Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Zwei syrisch-deutsche Dichter bereichern unsere Sprache: Adel Karasholi und Wahid Nader lasen im Erfurter Cafe Nerly in der Reihe „Migrationsliteratur – Ich bin kein Genre!“ … Wunderbar, wie beide Dichter die deutsche Sprache bereichern. Mit Temperament, Gestus, Witz und originellen Wortschöpfungen. Er wisse manchmal… Continue Reading „66. Deutsche Dichter aus Syrien“
Clemens Schittko Der nullte Kaddish vor Paulus Böhmer „Ich dachte an die vielen Morde … die im In- und im Ausland …“ Graf Schwerin von Schwanenfeld Was die mit Preisen und Stipendien ausgezeichne- ten, die mit Poetikdozen- turen bedachten oder vom Feuilleton gelobten (über… Continue Reading „65. Meine Anthologie: Kaddish (über über 120 Lyriker)“
Starke Verse fand der Meister auch für sein Handwerk: „Ich ziehe am Ufer einen Strich in den Sand: / Nur wenig später spült die Flut ihn weg. / Genauso geht es dem Gedicht.“ Schöne Seiten hat das kleine Buch. Aber: Viele Texte wirken belanglos… Continue Reading „64. Sand und Perlen“
Der eine ist ein mit allen sprachlichen Wassern gewaschener Komiker, der andere wartet mit einem großen Maß an Ironie auf: Der „Titanic“-Macher Thomas Gsella sowie der Lyriker, Übersetzer und Romancier Matthias Göritz erhalten den Robert Gernhardt Preis 2011. / hr online Die Preissumme beträgt… Continue Reading „63. Gernhardt-Preis für Gsella und Göritz“
Der Schriftsteller Walter Flegel erlag in Potsdam im Alter von 76 Jahren einem Schlaganfall, wie der Eulenspiegel Verlag am Dienstag in Berlin mitteilte. Flegel erhielt in der DDR für seine Romane, Erzählungen, Jugendbücher und Gedichte, in denen er seine Zeit als Offizier der Nationalen… Continue Reading „62. Militär-Schriftsteller Walter Flegel gestorben“
Zum vollen Dutzend gibt es sogar ein Feature. Regine Beyer hat darin elf Jahre „poetry on the road“ aufgearbeitet: die Geschichte eines Literaturfestivals, das einst mit seinem Blick über die deutschen Sprachgrenzen hinaus eine Sonderstellung in Deutschland einnahm. Tatsächlich hat die Reihe auch im… Continue Reading „61. „Poetry on the road“ 12″
„Ich dachte neulich, was geschähe, wenn heute die Penthesilea erschiene. Eine Frau, die einen Mann liebt, Achill, ihn tötet und mit den Zähnen zerreißt! Zerfleischt! Sind wir denn Hunde, nein wir sind Germanen! Perverser Adeliger wagt seine vertierte Brunst Germanenfrauen vorzusetzen! Degenerierte Offiziers- und… Continue Reading „60. Kleist und Benn“
Die Lehre vom Dichter als Seher findet in Rilkes «Erster Duineser Elegie» zum rein pathetischen Ausdruck und lebt fort in Gottfried Benns Aberglauben, Walter Hasenclevers Horoskopen, Elsa Lasker-Schülers Stern-Signaturen und Hermann Hesses Zahlenmagie. Die endgültige metaphysische Ausnüchterung erfolgt im Zeichen Neuer Sachlichkeit nach dem… Continue Reading „59. Schicksalsstücke“
Direkte politische Lyrik gilt mitunter als verpönt – das ist nicht ganz unbegründet. Viel Plattes und Plakatives hat der Social Beat hervorgebracht, und bis heute gibt es Autoren, deren Politlyrik vor allem in Verse gebrochene Meinungsprosa ist. Da kann man zustimmend nicken oder verständnislos… Continue Reading „57. Gegen Abgehobenheit“
wer einen gedichtband von Adrian Kasnitz liest, macht nichts falsch. im gegenteil. sich für lyrik zu entscheiden, insbesondere wenn es sich einmal nicht um einen geschenkbuchRilke oder welthaltigkeitsBenn handelt, sondern um einen noch lebenden dichter, zeugt von neugier, aber auch von vertrauen darein, dass… Continue Reading „55. Nicht von Rilke“
Poem and reading by Eiríkur Örn Norðdahl This is a sound-poem in homage to a 17th-century Icelandic nonsense poet called Æri-Tobbi, or Crazy Tobbi, whose poetry is discussed at length in a fascinating essay archived at Norðdahl’s blog: “Mind the Sound”
„Vergessene Bücher“ ist der Titel einer neuen Essay-Reihe, in der das Online-KulturJournal „Glarean Magazin“ wöchentlich Werke vorstellt, die vom kulturmedialen Mainstream links liegengelassen oder überhaupt von der «offiziellen» Literaturgeschichte ignoriert werden, aber nichtsdestoweniger von literarischer Bedeutung sind über alle modische Aktualität hinaus: http://glareanverlag.wordpress.com/category/vergessene-bucher/ Die Verfasser der Beiträge pflegen dabei… Continue Reading „53. Vergessene Bücher“
Am Donnerstag dem 16. Juni findet in Leipzig eine verspätete Premierenparty zu „Der Mond unterm Arm“ von Johanna Schwedes statt. Frank Hilpert begleitet den Abend musikalisch. Eintritt frei. Beginn 21.00 Uhr in der Lützner Straße 23, es gibt dort auch eine geöffnete Bar *)… Continue Reading „52. Goldener Bügersteig*“
«Ich zielte nicht, noch war ich Zielscheibe. / Ich befreite-eroberte keine Städte und Dörfer. / Ich sagte keine Zaubersprüche auf, / Gab keine klugen Ratschläge, / Schrieb keine patriotischen Gedichte, / Gebar keinen Helden. / Mein Beitrag zur Geschichte – gleich null! / Zu… Continue Reading „49. «Ich bin schuld»“
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