Schlagwort: August Wilhelm Schlegel

17. Lobredner

Viele Lobredner beweisen die Größe ihres Abgottes antithetisch, durch die Darlegung ihrer eignen Kleinheit. Athenäum-Fragmente. Nr. 65. 1. Band, 2. Stück. 1798

118. Verlorene Gedichte

Es gibt auch verlorene Gedichte, schrieb ich vor 13 Jahren in der Beschreibung des Plans meiner Online-Anthologie. Eins verlor sich im Mai 2011. Michael Gawenda hatte auf Facebook ein Gedicht von August Wilhelm Schlegel gepostet und mit einer freundlichen Widmung versehen: allen nichtshörenden, staatsstolzen germanisten…

54. Mehrwert des Blankverses

Christopher Schmidt sprach mit dem Shakespeare-Übersetzer Frank Günther (Süddeutsche Zeitung 6.8.): Günther: Die kanonisierte Übersetzung ist die von Schlegel, die ebenso wenig aussterben wird wie die Luther-Bibel. Das hat einen bestimmten Ton, den man mit Shakespeare identifiziert, das ist die Benchmark. Gleichzeitig gibt es…

2. Meine Anthologie: Traumwärts

Robert Herrick (1591-1674) DREAMS Here we are all, by day; by night we’re hurl’d By dreams, each one into a several world. Die Briten konnten konzise fünfhebige Verse eher als wir. Die Deutschen fingen später an und taten es zunächst lieber den Franzosen nach,…

28. DIE UNVERZICHTBARKEIT DER ZEITSCHRIFT

MICHAEL  BRAUN Laudatio auf Andreas Heidtmann und den POET, anlässlich der Verleihung des Calwer Hermann-Hesse-Preises In Wahrheit sind solche Zeitschriftenmenschen nur noch Randfiguren des literarischen Betriebs, literaturverrückte Einzelgänger und Sturköpfe, die sich von mageren Renditen nicht von ihrer Leidenschaft für die Literatur abbringen lassen…

116. FORTGESETZTE QUELLENKUNDE

Von Norbert Lange (Aus der textenet-Galerie, Abteilung: Nachdenken) Quellenkunde. Der Gedanke, daß Geschriebenes auf Geschriebenes zurückführt, ist nicht neu. Und obwohl der damit verbundene Begriff von Schreiben nun eigentlich zu den Basics gehört, will ich hier noch einmal darauf zurückkommen. Quellenkunde setzt ein, wenn…