dotiert und wird auf die beiden Gewinner aufgeteilt.
Adonis, Träger des Goethe-Preises der Stadt Frankfurt und Fellow des Wissenschaftskollegs in Berlin, ist der bekannteste arabische Dichter der Gegenwart. Seine strikte Verurteilung der Dogmatisierung der arabischen Kultur hat er in dem Satz zusammengefasst: „Ich kann nicht an einer Revolution teilnehmen, die aus den Moscheen kommt.“ Von Adonis sind zuletzt die Bücher Von der Dichtung zur Revolution (Fischer 2013) und die Liebesgedichte Der Wald der Liebe in uns (Jung und Jung 2013) erschienen.
Von Robin Robertson ist soeben eine von Jan Wagner übersetzte Sammlung von Gedichten im Lyrik Kabinett (Hanser 2013) unter dem Titel Am Robbenkap erschienen. (…)
Der Preis wurde von Hubert Burda gestiftet, der Jury gehören Peter Hamm, Peter Handke, Alfred Kolleritsch und Michael Krüger an.
24. Steinherr bei StAnza 2013
StAnza 2013 will take place from: 6 – 10 March, 2013
Location: St Andrews, Fife, Scotland, UK
Hub Venue: The Byre Theatre
Other venues: The Undercroft, Parliament Hall, St Mary’s Hall, The Town Hall – Supper Room & Council Chamber, The Public Library, The Preservation Trust Museum, The Albany Hotel, The Fairmont, The Green Room, Zest, Balmungo House & Fraser East
Themes: Designs on Poetry; Legacy & Place
Online brochure for StAnza 2013 available here
Festival Themes
Each festival focuses on two themes which weave around each other to give every StAnza its own unique flavour.
Our themes for StAnza 2013 will be Designs on Poetry; Legacy & Place.
In the first we’ll consider how poems are formed, and also relationships between other aspects of design and poetry.
Our second theme, during the 600th anniversary celebrations at the University of St Andrews and in the year of Natural Scotland, will look both at the impact on poetry of great past writers, men and women of the arts and sciences; and also how poetry addresses a sense of place and the importance of natural and built environment.
Headline Poets include:
- Robin Robertson
- Liz Lochhead
- John Hegley
- Mark Doty
- Paula Meehan
- Erín Moure
- Ken Babstock
- Gillian Clarke
Participants*
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104. Kein britischer Autor
Der Gewinner des Booker-Preises, der Romanautor Ian McEwan besteht darauf, daß er kein britischer Autor sei, sondern ein englischer, und daß englische und schottische Autoren kulturell verschieden seien und unterschiedliche Wurzeln und Schreibweisen haben.
Bei einer öffentlichen Diskussion mit Alex Salmond, dem schottischen First Minister, während des internationalen Buchfestivals in Edinburgh sagte er, seiner Meinung nach hätten getrennte literarische Kulturen die Vereinigung zwischen England und Schottland vor drei Jahrhunderten überlebt.
Es gebe keine britischen Autoren, sagte er, man nenne ihn so, aber er halte sich für einen englischen Romanautor. Es gebe keine britischen sondern nur schottische Dichter und englische Romanautoren. Wie beim Fußball haben wir in der Poesie unsere getrennten Traditionen bewahrt.
Er sei überrascht, daß Salmond den englischen Lyriker Philip Larkin und den walisischen Dichter RS Thomas liebe. Salmond, der Vorsitzender der Scottish National Party ist, sagte, für ihn sei Britishness Teil einer mehrschichtigen schottischen Identität.
McEwan betont dagegen, die literarischen Kulturen hätten sich nicht vereinigt. Es gebe starke Gründe dafür. Imagination habe eine spezifische Eigenschaft, die eng mit Landschaft und dem Lokalen verbunden sei, der Gemeinschaft, der Nachbarschaft. Selbst die Entstehung des modernistischen Romans mit einem gewissen internationalistischen Beigeschmack, “nehmen Sie Ulysses: was könnte lokaler und provinzieller sein und raum- und zeitspezifischer, und doch ist es die modernistische Bibel, der zentrale Text.” / Severin Carrell, Guardian 22.8.
6. Schottische Lyrik
„Jaja“, sagt er, „es ist dick, unhandlich, aber auch sehr voll.“ Iain Galbraith, seit 1982 Wiesbadener, obwohl in Glasgow geboren, hat sein neues Buch mitgebracht: 545 Seiten dick, über ein Kilo schwer und voller Gedichte. Schottischer Gedichte. Denn „ich bin Schotte und möchte, dass die Deutschen die Lyrik meiner Heimat kennenlernen.“ Auf keinen der 66 Autoren wollte er verzichten, erst recht nicht auf die deutschen Übersetzungen der Gedichte – denn darum geht es ja in seiner Anthologie. Um Originaltext und dessen deutsche Übertragung. …
Die ausgewählten Gedichte von John Davidson bis Jen Hadfield sind ja nicht nur in einfachem Schulenglisch geschrieben. Drei Sprachen werden vorgelegt: Scots, Gälisch und Englisch. Wobei die beiden Erstgenannten völlig verschieden sind – untereinander und sich vom gebräuchlichen Englisch abheben. Scots (westgermanisch) wird noch von etwa 30 Prozent der Einwohner Schottlands gesprochen; das keltische Gälisch, Verkehrssprache nur noch auf der Inselkette der Hebriden, ist veraltet, trotz aller Wiedererweckungsversuche. In Gedichtform aber hält auch sie sich noch. / Viola Bolduan, Main-Spitze
Beredter Norden – Schottische Lyrik seit 1900 / Iain Galbraith (Hrsg.)
ISBN: 9783942955003 – Verlag: Edition Rugerup
Seitenzahl: 560
Erscheinungsdatum: 2011
Medium: Hardcover, Softcover
Gewicht: 1026 gr
49. StAnza: Ein Fest des Gedichts in all seinen Formen
Berliner Dichterin liest auf StAnza, dem internationalen Gedichtfestival in Schottland.
StAnza, Schottlands Internationales Gedichtfestival, findet jeden März in St Andrews statt, und wird das ganze Jahr über durch weitere Veranstaltungen fortgesetzt. Im Jahr 2011 wuchs die Zahl der Festivalbesucher auf über 12.000 Personen. StAnza 2012 findet vom 14. bis 18. März statt.
StAnza hat die in Berlin lebende Lyrikerin und Übersetzerin Catherine Hales für einen Vortrag auf Schottlands internationalem Gedichtfest im März 2012 gewonnen.
Ihre Übersetzungen des deutschen Dichters Norbert Hummelt ins Englische wurden in Berlin Fresco veröffentlicht (Shearsman 2010). Zu ihren weiteren Publikationen zählt auch hazard or fall (Shearsman 2010). Außerdem ist sie verantwortlich für “Poetry Hearings”, ein berliner Festival, das sich der Dichtung auf Englisch widmet.
2012 wurde zu Schottlands Kreativ-Jahr ausgerufen. StAnza beteiligt sich vom 14. bis zum 18. März mit mehr als 90 Veranstaltungen in der stimmungsvollen Atmosphäre des Stadtkerns von St.Andrews: Lesungen, Aufführungen, Gespräche, Diskussionen und Dichtkunst in Verbindung mit bildender Kunst, Musik, Theater und Film. Zu dieser Vielfalt trägt bei, dass die Stadt St.Andrews seit Neuestem zu den Kandidaten für den Preis “Kreative Orte” zählt. Catherine Hales wird sich wiederfinden in einem internationalen Treffen von über 60 Poeten sowie Malern, Schauspielern, Filmemachern und Schriftstellern. Sie stammen aus Schweden, den Niederlanden, Mazedonien, Südafrika, den USA, Jamaika, Polen, Kanada, Irland, Neuseeland und Palästina.
Festival Direktorin Eleanor Livingstone kommentiert:” Wir begrüßen Catherine Hales bei StAnza und freuen uns, dass unser Publikum Gelegenheit erhält, Dichtungen aus Deutschland zu hören.”
Das vollständige Program finden Sie online auf dem Website des Festivals: http://www.stanzapoetry.org.
82. Schottlands schöne Lügen
Die Gemüter haben sich inzwischen beruhigt, aber der Mythos ist derselbe geblieben: Schottland wurde jahrhundertelang von den Engländern niedergehalten, Schottland wäre frei unter einem unabhängigen Parlament in Holyrood (in Anbetracht der feudalistischen Geschichte des Orts eine eher ironisch anmutende Wahl), und der urdemokratische Geist der Schotten würde sich, hätten wir erst einmal unseren eigenen Staat, umgehend manifestieren. Offenbar haben wir stillschweigend beschlossen, dass die lange Geschichte der Demütigung und Unterdrückung schottischer Arbeiter und Bauern das Werk einer fremden Macht ist und nicht dasjenige einer endlosen Folge glühend schottischer, aber gänzlich eigennütziger Politiker und «Unternehmer»; mithin nehmen wir an, die Unabhängigkeit werde auch das Aus für ein System bedeuten, dessen einziger Zweck das Wohlleben einiger weniger auf Kosten aller anderen zu sein scheint. / John Burnside: Schottlands schöne Lügen, NZZ 17.2.
105. Burns-Party in Schweinfurt
Robert Burns wird in Schottland fast kultisch verehrt. So weit ist es in Schweinfurt noch nicht. Man kennt den „Schiller“ Schottlands aber schon recht gut, was wiederum mit der heuer 50 Jahre alten Partnerschaft mit der schottischen Stadt Motherwell zu tun hat. Zur Wiederbelebung der etwas eingeschlafenen Liaison gründeten sich 1999 und 2000 in beiden Ländern Partnerschaftsvereine. Die Schweinfurter Schotten feiern seitdem auch den Geburtstag von Burns am 25. Januar. / Mainpost
39. Mehr als ein gutes Dutzend. Lyrik 2011 (1)
Anthologie ∙ Einzeltitel ∙ Essayband ∙ Zeitschrift
Zusammengelesen von Theo Breuer, Mitarbeit Michael Gratz
Wird in den nächsten 6 Tagen in alphabetischer Folge ergänzt. Nachträge der Leser sind durchaus erwünscht und erbeten und können hier als Kommentar eingetragen werden. (Bitte erst unter dem jeweiligen Buchstaben eintragen, hier also nur A + B. – Die ergänzten Titel werden in die Liste übernommen, in den Kommentaren können Sie nachlesen, was unserm geballten Sachverstand entgangen war, M.G.)
Auf dem Weg in ein poetisches Neuland, den jedes gelungene Gedicht geht (und dem damit zugleich das Kunststück gelingt, dieses Neuland als längst vertraut erscheinen zu lassen), sind also die formalen Möglichkeiten so vielfältig wie die Anzahl denkbarer Gedichte, befreit von den Fesseln eines festgelegten Formenkanons.
Jan Wagner
- Silja Aðalsteinsdóttir, Jón Bjarni Atlason und Björn Kozempel (Hg.): Isländische Lyrik. Berlin: Insel 2011. 223 S.
- Kurd Adler · Gedichte (edition grillenfänger 29). 34 Seiten, Broschüre, Klammerheftung, Potsdam, udo degener verlag 2011.
- Gerd Adloff. Versensporn – Heft für lyrische Reize Nr. 4. Edition POESIE SCHMECKT GUT, Jena 2011.
- Pegah Ahmadi „Mir war nicht kalt“, Gedichte, Sujet Verlag 2011
- Ahne · Gedichte, die ich mal aufgeschrieben habe. Voland & Quist, Dresden und Leipzig 2011., 95 Seiten.
- Bernhard Albers · Der Fall Michael Guttenbrunner. Eine Verteidigungsschrift (Guttenbrunner-Studien Bd. 3; Rimbaud-Taschenbuch Nr. 73). 8 Abb., 52 Seiten, brosch., Aachen, Rimbaud Verlag 2011.
- Amanda Aizpuriete (Hg.): Kur Dieviņi paliksi. Wo Gott wirst du bleiben dann. Lettische Volkspoesie. Ausgewählt von Amanda Aizpuriete. Nachgedichtet von Manfred Peter Hein anhand der Übersetzung von Horst Bernhardt (Fäkätä 13). Queich Verlag Germersheim. Imprint des SAXA Verlags 2011. 20 S.
- Andreas Altmann · Axel Helbig (Hg.) ∙ Es gibt eine andere Welt. Neue Gedichte. Eine Anthologie aus Sachsen mit Gedichten von Uta Ackermann, Lars-Arvid Brischke, Uwe Claus, Renatus Deckert, Margot Ehrich, Swen Friedel, Peter Gosse, Martina Hefter, Jayne-Ann Igel, Manfred Jendryschik, Thilo Krause, Kito Lorenc, Dieter Mucke, Uwe Nösner, Kerstin Preiwuß, Bertram Reinecke, Ulrike Almut Sandig, Sandra Trojan, Günter Ullmann, Guntram Vesper, Michael Wüstefeld, Ulrich Zieger u.v.a., Nachwort von Peter Geist, 400 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, poetenladen, Leipzig 2011.
- Klaus Anders · Andreas Struve (Hg.) · So schmeckt ein Stern. Norwegische Lyrik des 20. Jahrhunderts, übersetzt und kommentiert von Klaus Anders und Andreas Struve, Gedichte von Olaf Aukrust, Paul-Helge Haugen, Kristofer Uppdal u.v.a., 254 Seiten, Klappenbroschur, Edition Rugerup, Berlin · S-Hörby 2011.
- Eugénio de Andrade · Das Salz der Sprache & Die Furchen des Durstes – O Sal da Língua & Os Sulcos da Sede. Gedichte [zweisprachig]. Aus dem Portugiesischen von Juana und Tobias Burghardt. Mit einem Nachwort von Tobias Burghardt. 199 Seiten, broschiert, Edition Delta, Stuttgart 2011.
- Guillaume Apollinaire · Poesiealbum 294. Herausgegeben und ausgewählt von Richard Pietraß. Grafik Raoul Dufy. Märkischer Verlag Wilhemshorst 2011.
- Michael Arenz ∙ Noch nicht ganz aber fast, 42 Seiten, geheftete Broschur, Silver Horse Edition, Marklkofen 2011.
- Michael Arenz (Hg.) ∙ Der Mongole wartet. Zeitschrift für Literatur und Kunst, 22. Ausgabe: Lyrik ∙ Prosa ∙ bildende Kunst, Gedichte Michael Arenz ∙ Peter Ettl ∙ Bernd harlem Fischle ∙ Erna Fitzner ∙ Florian Günther ∙ Kai Pohl ∙ Ruth Velser ∙ Johannes Witek ∙ Maximilian Zander, 504 Seiten, Zenon Verlag, Düsseldorf 2011.
- Tone Avenstroup, Stefan Döring, Bert Papenfuß, Michael Peschke, Stefan Ret, Hugo Velarde (Hg.): Gegner. Quartalsschrift. H. 29, September 2011. Gedichte von Jóanes Nielsen, Prosa von Lothar Trolle, Ilia Kitup, Johannes Jansen u.v.a.
- Bassirou Ayeva, Cahier D’exil, Gedichte französisch-deutsch, Sujet Verlag 2011
- “Matthias” BAADER Holst· Versensporn 2. Exdition Poesie schmeckt gut. Jena 2011
- Ulrike Bail ∙ wundklee streut aus. 47 gedichte über theodora, 103 Seiten, Broschur, CONTE Verlag, Saarbrücken 2011.
- Hugo Ball ∙ Zinnoberzack, Zeter und Mordio. Alle DADA-Texte, herausgegeben von Eckhard Faul, 144 Seiten, Klappenbroschur, Wallstein Verlag, Göttingen 2011.
- Hans Jürgen Balmes, Jörg Bong, Alexander Roesler und Oliver Vogel (Hg.): Neue Rundschau, 122. Jahrgang, Heft 1/ 2011. Thesen zur Literaturkritik. Lyrikosmose 3, zusammengestellt von Michael Braun und Michael Lentz, Gedichte von Konstantin Ames, Franz Richard Behrens, Ulrich Koch, Dagmara Kraus, Renate Rasp, Werner Riegel, Jürgen Theobaldy. Carte Blanche, Gedichte von Uwe Dick. 248 S.
- Mary Jo Bang, Eskapaden, luxbooks, 2011.
- Maximilian Barck (Hg.): Kunst- und Literaturzeitschrift HERZATTACKE. Sonderband 2011: Wolfgang Hilbig. Mit Texten von Andreas Altmann, Maximilian Barck, Rita Bischof, Thomas Böhme, Rene Char, Francis Scott Fitzgerald, Eberhard Häfner, Andreas Koziol, E. O. Kuilman, Stéphane Mallarmé, Thomas Martin, Gérard de Nerval, Gert Neumann, Philipp Passeur, Simone Katrin Paul, Arthur Rimbaud, André Schinkel und Ilona Stumpe-Speer. Kunstverein HERZATTACKE e. V.
- Roland Bärwinkel: Bevor es zu spät wird. Wartburg Verlag: Edition Muschelkalk der Literarischen Gesellschaft Thüringen, Band 34.
- Christoph W. Bauer: getaktet in herzstärkender fremde. Haymon. 20 Seiten
- Christoph W. Bauer: mein lieben mein hassen mein mittendrin du. Haymon. 89 Seiten
- Sandra Beasley: Die Abtastnadel in der Rille eines traurigen Lieds. Gedichte (übersetzt von Ron Winkler), hochroth Verlag 2011.
- BELLA triste 30. [Pappschachtel] Beiträge von Niklas Bardeli ∙ Christian Filips ∙ Monika Rinck ∙ Bo Wiget ∙ Dieter M. Gräf ∙ Hendrik Jackson ∙ Judith Schalansky ∙ Marius Schmidt ∙ Philipp Schönthaler ∙ Michael Stavaric ∙ Laetizia Praiss ∙ Andreas Töpfer ∙ Robert Wenrich ∙ Uljana Wolf ∙ Christian Hawkey
- Hans Bender ∙ O Abendstunde. Ausgewählte Gedichte, mit einem Nachwort von Arnold Stadler, 40 Seiten, handfadengebundene Broschur, Verlag Ulrich Keicher, Warmbronn 2011.
- Timo Berger, Rike Bolte, Juan Carlos Guédez Méndez, Enno Stahl (Hg.): Frachtgut Überseepoesie (Latinale 2011). Remesa Poética de Ultramar: Neue Gedichte aus Lateinamerika und Deutschland / Nuevos Poemas de Latinoamérica y Alemania«. Mit llustrationen von Mónica León, unter Verwendung des Logo von Ana Albero. Mit Gedichten von Luis Alberto Arellano, Damaris Calderón, Luis Chaves, Martín Gambarotta, Maricela Guerrero, Victoria Guerrero, Adrian Kasnitz, Odile Kennel, Björn Kuhligk, Stan Lafleur, Swantje Lichtenstein, Marie T. Martin, Benjamín Moreno, Jinn Pogy, Minerva Reynosa, Monika Rinck, Tom Schulz, Enno Stahl, Ernesto Suárez, Andira Watson, Uljana Wolf. sUkUltUr, November 2011.
- Aloysius Bertrand, Gaspard de la nuit, Übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Jürgen Buchmann, Reinecke & Voß, Leipzig 2011, 150 Seiten.
- Wolf Biermann: Fliegen mit fremden Federn. Nachdichtungen und Adaptionen. Hoffmann und Campe 2011, 526 S. Aus dem Griechischen, Portugiesischen, Spanischen, Koreanischen, Tschechischen, Italienischen, Schwyzerdütschen, Schwedischen, Englischen, Russischen, Hebräischen, Jiddischen, Lettischen, Finnischen, Litauischen, Estnischen, Französischen. Texte u.a. von José Marti, Ernesto Cardenal, Victor Jara, Giacomo Leopardi, Mani Matter, William Shakespeare, Robert Burns, William Butler Yeats, Andrew Marvell, Robert Frost, John Keats, John Donne, e.e. cummings, W.H. Auden, George Orwell, Dylan Thomas, Bob Dylan, Bulat Okudshawa, Sergej Jessenin, Novella Matwejewa, Wladimir Wyssozki, Andrej Wosnessenski, Julij Daniel, Jizchak Katzenelson, Elie Wiesel, Hirsch Glik, Uri Zvi Grinberg, Mordechaj Gebirtig, Pierre-Jean de Béranger, Boris Vian, Louis Aragon, Jacques Prévert, George Brassens, Guillaume Apollinaire, Paul Verlaine, Arthur Rimbaud.
- Bilhana: Gestohlene Lust. Hg. u. aus dem Sanskrit übersetzt von Albertine Trutmann. München: C.H. beck textura 2011. 128 S.
- Horst Bingel, Stafettenlauf. Gedichte aus dem Nachlaß. Corvinus Presse
- Paulus Böhmer ∙ Teigwaren auf der Terrasse nachts. 36 Seiten. Ostheim/Rhön, Peter Engstler 2011.
- Dietrich Bode (Hg.): Blumen, Gärten, Landschaften. Bilder und Gedichte. Reclam. 183 Seiten, 75 farbige Abbildungen (Gestaltung: Susanne Zippel).
- Rike Bolte und Ulrike Prinz (Hg.): Transversalia. Horizontes con versos. Horizonte in verkehrten Versen. Verlagshaus J. Frank. Quartheft 31, Edition Polyphon. 220 S.
- Jürgen Born: Endlosreise. (Schock Edition Fünf mal zwölf Gedichte Herausgegeben von Kai Pohl)
- Nora Bossong ∙ Sommer vor den Mauern, 96 Seiten, Hardcover, Edition Lyrik Kabinett bei Hanser, München 2011.
- Michael Braun · Kathrin Dittner · Martin Rector (Hg.): Gegenstrophe. Blätter zur Lyrik 3. Mit Texten und Gedichten von Paulus Böhmer · Michael Braun · Cornelia Jentzsch · Simone Kornappel · Michael Krüger · Nadja Küchenmeister · Michael Lentz · Dirk von Petersdorff · Marion Poschmann · Martin Rector · Bertram Reinecke · Jan Volker Röhnert · Àxel Sanjosé · Jan Wagner · Levin Westermann. 120 Seiten, Hardcover, Wehrhahn Verlag, Hannover 2011. (http://www.wehrhahn-verlag.de/index.php?section=03&subsection=details&id=596)
- Michael Braun (Hg.): Lyrikkalender 2012. 740 Seiten, Tagesabreißkalender zum Stellen und Hängen, Verlag das Wunderhorn, Heidelberg 2011 (http://www.wunderhorn.de/wunderhorn/content/buecher/pool/978_3_88423_365_8/index_ger.html)
- Bess Brenck-Kalischer. Versensporn – Heft für lyrische Reize Nr. 3. Edition POESIE SCHMECKT GUT, Jena 2011.
- Tom Bresemann · Berliner Fenster, 94 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Berlin Verlag, Berlin 2011.
- Rainer Weiss, Martin Bruch (Hg.): „Kein herz ungeteilt”. 99 Haiku von Frauen. Frankfurt/Main: Weissbooks 2011. 96 S. Mit Farbseiten zum Ausklappen, Illustrationen im Siebdruck. Beiträge von Barbara Bongartz, Daniela Danz, Tanja Dückers, Nora Gomringer, Martina Hefter, Ursula Krechel, Swantje Lichtenstein, Elsemarie Maletzke, Ilma Rakusa, Silke Scheuermann, Sabine Scho, Anja Utler u.a.
- Helwig Brunner. Vorläufige Tage: Prosagedichte. Leykam
- Helwig Brunner + Stefan Schmitzer. gemacht/gedicht/gefunden: über lyrik streiten. Droschl.
- Werner Bucher ∙ Spazieren mit dem gelbgrünen Puma, 98 Seiten, Broschur mit Schutzumschlag, Verlag im Waldgut, CH-Frauenfeld 2011.
- Werner Bucher · Malcolm Green · Spazieren mit dem gelbgrünen Puma, CD und Booklet, orte-Verlag, CH-Oberegg 2011.
- Werner Bucher · Rütegger Gedichte, 108 Seiten, Klappbroschur, orte-Verlag, CH-Oberegg 2011.
- Werner Bucher ∙ Jolanda Fäh ∙ Virgilio Masciadri (Hg.) ∙ Poesie Agenda 2012, Cartoons, ∙ Gedichte, ∙ Bilder ∙ Zitate von Michael Arenz ∙ Hans Bender ∙ Gottfried Benn ∙ Claus Bremer ∙ Blaise Cendrars ∙ René Char ∙ Simon Dach ∙ Margot Ehrich ∙ Peter Ettl ∙ Lawrence Ferlinghetti ∙ Brigitte Fuchs ∙ Alexander Xaver Gwerder ∙ Friedrich Hölderlin ∙ Hadayatullah Hübsch ∙ Alfred Ilk ∙ Klabund ∙ Axel Kutsch ∙ Ivo Ledergerber ∙ Erwin Messmer ∙ Andreas Noga ∙ Frank O’Hara ∙ Vera Piller ∙ Salvatore Quasimodo ∙ Joachim Ringelnatz ∙ Christian Saalberg ∙ Barbara Traber ∙ Jürgen Völkert-Marten ∙ William Carlos Williams ∙ Maximilian Zander u.v.a., 256 Seiten, Broschur, orte-Verlag, CH-Oberegg 2011.
- Werner Bucher ∙ Virgilio Masciadri (Hg.) orte. Schweizer Literaturzeitschrift. Nr. 167, Mai/Juni 2011. Sag was zur Nacht – oder: die Gomringers sind hier. Enthält: Werner Bucher: Claus Bremer – von der konkreten Poesie bis zur Einsicht, dass wir andere sind. Gedichte von Eugen Gomringer, Nora Gomringer, Virgilio Masciadri; Beiträge über Eugen Gomringer, Nora Gomringer, Forugh Farrokhzad.
- Christoph Buchwald ∙ Kathrin Schmidt (Hg.) ∙ Jahrbuch der Lyrik 2011, Gedichte von 138 Autorinnen und Autoren, darunter Urs Allemann ∙ Friedrich Ani ∙ Anke Bastrop ∙ Thomas Böhme ∙ Mara-Daria Cojocaru ∙ Crauss ∙ Carolin Dabrowski ∙ Róža Domašcyna ∙ Elke Engelhardt ∙ Elke Erb ∙ Karin Fellner ∙ Ludwig Fels ∙ Mara Genschel ∙ Tina Ilse Gintrowski ∙ Caroline Hartge ∙ Michael Hüttenberger ∙ Jan Imgrund ∙ Magdalena Jagelke ∙ Manfred Jendryschik ∙ Synke Köhler ∙ Axel Kutsch ∙ Christian Lehnert ∙ Vesna Lubina ∙ Marie T. Martin ∙ Friederike Mayröcker ∙ Marcus Neuert ∙ Harry Oberländer ∙ Hellmuth Opitz ∙ Eva Paula Pick ∙ Richard Pietraß ∙ Jan Volker Röhnert ∙ Hendrik Rost ∙ Ulrike Almut Sandig ∙ Vera Schindler-Wunderlich ∙ Marita Tank ∙ Hans Thill ∙ Isabella Vogel ∙ Ernest Wichner ∙ Bastian Winkler ∙ Eva Christina Zeller ∙ Michael Zoch u.v.a., Essays von Jürgen Brôcan · Andre Rudolph · Christa Wißkirchen u.v.a., Nachworte von Christoph Buchwald und Kathrin Schmidt, 272 Seiten, Klappenbroschur, Deutsche Verlags-Anstalt, München 2011.
- Hansjürgen Bulkowski, Und wie! Corvinus Presse.
- Hans Georg Bulla, „Wechselgetriebe – Ausgewählte Gedichte und Notate“, herausgegeben von Gerd Kolter, mit Zeichnungen von Peter Marggraf und einem Nachwort von Hermann Kinder, 174 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag, Bücher der Nyland-Stiftung, Köln, Aisthesis-Verlag, Bielefeld 2011.
- Erika Burkart: Nachtschicht. / Ernst Halter: Schattenzone. Weissbooks. 150 S.
- John Burnside · Versuch über das Licht, zweisprachige Ausgabe, aus dem Englischen und mit einem Nachwort versehen von Iain Galbraith, 138 Seiten, Hardcover, Edition Lyrik Kabinett bei Hanser, München 2011.
- Matthias Buth, Weltummundung, Gedichte, Verlag Ralf Liebe, Weilerswist 2011.
88. Petrarca-Preis geht an John Burnside und Florjan Lipuš
Die Schriftsteller John Burnside und Florjan Lipuš bekommen den mit 20.000 Euro dotierten Petrarca-Preis. Sie werden “für ihre herausragenden und bedeutsamen Werke” ausgezeichnet, wie die Hubert-Burda-Stiftung, die den Preis vergibt, am Donnerstag in München mitteilte. Die Juroren um Peter Handke und Michael Krüger hätten sich einstimmig für die beiden Autoren entschieden, die sich das Preisgeld teilen müssen. / Der Standard
49. Mit Whisky
Am 25. Jänner 1759 wurde Robert Burns, der berühmteste Dichter Schottlands, geboren. Aus diesem Anlass findet auch in Wien eine Robert Burns Night mit Lyrik, Musik und Whisky statt. / Wiener Zeitung