Poetisch

setzt die Rezension von Rainer Kasselt zu Volker Brauns neuem Gedichtband ein, gar mit einem „heroischen“ trochäischen Achtheber (oder im Maß der Nationalhymne?):

Ihn beherrscht ein eignes Wesen, heiter macht es ihn und trüber. Es schenkt ihm seine Freiheit, seine Engnis. Der gebürtige Dresdner Volker Braun, 77, nennt dieses Wesen „Dämon“ und meint damit sein doppelt qualbeladenes Dichterherz.

Lesen Sie, wie es weitergeht: Sächsische Zeitung

Volker Braun: Handbibliothek der Unbehausten, Suhrkamp Verlag, 110 Seiten, 20 Euro

3 Comments on “Poetisch

  1. mir scherbelt doch jetzt immer kolbes brechtbuch rein. auch wenn ich kolbes position nicht unbedingt teile, hat sich da was festgehakt. und auch in dieser rezension wird der politische brechtbezug festgestellt, der wie es scheint, ein ungebrochener ist.

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  2. ungeminderter vielleicht, aber ungebrochener? sind braun, müller, hacks, enzensberger… wirklich „ungebrochner“ brechtbezug? treffender scheint mir da das wort von werner mittenzwei: „die ästhetische entmachtung brechts durch seine schüler“. vielleicht verengt kolbes brille da das blickfeld?

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  3. ich glaube schon, dass sie das macht. aber er legt denn blick damit auch auf einen punkt. vielleicht hat er mich auch auf dem falschen fuß erwischt. aber die frage der anknüpfung in einem politisch-ästhetischem kontext scheint mir erneut? noch immer? aktuell. vielleicht ist kolbes antwortversuch unzulänglich, aber durchaus diskutabel. verengung als arbeitshypothese.

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