Schlagwort: Tilman Krause

Wir Orientversteher

Ich möchte – wie schon immer – durchaus nicht jedem Satz von Tilman Krause zustimmen, z.B. was er so Paternalistisches über die Pflicht „der Deutschen“ daherredet, „den Syrern“ ihre eigene Kultur nahezubringen; aber dies zitiere ich mal: Die Deutschen sind seit den Tagen des…

Katalog des Garstigen

Tilman Krause ist Leitender Feuilletonredakteur der Zeitung „Die Welt“ und hauptberuflicher Linkenbasher. Links ist für ihn alles was ihm nicht ähnlich sieht, Wolfgang Koeppen etwa, der nicht zur Gruppe 47 ging, die Gruppe 47 natürlich sowieso, die 68er, die Avantgarde und all das. Heute…

42. Arsch auseinander?

Der Zeitung Die Welt verdanken wir eine interessante Wendung der Lewitscharoff-Debatte. Nämlich fünf Erkenntnisse des Lesers von Welt: 1. Alfred Andersch war ein lyrischer Volksverhetzer. 2. Die Zeit ist (oder war bis mindestens 1980) ein linkes Kampfblatt, das sich nicht entblödete, Anderschs Hetze nachzudrucken….

36. Vorderwäldler dreht auf

Krause (Krause von der Welt) erklärt die Welt. Sein Thema heute: Ernst Barlach. Also, der Hans Barlach, was ein Enkel des Bildhauers und Schriftstellers Ernst Barlach ist, will den Suhrkamp-Verlag übernehmen? Wie?? Krause: Wer knöpft sich endlich mal diesen Hans Barlach vor? (…) Immerhin…

24. Lyrik-Fexe

Der Welt-Autor (schönes Wort) und hauptberufliche Modernefresser Tilman Krause schimpft: Mutlos und kraftlos, ein Fall für Lyrik-Fexe Die Würdigung Tomas Tranströmers ist eine schwache Entscheidung, denn er verkörpert jene klassische Moderne, die seit einem halben Jahrhundert etabliert ist. Wie aufschlußreich seine Gleichsetzung „Lyrik“ =…

82. Krauses Gegenschlag

Klassischer geht’s nimmer. Noch immer (oder besser: wieder) ist „der Echtermeyer“ die deutsche Gedicht-Anthologie schlechthin. Seit 175 Jahren thesauriert sie nun schon das deutsche Schrifttum lyrischer Natur. Das begann schon in der Erstauflage „für die unteren und mittleren Classen gelehrter Schulen“ mit den Merseburger…

143. Pilgerfahrten

Christophe Fricker, mittlerweile 32 Jahre alt und folglich in dem Alter, wo man so langsam seinen Platz im Leben einnimmt, beschreibt in diesem Buch die Reisen seiner Zwanzigerjahre. Der seit Jahren an einer amerikanischen Hochschule deutsche Literatur unterrichtende Autor, der im vergangenen Jahr den…

Dossier: Zum Tod von Walter Höllerer

Walter Höllerer begegnete mir zuerst im Studium, in Rostock. Dort gab es nicht wie anderorts in der DDR „Giftschränke“ mit Westbüchern, sondern ein ganzes Giftzimmer. Wenn die Bücher eingearbeitet wurden, lagen sie auf dem Schreibtisch der freundlichen Bibliothekarin, wo man dann zum Beispiel die…