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Veröffentlicht am 18. Juni 2011 von lyrikzeitung
Udo Kawasser sprach für den Standard mit Peter Waterhouse, dem heute abend der Ernst-Jandl-Preis verliehen wird. Zitat:
Standard: Könnte man das Buch als eine Spurensuche bezeichnen?
Waterhouse: Spuren- und Fehlersuche. Die Fehler sind das, was uns fehlt. Im Englischen ist „mistake“ ja vielmehr das Missverständnis. „Fehler“ hat im Deutschen keinen bemängelnden Ausdruck, sondern stellt Abwesenheit fest. Man könnte statt Fehler „Abwesenheit“ oder „Abwesende“ sagen. Die Toten sind die „Fehler“, so kann man es empfinden.
Kategorie: Österreich, DeutschSchlagworte: Peter Waterhouse, Udo Kawasser
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Danke für den Hinweis auf ein offenes Gespräch. „Die Identifizierung erlaubt das Zielen und damit die Gewalt“ ist eine Hamletinterpretation von eigener Kraft.
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