Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Bereits in zwei Tagen beginnt die Aufwärmphase für den Hausacher LeseLenz unter dem Motto „Wortball“. Am Donnerstag, 17. Juni, um 20 Uhr begrüßt die Stadt im Rathaus ihre diesjährigen LeseLenz-Stipendiaten. Zum zweiten Mal hat Hausach mit der Neumayer-Stiftung zwei Stadtschreiber für einen je dreimonatigen… Continue Reading „88. Stadtschreiber“
Ernst Herbecks köstliche, tief gründelnde und zugleich naive Weltbetrachtungen, eingeflochten in eine humorvoll, musikalisch performative Rahmenhandlung. Seit Jahren trägt die Performerin Ruth Geiersberger ein Buch mit sich herum und zitiert bei Performances daraus: Ernst Herbecks gesammelte Texte „Im Herbst da reiht der Feenwind“. Jetzt widmet… Continue Reading „82. Musikalische Morsezeichen – Bayerische Gesänge, Berliner Gassenhauer und Texte von Ernst Herbeck“
Die zehnte Nummer von Kultur & Gespenster ist zugleich eine der sonderbarsten Ausgaben welche die Redaktion je zusammenstellte: Ein umfangreiches Dossier zum Thema »Literarische Hermeneutik«. Eifersüchtige Autoren ringen mit ihren Kollegen um die jeweils schlagendere Gestaltung eines Themas. Es geht so sehr wie noch nie… Continue Reading „81. Das Geschäft der Besserwisserei“
Der 79-jährige Dichter Werner Lutz erhält den Basler Lyrikpreis 2010. Übergeben wird der mit 4000 Franken dotierte Preis am 5. September anlässlich des Internationalen Lyrikfestivals im Literaturhaus Basel. Der Dichter Werner Lutz habe in den letzten 50 Jahren ein lyrisches Werk geschaffen, «das sich… Continue Reading „78. Basler Lyrikpreis 2010 an Werner Lutz“
Am 12. Juni 2010 ging das 11. poesiefestival berlin erfolgreich zu Ende. Mit der szenischen Uraufführung von Pasolinis Gedichtzyklus „Dunckler Enthusiasmo“in der Regie von Leopold von Verschuer ging das 11. poesiefestival berlin am Samstag, 12. Juni 2010, erfolgreich zu Ende. Die Übersetzung des Gedichtzyklus… Continue Reading „77. 11. poesiefestival berlin erfolgreich beendet“
Ein Lyriker war er am laufenden Fließband. Ein Einmischer in linke Parteiungen jederzeit. Allüberall Übersetzer aller Shakespeare-Szenen. Jetzt wird der Schriftsteller Erich Fried vorgestellt als unermüdlicher Briefsteller. Postalisches Pathos, epistelisches Ethos, eingeschriebener Eros; flächendeckend Moral und Moralin, Empathie und Sympathie, spediert in Poetik &… Continue Reading „74. „Postalisches Pathos, epistelisches Ethos, eingeschriebener Eros““
Am Freitag, 11. Juni, um 19 Uhr eröffnet Kargl mit einem Vortrag eine von ihr kuratierte Ausstellung über die „bayerischen Jahre der Dichterin Regina Ullmann (1884-1961)“ im Café Zam in Kirchseeon. Denn hier in Eglharting verbrachte die Dichterin ihre letzten Lebensjahre. Neben Vita und Werk zeigt… Continue Reading „73. Regina Ullmann“
Nur als Fußnote geistert sie durch Literaturgeschichten des Expressionismus. Im Jahr 2004 stieß die Berliner Literaturwissenschaftlerin Gesine Bey auf einen bis dahin unbekannten Brief Bertolt Brechts, geschrieben am 29. Mai 1941 an den russischen Schriftsteller Konstantin Fedin. Brecht empfahl darin die Ärztin und Autorin… Continue Reading „71. Angela Rohr“
Ich will Kunst als Poesie. Poesie! Kunst ist Poesie! Menschen brauchen Poesie. Das war von Anfang an so. Belehren tut die Theologie oder die Philosophie oder die Ethik. Aber nicht die Kunst. Kunst war immer Poesie. Und die besten Künstler waren immer Poeten –… Continue Reading „68. Handwerker und Poeten“
In der Badischen Zeitung gratuliert Hartmut Buchholz: Meckel hat seinem Vater Eberhard Meckel 1980 ein in seiner Radikalität einzigartiges „Suchbild“ gewidmet, dem 2002 ein „Suchbild“ der Mutter folgte, das mit dem unerhörten Satz einsetzt: „Ich habe meine Mutter nicht geliebt“. Diese Suchbilder dokumentieren private… Continue Reading „67. Christoph Meckel 75“
Kein Sprachenstreit ist zu erwarten, wenn am 23. Juni die Übersetzerwerkstatt „Poesie der Nachbarn: Belgien“ im Künstlerhaus Edenkoben ihre Arbeit beginnt. Philologisch begleitet von Beate Thill (Französisch) und Stefan Wieczorek (Niederländisch) werden bis zum 28. Juni deutschsprachige Lyriker ihre flämischen und wallonischen Kollegen ins… Continue Reading „66. Flamen und Wallonen in Edenkoben“
In der gleichen Ausgabe der Wiener Zeitung bespricht Hermann Schlösser drei Lyriker aus Österreich mit neuen Gedichtbänden: Im Sommer 1975 reiste der damals zwanzigjährige Bernhard Widder durch Großbritannien. Unterwegs schrieb er Gedichte in englischer Sprache, die er damals allerdings nicht veröffentlichen konnte. In den späten… Continue Reading „65. Drei österreichische Lyriker“
… deutscher Lyriker bespricht Andreas Wirthensohn in der Wiener Zeitung vom 11.5. Im einzelnen: Vergnügt und wagemutig lässt Kathrin Schmidt ihrer Sprachphantasie freien Lauf. Vor allem vermag sie die Wortbildungsproduktivität des Deutschen eindrucksvoll zu nutzen: „sensenfräulein“, „urstromteller“, „körperklangpendel“, „schlupflungenklamm“, „gedachtschneckenspuren“, „wittchenschnee“. Das ist nur eine… Continue Reading „63. Fünf neue Gedichtbände“
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