Petőfi 200

Sándor Petőfi 

Ungarisch Petőfi Sándor, slowakisch Alexander Petrovič, * 1. Januar 1823 , gestern vor 200 Jahren, in Kiskőrös als Sándor Petrovics; † (gefallen) 31. Juli 1849 bei Segesvár (Schäßburg, Sighișoara, heute in Rumänien).

Wer ich bin? Ich sag es nicht!

Kann nicht meinen Namen nennen;
keiner darf mich hier erkennen.
Wollt ich meinen Namen sagen,
knüpft man mich gleich auf am Kragen.

Hab, um dem zuvorzukommen,
nicht den Fokosch mitgenommen,
könnt nicht fliehn quer durch die Heide,
denn mein Pferd grast auf der Weide.

Ach, vom Wein brummt mir der Schädel!
Sollt ich dich verlassen, Mädel?
Nein, dann möcht ich lieber sterben!
Wein und Weib sind mein Verderben.

Doch warum mich jetzt schon sorgen?
Anders ist das alles morgen.
Sollt mich dann solch Schnapphahn fragen,
ha, Bescheid werd ich ihm sagen!

1843

Deutsch von Martin Remané, aus: Sándor Petőfi: Gedichte (Bibliothek der Weltliteratur). Berlin und Weimar: Aufbau, 1981, S. 21

KI VAGYOK ÉN? NEM MONDOM MEG... 
 
Ki vagyok én? nem mondom meg; 
Ha megmondom: rám ismernek. 
Pedig ha rám ismernének? 
Legalább is felkötnének. 
 
Nincs a fokos a kezemben, 
Hogyha kéne verekednem; 
Nyerges lovam messze legel, 
Nem t'ok futni, ha futni kell. 
 
Hogy is tudnék futni mostan? 
Mikor a fejem televan; 
Nem csak fejem, de szívem is - 
A bor meg a leány hamis. 
 
Ha elhagyom galambomat, 
Kialuszom mámoromat, 
S rajtam ütnek a hadnagyok: 
Majd megmondom, hogy ki vagyok! 
 
Pozson, 1843. május

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