Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Sunday 9th September Presentation of the new CD ‚Verlautbarungen‘ (Tochnit Aleph TA107) by Gerhard Rühm. The artist will be present and performing some pieces from the CD. Open 18:00 / Performance 19:00 (Please note we will ask for a 3 Euro donation) http://www.tochnit-aleph.com/ruehm Gerhard… Continue Reading „12. Gerhard Rühm | CD-Presentation & Reading“
floppy myriapoda trauert nicht um gewesene Zustände, sondern zielt auf das Poetisch-Neue und gegen das jetzt Herrschende! Unsere Poesie kennt kein Gesetz; ohne Auftrag begleitet sie uns – dorthin, wo sie gebraucht wird. Jubiläumslesung mit Ann Cotten, Florian Günther, Andreas Hansen, Alexander Krohn, Bert… Continue Reading „11. floppy-Jubiläum“
Ich gebe zu, ich bin kein lyrischer Reinheitsapostel und habe zuweilen meine Freude an derartigen Zwitterwesen. Und ich habe zuweilen Freude an einer fast cowboyhaften Intellektualität, die sich nicht zu schade ist, auch mal schnell und aus der Hüfte zu schießen. / Jan Kuhlbrodt,… Continue Reading „10. Zwitterwesen“
Einen Roman im Sitzen schrieb Gottfried Benn. Andererseits: Über den Zusammenhang von Gehen, Denken, Schreiben haben sich viele geäußert. Hier bespricht Sieglinde Geisel einen Roman über das Gehen von Tomas Espedal. Schreiben wie gehen hieß eine Aktion von Angelika Janz 1978 in Essen – heute um… Continue Reading „9. Gedichte im Gehen“
Die „Punkband“ Pussy Riot wurde allerorts als neue Sensation des musikalischen Undergrounds Russlands gefeiert wird. Aber was hat sie eigentlich mit Musik, mit Punk im Besonderen, zu tun? Erst einmal sehr wenig. Denn die Auftritte von Pussy Riot fanden nie in Clubs oder Konzerthallen… Continue Reading „8. Pussy, Punk und Volksmund“
Die Göhrener Straße 2 im Prenzlauer Berg ist der Sitz des Dittrich Verlags. Dort, wo Verleger Volker Dittrich bislang sein Büro hatte, werden ab 22. September Kunden nach Büchern stöbern können: „Das Ladenlokal mit Tür und Schaufenster werden wir jetzt erstmals richtig nutzen“, sagt… Continue Reading „7. Das besondere Buch“
Fast 100 Jahre sind seit dem Ende des 1. Weltkrieges vergangen, aber noch immer existiert keine Statue, um an einen der größten Kriegsdichter zu erinnern, der Zeugnis über die Schrecken der Zeit ablegte. Erst jetzt gibt es Pläne für eine Statue zum Gedenken an… Continue Reading „6. Denkmal für Isaac Rosenberg“
Die Gedichte sind ein Durchstreifen der Lebenswege an den Bruchlinien von Sinnfragen, die immer wieder ironisch und selbstironisch reflektiert werden und sich mit lakonischen Alltagsbetrachtungen der Peripherie abwechseln, die Alltäglichkeiten eine gesteigerte Beachtung schenken und sie scheinbar in einen Kontext setzen, in dem wir… Continue Reading „5. Uhren zogen mich auf“
Berlin liest am 04. September 2012 Mit Ihrer Lesung läuten Sie das Literaturfestival ein. Dabei befinden Sie sich in bester Gesellschaft: Neben Dagmar Reim, Intendantin des rbb, Jan Stöß, Landesvorsitzender der Berliner SPD, werden auch Elvira Bach, Norbert Kron und viele andere ihre Lieblingtexte… Continue Reading „4. Berlin liest – noch können Sie mitlesen!“
Interview mit Angelika Janz, Webmoritz: Du hast zahlreiche Performances gemacht? Wie bist du zu diesen Ideen gekommen? Erzähl bitte etwas von deinen Aktionen. Die erste Aktion „Schreiben wie gehen“ war damals in Essen 1978, an einem eiskalten Tag im Februar. Ich bin morgens einfach… Continue Reading „2. Schreiben wie gehen“
[Nadeschda] Mandelstams ungeschönte Darstellung lässt auch die weniger schmeichelhaften Züge der Dichterin – Jähzorn, Eifersucht, Rechthaberei und Unbarmherzigkeit im Urteil – nicht aus. Ebenso wenig wie die offensichtliche Eifersucht der Achmatowa-Ehemänner auf ihr Talent. Weitere Gedanken zielen ab auf die „Schicksalsgemeinschaft“ der Akmeisten-Dichter, zu… Continue Reading „1. Schicksalsgemeinschaft“
1. Auf, auf zum Kampf, zum Kampf!! Zum Kampf sind wir geboren!! Auf, auf zum Kampf, zum Kampf,! zum Kampf sind wir bereit!! |: Dem Kaiser Wilhelm haben wir’s geschworen,! Der Rosa Luxemburg reichen wir die Hand. :|. ! 2. Es steht ein Mann, ein Mann,!… Continue Reading „128. Deutsches Palimpsest“
In der jahreszeitlichen Organisation des Bandes drückt sich ein gewisser Zug zum zyklischen Geschehen aus. Etwas geht verloren, anderswo wuchert etwas, unaufhaltsam sind diese Bewegungen, vorerst (um noch ein Hölderlin-Wort zu bemühen) deutungslos. Aber dort, wo sich ein argusgeäugtes Wort als Nullkoordinate einrammt, beginnt… Continue Reading „127. Unsere Kinder fragen nicht viel“
Als ob das keine relevante lexikalische Information wäre! Der polnische Wikieintrag über Christine Lavant: Christine Lavant[edytuj] Christine Lavant, właśc. Christine Habernig, z domu Thonhauser (ur. 4 lipca 1915 w Groß-Edling, zm. 7 lipca 1973 w Wolfsbergu) – austriacka artystka i pisarka. Wybrana twórczość[edytuj] 1948: Das Kind. Erzählung 1948: Die Nacht an den Tag. Lyrik 1949: Das Krüglein.… Continue Reading „126. Christine Lavant“
Margarete Biereye erzählt mehrere solcher kleinen Begebenheiten, die sich wie Puzzleteile fast zwingend zu dem Stück „La Luna Luna“ fügen und ihr immer wieder aufs Neue gezeigt haben, dass die Zeit für Lorca und das Wandertheater Ton und Kirschen endlich gekommen war. Sie spricht… Continue Reading „124. La Luna Luna“
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