Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
In sieben Zeilen wird sich die Welt verändern.
Coca Cola oder Red Bull, eins, null, eins.
Hebung, Senkung, Hebung: Auf, jetzt, ihr
Tänzer im Schacht, schreit: Gute Nacht!
#MargretKreidl
Ich habe das Feuer in meinen Händen. Ich verstehe es und arbeite auf eine perfekte Art und Weise mit ihm, aber ich kann nichts darüber sagen – ohne Literatur.
#Lorca #Oliver #otd #heute
Dies ist die erste Zeile.
Mit der zweiten beginnt mein Gedicht zu wachsen.
Wenn ich so weitermache, komme ich bald an den Schluß.
#GünterBrunoFuchs
wer auf kiews hügeln steht
durch die lauten höfe geht
wer trennt vögeln gleich die nähte
reißt aus himmeln blank die angst
#DmitriStrozew
Alle Arten Schmerz und Leid,
aber eine übertrifft sie,
macht mich weinen, rührt ans Wesen:
ein Gedicht zu schreiben, ohne
wen zu haben, es zu lesen.
#IsrailBercovici #JürgenRennert #SinnundForm
Ein nett honett Sonett so nett zu drechseln
Ist nicht so leicht, ihr Kinderchen, das wett‘ ich,
Ihr nennt’s Sonett, doch klingt es nicht sonettig,
Statt Haber füttert ihr den Gaul mit Hexeln.
#LudwigTieck #otd
Und der Mond hat eine Krümmung
Wie die Rücken der Toten im weißen Leibchen,
Wenn man sie zur Beisetzung
An einen Baum lehnt.
#EmmaAndijewska
І місяць має той самии вигин,
Що й спини померлих
У білих майках, яких ховають,
Притуливши просто до дерева.
Е́мма Іванівна Андіє́вська
waren die Meilen, die du gereist bist, ein fairer Handel?
hast du dem Boden gegeben, was du ihm nahmst?
hüten möchte man diese jungen Leute aber auch vor dem
politliterarischen Schulblick z.B. dieses privilegierten Poems
hüten möchte man diese jungen Leute aber auch vor dem
politliterarischen Schulblick z.B. dieses privilegierten Poems
Thomas Böhme Für Abonnenten der Gedichte des Tages per Mail: Wenn Sie den Text hierunter nicht sehen, scrollen Sie nach unten oder klicken Sie auf die Überschrift. Einmal zogen wir zu den schwarzen Teichen, wo wir geflügelte Frösche zu fangen hofften. Sie waren aber… Continue Reading „Einmal zogen“
Roland Erb Für Abonnenten der Gedichte des Tages per Mail: Wenn Sie den Text hierunter nicht sehen, scrollen Sie nach unten oder klicken Sie auf die Überschrift. ELEGIE Ich hab getrunken, getrunken, getrunken den Tau deines Haars an dem rauchigen, endlosen Tag, als die… Continue Reading „Elegie“
Franz Seraphicus Grillparzer (* 15. Januar 1791 in Wien, † 21. Januar 1872 in Wien) Für Abonnenten der Gedichte des Tages per Mail: Wenn Sie den Text hierunter nicht sehen, scrollen Sie nach unten oder klicken Sie auf die Überschrift. Zwischen nichts wissen und Nichts… Continue Reading „nichts“
Doch die dame –
voll verach-
tung, ganz
in weiß aus
diesem anlaß – schreit
verdrießlich, ist
das alles, ist
das alles.
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