Aus welchen Ingredienzien nur mag das Geheimnis des iranischen Kinos gemischt worden sein? Eine seiner faszinierendsten Komponenten, deren Wurzeln wohl in der spezifischen Poetik der persischen Lyrik liegen, mag sicher darin bestehen, dass dem iranischen Filmschaffen seit Jahrzehnten gelingt, wovon das Schweizer Kino seit Epochen träumt: dass es mit wenigen finanziellen und künstlerischen Mitteln die ganze Welt einzufangen vermag, dass es in einer schlichten Bildsprache, die nur auf den ersten Blick an einen bestimmten kulturellen Kontext gebunden ist, viel eindringlicher von der «condition humaine» zu erzählen vermag als jeder Aufsatz eines Kierkegaard oder Sloterdijk. / NZZ 15.5.
22. Mai 2012
7. Mai 2012
20. Lyrik und Folter
Farzad Kamangar war Dichter und Journalist. Er wurde vor zwei Jahren aufgrund seiner politischen Aktivitäten vom iranischen Regime hingerichtet.
Zum Jahrestag seines Todes veröffentlicht der Freedom Messenger (Motto: In Iran schreiben wir die Geschichte der Menschenrechte mit unserem Blut) die Rohübersetzung eines Gedichts, das er im Gefängnis diktierte. (Englisch, Text + Audio)
17. April 2012
61. Umschreibung
Iran lobt Grass für Israel-kritisches Gedicht. Will der Iran damit bestätigen, dass “das iranische Volk von einem Maulhelden unterjocht und zum organisierten Jubel gelenkt wird”? Natürlich nicht. Diese Stelle des Gedichts von Günther Grass kommt auf den staatlichen Webseiten nicht vor; zumindest nicht so, wie Grass sie gedichtet hat.
Fars News, die Webseite der iranischen Revolutionsgarde, lässt die zweite Strophe einfach weg. Die halbstaatliche Mehrnews veränderte die zweite Strophe so, als wäre mit dem Maulhelden Netanjahu gemeint. / Dust and Trash
60. Über Schweigen
Offener Brief an Günter Grass
Von
Javad Asadian
Dichter und Schriftsteller
10.04.2012
hier
Die toten blutdurstigen Seelen, die das Land der Kultur und Gedichte seit über 30 Jahren okkupiert und ausgeplündert haben, jubelten über Ihre Darbietung von Wahrheitsverdrehung.
Sie sind ein Meister des Schweigens. Die Mullahs vollziehen öffentlich das Verbrechen gegen die Menschheit im Iran. Mit Terror, Mord, Selbstmordanschlägen mischen sie sich in der ganzen Region ein, nur um die moderne Lebensform zu vernichten und die Scharia, die Koranischen Gesetze als Maßstab der Dinge zu bestimmen.
Sie sind ein Meister der Verdrehung. Khomeini, Khamenei, Ahmadinejad betrieben innerhalb ihrer islamischen Herrschaft von Anfang an die Politik der Vernichtung Israels. Basiert auf islamischen Gründen, ist das jüdische Land neben Amerika als Hauptfeind der Mullahs deklariert.
Die Vernichtung Israels ist Staatstheorie der Islamischen Republik, die in Wirklichkeit den Weltfrieden bedroht.
Sie haben den Repräsentanten eines Massenmörderregimes als “Maulhelden” bezeichnet, also als jemanden, der seinen Worten keine Taten folgen lässt. Sie haben diesem Regime ideologische Waffen für seinen Terror gegen die Iraner geliefert, und die islamistischen Schergen haben sich dafür umgehend bei Ihnen bedankt.
Es stellt sich die Frage, ob Sie in der Holocaustverleugnung des Islamischen Regimes ihre deutsche Seele wiedergefunden haben? Wie sonst soll man erklären, dass Sie über die Verbrechen der Mullahs schweigen und versuchen, die Welt zum Schweigen bringen?
Damit Sie Frieden mit ihrer Vergangenheit schließen können, soll das Regime im Iran Rückendeckung für die Fortsetzung dieser Vergangenheit bekommen. In einer Welt der Heuchelei und des Appeasements muss jedoch die Tatsache immer wieder betont werden, dass die islamische Regierung im Iran mit ihren Greisen im nationalen Bewusstsein der Iraner schon längst gestorben ist. Ihre Herrschaft ist nur noch mit Massenmord aufrechtzuerhalten – begleitet vom Schweigen von Intellektuellen wie Herrn Günter Grass.
8. März 2012
33. Gestorben
Gerrit Wustmann macht mich darauf aufmerksam, daß heute die große persische Autorin Simin Daneshvar (Daneschwar) gestorben ist. Die einzige mir bisher zugängliche Informationsquelle ist die englische Fassung des Wikipediaartikels, welche das Todesdatum enthält. Sie schrieb Romane und Kurzgeschichten und übersetzte westliche Prosa und Dramen. Sie gehört zu der Gruppe starker Frauen in der neueren Literatur ihres Landes.
Vgl.: «Ich» zu sagen, ziemt sich nicht. Frauen erobern ihren Platz in der iranischen Literatur. NZZ 15.11. 2003
15. Februar 2012
64. Türkische Früchte 4: Tode
Dichter wurden allerorten verfolgt und gemordet. Unübertroffen Hitler und Stalin. In diesem einen Punkt war Stalin vorn, seinen Repressionen fiel eine mindestens dreistellige Zahl von Schriftstellern zum Opfer. In einer einzigen Nacht, der “Nacht der ermodeten Dichter”, ließ der Diktator 13 jüdische Intellektuelle hinrichten, darunter diese Schriftsteller:
- Peretz Markish (1895–1952)
- David Hofstein (1889–1952)
- Itzik Fefer (1900–1952)
- Leib Kvitko (1890–1952)
- David Bergelson (1884–1952)
Diese beiden sind also konkurrenzlos. Sieht man an ihnen vorbei, stößt man auf die Tatsache, daß islamische Ländern seit dem Mittelalter besonders viele ihrer Dichter zu Tode brachten, namentlich auch spätere Klassiker. Eine kleine Liste von hingerichteten Autoren:
- der Dichter Waddah al-Yaman, jetzt Nationaldichter in Jemen, wurde 708 wegen seiner Verse, vielleicht aber auch wegen zu enger Beziehung zur Frau des Kalifen, von diesem hingerichtet
- der arabische Dichter Salih ibn ‘Abd al-Quddus wurde 784 wegen Ketzerei hingerichtet
- Der Dichter Abu Nuwas starb 815 wegen eines Spottgedichts auf eine vornehme Perserfamilie – sie ließ ihn derart misshandeln, dass er an den Folgen starb
- Huseyn ibn Mansur al-Halladsch wurde 922 in Bagdad hingerichtet
- Abu at-Tayyib Ahmad ibn al-Husayn al-Mutanabbi, den man oft den größten arabischen Dichter nennt, wurde 965 ermordet
- der türkische Dichter Nesimi (Nasimi) wurde 1405 hingerichtet, weil er einer der Ketzerei beschuldigten Sekte angehörte. Er starb in Aleppo durch Abziehen der Haut bei lebendigem Leibe
- Pir Sultan Abdal wurde um 1560 hingerichtet, weil er mit den Persern gegen die Herrscher von Siwas konspirierte
- der türkische Dichter Nefi wurde 1635 hingerichtet, weil er Spottverse gegen einen Mächtigen schrieb
- 1981 richtete die Islamische Republik Iran den Dichter und Dramatiker Saeed Soltanpour hin
Nachtrag 2012: Zehntausende fordern in einer Facebook-Gruppe die Bestrafung des saudi-arabischen Journalisten Hamsa Kaschgari, weil er den Propheten Mohammed beleidigt haben soll. Sie wollen ein Exempel statuieren und verlangen die Hinrichtung des 23-Jährigen.
8. Februar 2012
26. Islam Erwache
Der “Islamische Revolutionsführer” Ayatollah Seyyed Ali Khamenei betonte die wichtige Rolle der Literatur im “Islamischen Erwachen”.
Er sprach am Montag in Teheran bei einem Treffen mit iranischen und ausländischen Literaten beim “Internationalen Kongreß für die Literatur des Islam ischen Erwachens”.
Er forderte die literarischen Figuren der islamischen Länder auf, Gedichte zu schreiben, die die “Erhebung des Islamischen Erwachens” beförderten.
An dem Treffen nahmen Gäste aus Tunesien, Ägypten, Libanon, Bahrain und mehreren anderen Ländern teil und lasen Gedichte zu Ehren des Propheten Mohammed, des “Islamischen Erwachens” und des 33. Jahrestages der Islamischen Revolution. / Tehran Times
17. Dezember 2011
70. Mehr als ein gutes Dutzend. Lyrik 2011 (7)
Anthologie ∙ Einzeltitel ∙ Essayband ∙ Zeitschrift
Zusammengelesen von Theo Breuer, Mitarbeit Michael Gratz
Letzte Folge. Nachträge der Leser sind durchaus erwünscht und erbeten und können hier als Kommentar eingetragen werden. (Bitte unter dem jeweiligen Buchstaben eintragen). – Die ergänzten Titel werden in die Liste übernommen, in den Kommentaren können Sie nachlesen, was unserm geballten Sachverstand entgangen war, M.G.)
- Rainer Wedler ∙ Unter der Hitze des Ziegeldachs, mit zwölf Zeichnungen von Ferdinand Wedler, 136 Seiten, Broschur, POP Verlag, Ludwigsburg 2011.
- A.J. Weigoni · Haimo Hieronymus · Prægnarien. Verdichtet von A. J. Weigoni. Transformiert durch Haimo Hieronymus, Künstlerbuch in der Kunstschachtel, 29 numerierte und signierte Exemplare, 24 plus 3 Blätter, Edition Das Labor und Haimo-Presse, Neheim 2011.
- Norbert Weiß (Hg.) ∙ Signum. Blätter für Literatur und Kritik, 12. Jahrgang, Heft 2, 168 Seiten, Broschur, mit Gedichten von Andreas Altmann · Jürgen Israel · Kornelia Koepsell · Vesna Lubina · SAID · André Schinkel · Rüdiger Stüwe · Eva Taylor u.a., Dresden 2011.
- Heinke Wunderlich (Hg.): Blumen auf den Weg gestreut. Gedichte. Reclam. 192 Seiten.
- Gerrit Wustmann ∙ Beyoğlu Blues, deutsch – türkisch, ins Türkische übertragen von Miray Ath, 33 Seiten, Broschur, fixpoetry.Verlag, Hamburg 2011.
- Gerrit Wustmann (Hg.), Hier ist Iran! Persische Lyrik im deutschsprachigen Raum, mit Gedichten von Pegah Ahmadi, Mirza Agha Asgari (Mani), Mahmood Falaki, Abbas Maroufi, SAID, Mikal Numa Shayegi, Sanaz Zaresani, Ali Ghazanfari u.v.a., 250 Seiten, Klappbroschur, Sujet Verlag, Bremen 2011.
- Andrea Wüstner (Hg.): Das Schönste, was es gibt auf der Welt. Gedichte über Freundschaft. Reclam. 92 Seiten.
- Judith Zander ∙ oder tau, 97 Seiten, Klappenbroschur, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2010.
- Matthew Zapruder, Glühend. Ausgewählte Gedichte. Zweisprachig. Übersetzt von Ron Winkler, illustriert von Chris Uphues. luxbooks, Wiesbaden, 2011.
- Ulrich Zieger · Aufwartungen im Gehäus, 139 Seiten, Klappbroschur, Edition Rugerup, Berlin · S-Hörby 2011.
- Michael Zoch: Kometen vom Fass. Gedichte. Mit einem Vorwort von Johannes Witek. Pop Verlag. 88 Seiten.
- Gerald Zschorsch · Es war einmal eine Frau, Nachwort von Ingo Schulze, 136 Seiten, Hardcover, Berlin Verlag, Berlin 2011.
- Joachim Zünder · Rauchgeister, 94 Seiten, Hardcover, Kaamos Press, Berlin 2011.
- Helmut Zwanger und Karl-Josef Kuschel (Hg.) · Gottesgedichte. Ein Lesebuch zur deutschen Lyrik nach 1945, Vorwort von Helmut Zwanger, mit Gedichten von Ilse Aichinger · Matthias Buth · Franz Josef Czernin · Werner Dürrson · Günter Eich · Günter Bruno Fuchs · Elfriede Gerstl · Michael Hamburger · Ernst Jandl · Werner Kraft · Christine Lavant · Kurt Marti · Johannes Poethen · Friederike Roth · Christian Saalberg · Jesse Thoor · Christian Uetz · Immanuel Weißglas · Carl Zuckmayer u.v.a., 232 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Lesebändchen, Verlag Klöpfer & Meyer, Tübingen 2011.
- Marina Zwetajewa: Mit diesem Unmaß im Maß der Welt. Gedichte 1913-1939. Aus dem Russischen von Erich Ahrndt. Leipziger Literaturverlag. 230 Seiten.
11. Dezember 2011
10. Dezember 2011
43. Mehr als ein gutes Dutzend. Lyrik 2011 (2)
Anthologie ∙ Einzeltitel ∙ Essayband ∙ Zeitschrift
Wird in den nächsten 5 Tagen in alphabetischer Folge ergänzt. Nachträge der Leser sind durchaus erwünscht und erbeten und können hier als Kommentar eingetragen werden. (Bitte erst unter dem jeweiligen Buchstaben eintragen, hier also nur C – Ha. – Die ergänzten Titel werden in die Liste übernommen, in den Kommentaren können Sie nachlesen, was unserm geballten Sachverstand entgangen war, M.G.)
- Odile Caradec: Le Ciel, Le Cœur / Der Himmel, das Herz. Französisch-deutsch. Übertragung von Rüdiger Fischer. Éditions En Fôret / Verlag Im Wald. 258 S.
- Daniil Charms: Werke in 4 Bänden. Hrsg. von Vladimir Glozer und Alexander Nitzberg. Galiani, Berlin 2011.
- Chirikure Chirikure: Aussicht auf eigene Schatten. Gedichte. Dreisprachige Ausgabe, deutsch-englisch-shona. Herausgeber: Indra Wussow, Übersetzung: Sylvia Geist. 120 Seiten, Format: 13.5 x 21 cm, gebunden, Hardcover, Fadenheftung, mit CD. Das Wunderhorn 2011.
- Seymour Chwast: Dantes Göttliche Komödie. Adaptiert und gezeichnet von Seymour Chwast. Aus dem Englischen von Reinhard Pietsch. München: Knesebeck 2011, 128 S.
- Karl Corino ∙ In Bebons Tal. Neue Bilder aus Bebenhausen, 136 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Klöpfer & Meyer, Tübingen 2011.
- Ann Cotten: Pflock in der Landschaft. EdK / Distillery, Berlin 2011 (Schock-Edition).
- Carl Cairo Cramer: Dorn, ohne Alpha und Omega. Esslingen: Civitas Imperii Verlag 2011.
- CRAUSS. lakritzvergiftung. Verlagshaus J. Frank Berlin. Quartheft 29 // Edition Polyphon. 179 Seiten
- H.D.: Denken und Schauen : Fragmente der Sappho. (roughbooks 016)
- Christoph Danne · finderlohn, 107 Seiten, Broschur, tauland-Verlag, Köln 2011.
- Dietmar Dath: Gott ruft zurück. Connewitzer Verlagsbuchhandlung. 55 Seiten
- Jan Decker: Der Abdecker, Essay, Prosa, Gedichte, Vorwort: Jürgen Brocan, Illustrationen: Wienke Treblin, FIXPOETRY.Verlag, Hamburg Dezember 2011.
- Dedović, Dragoslav [Hrsg.]: Ulaznica : Srbija: panorama pesništva 21. veka. – Eintrittskarte / Panorama der serbischen Lyrik im 21. Jahrhundert. Klagenfurt : Drava, 2011. 359 S. Texte von Nina Živančević, Zvonko Karanović, Danica Vukićević, Živorad Nedeljković, Dejan Ilić, Vojislav Karanović, Nenad Milošević, Rade Tanasijević, Marija Knežević, Saša Radojčić, Saša Jelenković, Dejana Nikolić, Oto Horvat, Srđan Valjarević, Petar Miloradović, Ana Ristović, Nenad Jovanović, Milena Marković, Miloš Živanović, Alen Bešić, Željko Mitić, Jasmina Topić, Enes Halilović, Petar Matović, Dragana Mladenović, Siniša Tucić, Marjan Čakarević, Ljiljana Jovanović und Maja Solar.
- Udo Degener (Hg.): Deine Dummheit ist nicht zu ertragen. Gedichte über böse Weiber. Von: Blum, Blumauer, Boie, Brockes, Cartheuser, Castelli, Ebersberger, Epple, Förg, Friedreich, Goekingk, Hartleben, Haug, Hengeler, Karsch, Koller, Küttner, Langbein, Lessing, Logau, Marx, Neukirch, Niedermayer, Opitz, Pfeffel, Presber, Rachel, Ratschky, Richey, Rosegger, Rückert, Saphir, Schubart, Thümmel, Tucholsky, Weckherlin, Wedekind, Zuckermandel (edition grillenfänger 25). 60 Seiten, Broschüre, Klammerheftung, Potsdam, udo degener verlag 2011.
- Udo Degener (Hg.): Gorilla, Pavian, Madrill. Affengedichte von: Abschatz, Busch, Castelli, Fröhlich, Grillparzer, Hagedorn, Hartleben, Hebbel, Hey, Heym, Heyse, Hoffmann-Donner, Kaulbach, Klabund, Lessing, Lichtwer, Liliencron, Mertens, Michaelis, Müller, Nicolay, Niedermayer, Pfau, Pfeffel, Presber, Thoma, Trojan, Weisse, Weissmann, Zöllner (edition grillenfänger 21). 40 Seiten, Broschüre, Klammerheftung, Potsdam, udo degener verlag 2011.
- Klaus Peter Dencker (Hrsg.): Morgenstund hat kurze Beine. Unsinnspoesie. Reclam Stuttgart 2011.
- Stefan Döring ∙ morgestern, 48 Seiten, geheftete Broschur, Verlag Peter Engstler, Ostheim/Rhön 2011.
- Anne Dorn ∙ Wetterleuchten, 79 Seiten, Nachwort von Jayne-Ann Igel, Hardcover mit Schutzumschlag, poetenladen Verlag, Leipzig 2011.
- Richard Dove · Straßenbahn, Hiroshima. Gedichte. Mit einem Nachwort von Pia-Elisabeth Leuschner. 300 Seiten, geb., Aachen, Rimbaud Verlag 2011.
- Edit. Papier für neue Texte 56. Hg. vom Literaturverein Edit e.V., Leipzig. Gedichte von Jan Imgrund, Anke Bastrop, Rick Reuther, Kenah Cusanit, Mirko Wenig, Sonia A. Petner, Renate Rasp.
- Edit. Papier für neue Texte. Edit 57. Hg. vom Literaturverein Edit e.V., Leipzig. Gedichte von Konstantin Ames, Miron Bialoszewski, Georg Leß; Anagramme von Elfriede Czurda, Michael Lentz, Ferdinand Schmatz und Christian Steinbacher zu einem Gedicht von Carlfriedrich Claus.
- Sara Ehsan ∙ Deutschland Mon Amour, Gedichte, illustriert von Hannes Haus, Sujet Verlag 2011
- Joseph von Eichendorff · Und es schweifen leise Schauer. Die schönsten Gedichte, herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Karl-Heinz Ott, 127 Seiten, Hardcover, Hoffmann und Campe, Hamburg 2011.
- Erwin Einzinger: Die virtuelle Forelle. Jung & Jung. 143 Seiten
- Urs Engeler (Hg.): Zwischen den Zeilen. Eine Zeitschrift für Gedichte und ihre Poetik. Nr. 32, Januar 2011. Variations sérieuses – Neue Musik trifft neue Poesie. Ein Projekt der Sing-Akademie zu Berlin, hrsg. von Christian Filips. Mit Compact Disc. 117 S. Beiträge von Ann Cotten, Sebastian Elikowski-Winkler, Christian Filips, Mara Genschel, Christoph Herndler, Harald Muenz, Florian Neuner, Monika Rinck, Arne Sanders, Ulrich Schlotmann, Christian Steinbacher, Katia Tchemberdji, Asmus Trautsch.
- Urs Engeler (Hg.): Quarta Lingua Quadrophon – vier Miniaturen von Luzius Keller zu vier rätoromanischen Gedichten und deren Übersetzung ins Deutsche, Französische und Italienische. roughbook 017, Zürich und Solothurn, November 2011. Gedichte von Andri Peer, Luisa Famos, Vic Hendry. 62 S.
- Jürgen Engler (Hg.): So knallvergnügt: Hundert Gedichte über das Glück. 192 Seiten. Aufbau.
- Epidemie der Künste (Hg.): floppy myriapoda. Subkommando für die freie Assoziation, H. 18, 2011. Gedichte von Kai Pohl, Rex Joswig, Ernst Fuhrmann, Johannes Witek, Ernst-Jürgen Dreyer, Emmanuel Eni, Ronald Galenza, Clemens Schittko, Schwartz, Andreas Paul, HEL Toussaint, Niccolò Agnoli, Ralf S. Werder, Alex Galper, Jörg Burkhard, Siegfried Strauch; Kai Pohl über “Matthias” BAADER Holst, weitere Texte von Scheiffele, Paul Günter Krohn, Ann Cotten, Bertram Reinecke u.v.a. Beilage: lauter heiland 0. (zu einem Kommentar von Knofo, Texte von Alexander Krohn, Thomas Steiner, Tom de Toys u.a.).
- Herbert Fehmer · die welt braucht keine dachdecker. Gedichte. 88 Seiten, Klappenbroschur, Potsdam, udo degener verlag 2011.
- Joachim Feldmann ∙ Frank Lingnau u.a. (Hg.) · Am Erker. Zeitschrift für Literatur, 61. Ausgabe: Über Grenzen, Geschichten ∙ Gedichte ∙ Essays, u.a. mit Gedichten von Gernot Wolz und Johannes Witek, Essay von Martin Brinkmann über Matthias Baader Holst, 160 Seiten, Broschur, Daedalus Verlag, Münster 2011.
- Michael Fiedler ∙ Geometrie und Fertigteile, Nachwort von Jan Kuhlbrodt, 63 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, poetenladen Verlag, Leipzig 2011.
- Julietta Fix (Hg.) ∙ Brennpunkte. Lyrik aus der Schweiz, Gedichte von Irène Bourqin ∙ Brigitte Fuchs ∙ Svenja Herrmann ∙ Marianne Rieter ∙ Nathalie Schmid ∙ Elisabeth Wandeler-Deck, Illustrationen von Judith Sombray, 68 Seiten, Broschur, fixpoetry.Verlag, Hamburg 2011.
- Julietta Fix (Hg.) ∙ ein Bild von einem Gedicht, Bilder und Gedichte von Michael Arenz, ∙ Klara Beten, ∙ Jan Decker ∙ Peter Ettl ∙ Sabine Georg ∙ Herbert Hindringer ∙ Magdalena Jagelke ∙ Ulrich Koch ∙ Sünje Lewejohann ∙ Undine Materni ∙ Frank Norten ∙ Silke Peters ∙ Sophie Reyer ∙ Ulrike Almut Sandig ∙ Iris Thürmer ∙ Janin Wölke ∙ Michael Zoch, 116 Seiten, Broschur, Querformat, fixpoetry.Verlag, Hamburg 2011.
- Kurt Flasch: Warum hat Dante Odysseus in die tiefste Hölle verbannt? Münchner Reden zur Poesie. Herausgegeben von Ursula Haeusgen und Frieder von Ammon. Rede #9, gehalten am 19. Juli 2010 im Lyrik Kabinett. 23 Seiten.
- Kersten Flenter ∙ Die fetten Haare sind gewaschen, 52 Seiten, geheftete Broschur, Ariel-Verlag, Riedstadt 2011.
- Johannes CS Frank und Aurélie Maurin (Hgg.): Zeitkunst. Lyrik und Prosa. Zweisprachig: deutsch und französisch. Verlagshaus J. Frank Berlin. 240 Seiten.
- Angelica Freitas, rilke shake, gedichte, zweisprachig. aus dem brasilianischen portugiesisch von odile kennel, luxbooks 2011
- Hans-Joachim Gelberg (Hrsg.): Wo kommen die Worte her? Neue Gedichte für Kinder und Erwachsene. Verlag Beltz & Gelberg, Weinheim 2011. 262 S.
- Ali Ghazanfari · Falsche Züge, Gedichte, Engelsdorfer Verlag 2011
- Traugott Giesen (Herausgeber): Gedichtekalender Kleiner Bruder 2012. Beck. 25 Seiten.
- Tina Gintrowski · PENG. Lyrikstories und andere Gedichte, 86 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, poetenladen Verlag, Leipzig 2011.
- Peter Goßens (Hrsg.) · »So etwas wie eine Bukowiner Dichterschule«. Ernst Schönwieses Briefwechsel mit Dichtern aus der Bukowina (1947/1948). Vorwort von Peter Goßens (Bukowiner Literaturlandschaft Bd. 57). 3 Abb., 64 Seiten, Klappenbrosch., Aachen, Rimbaud Verlag 2011.
- Benoît Gréan: PSA 14 / Petite suite attique / Kleine attische Suite / Piccola suite attica (französisch, deutsch, griechisch, italienisch). Herausgegeben von G. H. H., hochroth Verlag 2011.
- Andrea Grewe, Hiltrud Herbst und Doris Mendlewitsch (Hgg.): Fliegende Wörter 2012. Postkartenkalender. Daedalus. 56 Seiten
- Durs Grünbein: Limbische Akte. Gedichte. Ausgewählt u. mit einem Nachwort von Norbert Hummelt. Stuttgart: Reclam 2011. 365 S.
- Gert Robert Grünert, „Flußschnellen“, Neun Gedichte und ihre Analyse, 128 Seiten, Engelsdorfer Verlag, Leipzig 2011.
- Oskar Gudmundsson: Snorri Sturluson. Homer des Nordens. Eine Biografie. Aus dem Isländischen von Regina Jucknies. Böhlau-Verlag, Köln 2011. 447 S., Fr. 35.50.
- Gumz, Alexander: Ausrücken mit Modellen. Kookbooks. 88 S.
- Egon Günther: unsortierte wahrnehmungen. gedichte und prosa. medien streu. Engstler Verlag, Ostheim/Rhön 2011, 72 S.
- Florian Günther: Ausgemistet. Gedichte 1989 – 2011. Taschenbuch, 336 S. Verlag Peter Engstler, Ostheim/Rhön 2011.
- Philipp Günzel, Simone Kornappel (Hg.): randnummer. literaturhefte 04, September 2011, 128 S. Gedichte von Dennis Büscher-Ulbrich, Kristoffer Patrick Cornils, Max Czollek, Nicolai Kobus, Jan Kuhlbrodt, Tristan Marquardt, Robert Monat, Stephan Reich, Monika Rinck, Tibor Schneider, Sabine Scho, Mathias Traxler, Michael Zoch, Dmitry Golynko, Birgit Kreipe.
- Aldona Gustas, Untoter. Corvinus Presse.
- Victor Hadwiger · Wenn unter uns ein Wandrer ist (edition grillenfänger 19). 28 Seiten, Broschüre, Klammerheftung, Potsdam, udo degener verlag 2011.
- Matthias Hagedorn (Hg.) ∙ Rheintor Linz – Anno Domini 2011, 64 Seiten, Bilder ∙ Prosa ∙ Gedichte von Swantje Lichtenstein ∙ Peggy Neidel ∙ A. J. Weigoni ∙ Kurzessays über Stan Lafleur ∙ Swantje Lichtenstein ∙ Andreas Noga ∙ Francisca Ricinski ∙ A. J. Weigoni, Vorzugsausgabe mit einem Holzschnitt von Haimo Hieronymus, Hardcover, Edition Das Labor, Bad Mülheim 2011.
- František Halas, „Töt ich den Schatten der krächzt“, Gedichte, ausgewählt von Antonin Brousek, aus dem Tschechischen übertragen von Manfred Peter Hein, mit einem Essay von Ludvik Kundera, herausgegeben von Volker Demuth und Swantje Lichtenstein, Edition Poema im Verlag Ralf Liebe, Weilerswist 2011.
- Mehrzad Hamzelo · Rudolf Kraus · Gorji Marzban (Hrsg.) · Neun Gärten der Liebe. Zeitgenössische persische Liebesgedichte, Edition Roesner 2011