Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Gegen Ende des Bandes finden sich denn auch einige Texte, die eben jenes mit uns alternde Ich relativieren. Die es gewissermaßen als Reflexionsmaschine in die Dingwelt stellen. Das ist etwas, was wir Nichtwiener von den Wienern lernen können und sollten, dass man, wenn man… Continue Reading „114. Heute kein Ich“
Die deutsche Schriftstellerin und Übersetzerin Elke Erb wird dieses Jahr mit dem Ernst-Jandl-Preis für Lyrik ausgezeichnet. Wie Kulturministerin Claudia Schmied heute, Donnerstag, in einer Aussendung mitteilte, wird die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung der Autorin am 15. Juni im Rahmen der Ernst-Jandl-Lyriktage in Neuberg… Continue Reading „86. Elke Erb erhält Ernst-Jandl-Preis für Lyrik 2013“
Drei Jahre nach dem Tod der Autorin ist Elfriede Gerstls Nachlass so weit aufgearbeitet, dass eine dicke und dichte Publikation erscheinen konnte. Faksimiles von Notizzetteln, Dokumenten, Tagebuchseiten, Veranstaltungsprogrammen und Fotos aus gut acht Jahrzehnten stehen Seite an Seite mit wissenschaftlichen Aufsätzen sowie Nachrufen, Erinnerungen,… Continue Reading „77. Hungerkünstlerin“
… und man muß auch bereit sein, sich an den Pranger zu stellen. Überhaupt, jeder, der heute etwas an Poesie oder etwas an Kunst macht, muß wieder bereit sein, sich anprangern und anspucken zu lassen. Ich meine das ganz im Ernst und ohne jede… Continue Reading „61. Pranger“
Lyrik-Wettbewerb „Hautnah“ Das Online-Voting Wir haben Lyrikerinnen und Lyriker eingeladen, uns ihre Gedichte samt Präsentation auf DVD oder CD vorzustellen. Gesucht war eine Kombinationsleistung aus Text und Darstellung. Aus den mehr als 150 Einsendungen hat die Literaturredaktion die zwanzig besten ausgewählt. Fünf davon erhalten… Continue Reading „42. Hautnah“
Zum 15. Mal wurde am Samstag der renommierte Literaturpreis Irseer Pegasus verliehen. Der Preis ist mit insgesamt 3.500 € dotiert. Erster Preisträger ist Harald Jöllinger aus Wien. Mit „Es rötet mir“ zeigt Jöllinger große stilistische Könnerschaft, die höchste Beklemmung erzeugt. Im inneren Monolog spricht… Continue Reading „28. Irseer Pegasus“
Es ist nicht originell, aber auch mir kommt der Literaturbetrieb anödend vor. In ihm herrschen Fleiß und Industrie und ein bisschen Inspiration, aber so wenig, dass jede Werbeagentur damit zusperren müsste. Die Reklame, die der Betrieb unaufhörlich für seine Produkte macht, ist fast schon… Continue Reading „114. Ein Österreicher“
(…) und die luftige (lustige) paragrammatische Assoziation feiert fröhliche Urständ auch in der Lyrik nach 2000: In, beispielsweise, Mikael Vogels Massenhaft Tierelaufen mir nicht bloß Leeren und Lehren der Straßen übern Steg, und dermaßen durchdrungen lese ich, eyes wide as saucers, nein, kein Scherz (eher schon: Merz),… Continue Reading „100. L-e-s-e-n“
Die Magistratsdirektorin gab ein Gedicht zum Besten: „In der Christnacht“ von Ottokar Kernstock. Während dieses Werk unverfänglich ist, gilt das für seinen Verfasser nicht. „Kernstock war kriegstreiberisch, völkisch und ein Antisemit“, sagt Klaus Amann, Professor für Neuere Deutsche Sprache und Literatur an der Uni… Continue Reading „74. Ottokar Kernstock“
Peter Handke ist schwer zu ertragen. In seinem Fall ist das eine Qualität. In seiner Konzentration auf das Einfache, Natürliche, Stille könnte er als Vorbild für eine nicht am Konsum, sondern am originären Denken orientierte Existenzweise dienen. (…) Handke ist einer der wenigen wirklichen… Continue Reading „70. Handke 70“
1948 folgt der Aufbruch nach Wien, wo man «das gedächtnis wie ein klavier dezent auf vergessen stimmt». Buchebner arbeitet am Bau und bei der Bahn; ab 1956 leitet er eine Städtische Bücherei. Er heiratet eine Jugendfreundin, bricht das Studium der Germanistik und Geografie ab… Continue Reading „33. Buchebners Suche“
Am 30.11. wurden der Traklpreis an Elke Erb und der Trakl-Förderpreis an Christian Lorenz Müller verliehen. Die Laudatio auf Elke Erb hier. Über Müller heißt es: Den Georg-Trakl-Förderungs-Preis 2012, der mit 3.000 Euro dotiert ist, erhält der 1972 im bayrischen Rosenheim geborene und in Salzburg… Continue Reading „4. Preisverleihung“
Derjenige, diejenige, die bloß sagen kann: ich bin Flüchtling, ist Flüchtling. Das nichts begründet den Flüchtling wohl; weniger als fünf Worte begründen ihn. Das nichts ist eine gute Begründung. Welche Begründung aber verlangt die Genfer Flüchtlingskonvention vom Flüchtling? Die Konvention, in ihrer deutschen Fassung,… Continue Reading „159. Übersetzung“
1. Preis (3000 Euro): Anna Baar. 2. Preis (1500 Euro): Rebecca Scharf. 3. Preis (800 Euro): Lisa Maria Rakowitz. Sonderpreis des Landes Kärnten (2000 Euro): Delphine Blumenfeld Preisverleihung: Morgen, 18 Uhr, Festsaal der Stadtwerke Klagenfurt. Und das war „eine totale Überraschung“, so die 39-jährige:… Continue Reading „151. Kärntner Lyrikpreis“
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