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Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis 2014 Dana Ranga, 1964 in Bukarest (Rumänien) geboren, kam 1987 nach Deutschland. Sie lebt als freie Schriftstellerin, Übersetzerin und Filmemacherin in Berlin. 2012/2013 war Dana Ranga Stadtschreiberin in Graz. Ausgezeichnet wird sie für ihren Gedichtband Wasserbuch (2011), in dem sie einen poetischen Streifzug durch entrückte… Continue Reading „37. Dana Ranga“
die Sonnenstrahlen, die dich an diesem Sonntag bescheinen, werden – samt deinem Abbild – erst in fünfzigtausend Jahren die Milchstraße verlassen Hansjürgen Bulkowski
Adelbert-von-Chamisso-Preis Am 6. März hat die Robert Bosch Stiftung in München zum 30. Mal den Adelbert-von-Chamisso-Preis vergeben. In diesem Jahr ging der Literaturpreis an Ann Cotten, die beiden Förderpreise erhielten Dana Ranga und Nellja Veremj. Zum 30-jährigen Jubiläum wurde in Anwesenheit von fast allen… Continue Reading „34. Chamisso-Preis“
Ihre Gedichte sind schwer verständlich. Wortfetzen reihen sich aneinander, konstruieren Bilder, die wieder verschwinden. Petrulian bezeichnet es als Stammeln. „Der Dichter und der Mystiker haben dieselbe Art zu stammeln“, sagt sie. „Sie sagen etwas, was sie nicht klar benennen können, was aber eine Dringlichkeit… Continue Reading „33. Stammeln“
Dar „Dadasoph“ Raoul Hausmann schrieb ab 1918 eine Reihe Lautgedichte (poèmes phonétiques) (Diskographie). Die Typoskripte sind auch graphisch interessant. Auf Facebook fand ich eine Version, bei der Anat Pick Hausmanns Blatt mit ihren Notizen versah. Ich rücke es mit ihrer Erlaubnis hier ein: Sound-Rel, 1919;… Continue Reading „31. Sound-Rel“
Um das fahrlässige Versäumen von AZUR-Veranstaltungen auszuschließen, hier eine kompakte Handreichung: der Rettungsring in der Messeterminbrühe.
Heute gilt Kunert, der sich mit seiner leisen, zerbrechlichen Stimme immer wieder auch zum aktuellen Tagesgeschehen zu Wort meldet, als einer der bedeutendsten Autoren der deutschen Sprache, als Aufklärer und Moralist. Den Weggefährten von einst, die im Stalinismus verharrten, widmete er in seinem Gedichtband… Continue Reading „20. Moralist“
Eine Ihrer Erzählerinnen in „Der schaudernde Fächer“ beklagt die „scheußliche Vokabelarmut“ im Deutschen. Beklagen Sie das auch? Im Englischen oder Russischen gibt es viel mehr Vokabeln. Was aber nicht nur ein Vorteil ist. Englische Lyrik kann geradezu ertrinken darin. So viele Hauptwörter, man schwelgt… Continue Reading „19. Von Sprachen“
Günter Kunert auf die Frage, was er von dem Gedicht „Was gesagt werden muß“ halte: Das ist bei Grass doch nur Hackfleisch aus Worten. Es fehlt dem Text von Grass alles, was ein Gedicht ausmacht. Es ist ein Pamphlet, das in zerbrochenen Zeilen daherkommt.… Continue Reading „17. Hackfleisch“
Weil ich gesagt habe: Hier stinkt’s wurden über meinem Kopf einige Nachttöpfe entleert als Gegenbeweis. Günter Kunert (1977) Lyrikzeitung gratuliert dem Autor Günter Kunert zum 85. Geburtstag!
Aber Gedichte eines Politikers? Theodor Heuss hat einst seiner Frau Elly zum 70. Geburtstag im Jahr 1951 ein rührendes Gedicht gewidmet. Wolfgang Reinhart, der frühere baden-württembergische Statthalter im Bund und heutige Landtagsabgeordnete, ist für seine fröhlichen Verse rund um den Wein bekannt. Der baden-württembergische… Continue Reading „15. Auszeit“
Berlin und Nairobi, Lyrik und Rap, vieles verbindet, vieles ist verschieden. Das Projekt Spoken Wor:l:ds führt die unterschiedlichen Welten zu einem genre-, künste- und kulturenübergreifendem Austausch zusammen. Vom 6.-12.4.2014 stellen Lyriker, Rapper und Spoken Word-Autoren aus Nairobi und ihre Kollegen aus Berlin die Ergebnisse… Continue Reading „11. Spoken Wor:l:ds Nairobi – Berlin“
Der internationale PEN hat den NEW VOICES AWARD ausgeschrieben, der vom deutschen PEN-Zentrum unterstützt wird. Eingereicht werden können entweder eine singuläre Prosaarbeit im Umfang von 2000 bis 4000 Wörtern oder lyrische Arbeiten (ein Einzelgedicht oder auch mehrere Gedichte) im Gesamtumfang von höchstens 2500 Wörtern.… Continue Reading „8. NEW VOICES AWARD“
gebeugt unterm Lachzwang, ironisch erledigt – wie schmerzt mich der Spaßüberfluss Hansjürgen Bulkowski
Andreas Heidtmann schreibt im Poetenladen über den Lyrikpreis München, Auszüge: Das Feld der Finalisten war stark. Vielleicht reichte das Niveau an den Leonce-und Lena-Wettbewerb heran. Ein Indiz dafür wäre, dass eine Reihe von Darmstädter Finalisten in diesem und in den vergangenen Jahren auch beim… Continue Reading „4. Noch einmal: Lyrikpreis München“
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