Schlagwort: Wilhelm Tkaczyk

Wolker

Jiři Wolker (* 29. März 1900 in Prostějov; † 3. Januar 1924 ebenda) Epitaph für Jiři Wolker Hier liegt der Wolker, ein Poet, er liebte sehr die Welt, zutiefst verbunden der Gerechtigkeit. Doch starb er, vierundzwanzigjährig, vor der Zeit, bevor er in der Hand…

Gute Nacht

Adam Mickiewicz (* 24. Dezember 1798 in Zaosie bei Nowogródek, heute Weißrussland; † 26. November 1855 in Konstantinopel, Osmanisches Reich) Diese Polen! Verkaufen ihre klassischen Gedichte als Popsongs! Auch an mich, es ist schon ein paar Jahrzehnte her, in den Siebzigern, da kaufte ich…

68. Die Revolution gefiel mir

Ossip Mandelstam habe ich zuerst bei der Nationalen Volksarmee gelesen. Ich war Soldat im Grundwehrdienst, die Wehrpflicht dauerte 18 Monate – ein langes Stück Lebenszeit für einen jungen Menschen. Man war gefangen, es gab sechs Tage Urlaub pro Halbjahr und höchstens einmal pro Woche…

58. Meine Anthologie: Assejew, unser Kläuschen

1973 erschien ein Gedichtband von Nikolaj Assejew in der „Weißen Lyrikreihe“ des Verlages Volk und Welt. Ich kaufte ihn, wie die ganze Reihe, las aber wenig darin. Assejew schien mir der Inbegriff des (langweiligen) Sowjetdichters. Ich kannte Achmatowa (schon 1967 in der Reihe), Jessenin,…

110. Besonderheit

Eine andere Besonderheit dieser Rezension (#109), die sich nur durch Hamms BRD-Hintergrund erklärt, mithin seine Gewißheit, über den rechten Kanon zu verfügen, was ihn befähigt, Linkskurven haarscharf zu erkennen, zeigt sich im Zitat: Eine andere Besonderheit dieser Anthologie, die sich nur durch Kirstens DDR-Hintergrund,…