Schlagwort: Raoul Hausmann

Komm Du

Hannah Höch (* 1. November 1889 in Gotha; † 31. Mai 1978 in Berlin) [Liebesgedicht für Raoul Hausmann] Komm Du, fange die blauen Bälle meines Da-Seins – sie blühten aus lebenden Wiesen und rundeten im Sonnenofen Du mußt nicht mit dem Metermaß kommen. –… Continue Reading „Komm Du“

Spießer-Expressionismus

Man spricht vom „expressionistischen Jahrzehnt“, bequemerweise meist von 1910 bis 1920 (was 11 Jahre sind). Aber wie alle solche Schubläden ist der Begriff zu eng (Sind die in den 20er Jahren „Nachgeborenen“ wie Georg Kulka oder Erich Arendt wirklich nur Epigonen?) und zu weit.… Continue Reading „Spießer-Expressionismus“

02-01

1. Februar Nur noch 333 Tage bis Jahresende 1394: Ikkyū Sōjun, japanischer Zen-Meister und Dichter * 1459: Conrad Celtis, deutscher Dichter und Humanist * (Textkette) 1462: Johannes Trithemius, deutscher Abt, Gelehrter und Humanist *  Geheimschriften 1656: Rudolf von Drachenfels, deutscher Verwaltungsbeamter und Gelegenheitsdichter  †… Continue Reading „02-01“

Sammlung Dada (2)

31. Sound-Rel

Dar „Dadasoph“ Raoul Hausmann schrieb ab 1918 eine Reihe Lautgedichte (poèmes phonétiques) (Diskographie). Die Typoskripte sind auch graphisch interessant. Auf Facebook fand ich eine Version, bei der Anat Pick Hausmanns Blatt mit ihren Notizen versah. Ich rücke es mit ihrer Erlaubnis hier ein: Sound-Rel, 1919;… Continue Reading „31. Sound-Rel“

29. Auch ich bin ein Idiot

Bereits vor seiner Flucht aus Deutschland Anfang 1937 hatte er, angetan von der Schwärmerei der Dadaistin Hannah Höch für Norwegen, einige Sommerurlaube dort verbracht und 1932 auf der Insel Hjertøya für 99 Jahre eine alte Schmiede gemietet. Am 2. Januar 1937 verließ er schließlich gemeinsam mit… Continue Reading „29. Auch ich bin ein Idiot“