95. Fest der Poesie auf Schloss Salem

Ausgewählt haben die Preisträger die bewährten Petrarca-Juroren Peter Handke, Peter Hamm. Alfred Kolleritsch und Michael Krüger. »Es ist der schönste Tag des Jahres«, gesteht Hubert Burda, »wenn wir uns treffen, lesen und über Literatur diskutieren.«

Das Fest der Poesie, das auf Einladung Prinz Bernhards von Baden auf Schloss Salem gefeiert wurde, spiegelte den Enthusiasmus dieser literarischen Reisegruppe, die seit 35 Jahren unterwegs ist, wider. »Was uns treibt«, so Burda, »ist die Neugierde, neue Literatur kennenzulernen, über den deutschen Sprachraum hinaus.« So wurde der mit 5000 Euro dotierte Hubert-Burda-Preis für osteuropäische Poesie an die Slowenin Lucija Stupica vergeben. »Sie zu übersetzen ist wie ein beschwingter Tanz, sie zu lesen nicht minder«, lobt Stupicas Übersetzer Fabjan Hafner.

Die Stipendiaten der Hermann-und-Hanne-Lenz-Stiftung wurden mit je 7500 Euro belohnt: Nadja Küchenmeister für ihren Gedichtband »Alle Lichter« (Schöffling & Co) und Mirja Leena Klein für ihren Roman „Schonung“ (Berlin University Press). / Ute Dahmen, Mittelbadische Presse 17.6.

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