Das Archiv der Lyriknachrichten | Seit 2001 | News that stays news
Jetzt ist die Literaturwerkstatt, die nach einem Zwischenspiel in der Brunnenstraße 2004 in die Kulturbrauerei in Prenzlauer Berg gezogen ist, unter der Leitung von Thomas Wohlfahrt so groß geworden, dass sie nicht mehr Literaturwerkstatt heißen will. Und weil sie dadurch groß geworden ist, dass sie sich… Continue Reading „Haus für Poesie“
Bumillo fragt die Lyrikerinnen und Lyriker, die Dichterin und Verlegerin Daniela Seel sowie den Leiter des Münchner Lyrik-Kabinetts Holger Pils: „Was kann Lyrik, was Romane, Zeitung, Fernsehen und Hörfunk nicht können?“ Die Antworten sind so vielfältig wie die Poesie der Gegenwart, und die ist… Continue Reading „Was kann Lyrik“
Tatsächlich kann man, was den deutschsprachigen Raum betrifft, kaum von einem Markt für Lyrik sprechen, solange bei gut 100 Millionen Muttersprachlern eine verkaufte Auflage von 500 Exemplaren als Erfolg gewertet wird. (…) Bei einer 500er-Auflage gibt es im Mittel in Mainz, Linz oder Genf… Continue Reading „Wie verkauft man Lyrik?“
Zuschauer sind meist enttäuscht von ihnen, und die Schriftsteller finden sie lästig. Warum gibt es dann eigentlich immer noch Autorenlesungen? Von der Langlebigkeit einer literarischen Urszene. / Michael Wolf, Die Welt (Lesedauer: 7 Minuten) Thema Lesung in L&Poe
setzt die Rezension von Rainer Kasselt zu Volker Brauns neuem Gedichtband ein, gar mit einem „heroischen“ trochäischen Achtheber (oder im Maß der Nationalhymne?): Ihn beherrscht ein eignes Wesen, heiter macht es ihn und trüber. Es schenkt ihm seine Freiheit, seine Engnis. Der gebürtige Dresdner Volker Braun,… Continue Reading „Poetisch“
Unter dem Titel „Neuberger Lyrik und mehr“ ist ein Buch erschienen, dass Gedichte und Texte von den beiden bereits verstorbenen Neuberger Literaten Josef „Pepi“ Radostics und Elisabeth Sakovics und den noch vier aktiven Ida Boisits, die Tochter von Elisabeth Sakovits, Robert Novakovits, Manuela Schmidt… Continue Reading „Engagiert“
Jan Böhmermann hat mit seinem umstrittenen Gedicht Schmähkritik den neuen Preis für Popkultur in der Kategorie Schönste Gedichte* gewonnen. Der ZDF-Moderator war zu der Preisverleihung nicht anwesend. „Aus terminlichen Gründen, wegen Magen-Darm-Problemen und weil ich gerade zwei juristische Verfahren am Laufen habe, kann ich mich nicht so einfach öffentlich… Continue Reading „Schönstes Gedicht“
Schließlich gibt es eine Reihe von sehr kurzen Gedichten, die sozusagen unversehens den Lippen entspringen und die man während der Arbeit sofort in das Notizbuch einträgt, damit sie nicht verloren gehn: Im Wald // ein Reh geht, es nickt / im Takt mit den… Continue Reading „Sehr kurze Gedichte“
Ich möchte – wie schon immer – durchaus nicht jedem Satz von Tilman Krause zustimmen, z.B. was er so Paternalistisches über die Pflicht „der Deutschen“ daherredet, „den Syrern“ ihre eigene Kultur nahezubringen; aber dies zitiere ich mal: Die Deutschen sind seit den Tagen des… Continue Reading „Wir Orientversteher“
nicht nur nach Frankfurt am Mainstream – wohin drängt uns die Masse der Medien? Hansjürgen Bulkowski
Neu: Spiegelungen. Zeitschrift für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas Heft 1/2016, Jg. 11 (65), Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 17,00 EUR Der wissenschaftliche Schwerpunktteil dieser Ausgabe verhandelt und perspektiviert das Thema „Rumäniendeutsche und Nationalsozialismus“. In den zugehörigen Beiträgen wird das bislang häufig umgangene Forschungsgebiet theoriebasiert… Continue Reading „Rumäniendeutsche und Nationalsozialismus“
Die Jury hat getagt: Andra Schwarz, Sylvia Geist und Thomas Kunst sind die Favoriten für den „poet in residence 2017“ und stellen sich am 05.11.2016 um 19 Uhr im KulturHaus Loschwitz dem Publikum zur Wahl!
federleicht fliegen die Finger über die Tastatur – fester umgreifen sie die Hand der Freundin Hansjürgen Bulkowski
Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798–1874) schrieb auch Texte für Kinder: „Kuckuck, Kuckuck, rufts aus dem Wald“, „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ und „Summ, summ, summ“. Als seine Freunde die Insel [Helgoland] im August 1841 verlassen hatten, fühlte er sich „sehr verwaist“. In den Erinnerungen heißt… Continue Reading „Da ward mir so eigen zumuthe, ich mußte dichten … eine Hymne“
Neueste Kommentare