Schlagwort: Klaus Grunenberg

70. Bauernjunge aus Mantua

Dieser Bauernjunge aus der Gegend von Mantua, immer ein wenig kränkelnd und sich deswegen der Rhetorik und den Wissenschaften widmend, hat zuerst wunderbare Lyrik geschrieben, die der Natur verbunden war. Er kam ja vom Land. Im 4. Gesang seiner Hirtengedichte zum Beispiel hat er…

126. Sapphomania

Die griechische Dichterin, deren Werk fast verschwunden ist, geistert durch die Literaturgeschichte. „Die pommersche Sappho“ wurde die Greifswalder Barockdichterin Sibylla Schwarz genannt, die „deutsche Sappho“ nannte man im 18. Jahrhundert die Stegreifdichterin Anna Louisa Karsch, früher einfach „die Karschin“ genannt. Viele andere Gegenden und…

82. Aus den Grenzgebieten

In der Serie „Auf den Spuren der Literatur“  – Teil 7: Dichtung im alten China, Texte von Laotse, Wang Bo und Wang Changling, kommentiert  von Klaus Grunenberg. Darin dieses Gedicht: Aus den Grenzgebieten Über den Pässen der selbe Mond, Der zur Qin -, zur Han-Zeit dort stand; Zehntausend Meilen…

90. Lyrieeleison

Wenn Gedichte nicht besprochen werden, muß man es selbst machen. Klaus Grunenberg (wenn ich die Verwandtschaftsbeziehungen richtig interpretiere) tut das, bzw. läßt es die Kritiker Ed Moercke und Mark Beil-Ritzi tun. Am Heiligabend schon zum 100. Mal. Moercke beginnt so: Wieder so ein Gedicht, wo wir…