Schlagwort: Thomas Mann

66. „Walt Whitman, ein Kosmos, der Sohn Manhattans“

Die Liste der Bewunderer von Walt Whitman (1819–1892) ist lang: Franz Kafka und Thomas Mann gehören ebenso dazu wie Wladimir ­Majakowskij, Antonin Artaud oder Pablo Neruda. Expressionismus und Futurismus sind ohne Whitman ebenso undenkbar wie die Beat-Lyrik von Allen Ginsberg und Lawrence Ferlinghetti. „Whitman… Continue Reading „66. „Walt Whitman, ein Kosmos, der Sohn Manhattans““

65. Später Ruhm

Die Schulden drückten, die Bezüge wurden gepfändet, und zum Schluss verlor er durch die Zwangsversteigerung alles, was er hatte. Und doch war dies die produktivste Zeit in seinem Leben. Detlev von Liliencron kam viel herum, lernte Land und Leute des Nordens kennen, Leute, denen… Continue Reading „65. Später Ruhm“

57. Hexameter übersetzen

Ging es Rösch, wie er im Nachwort von 1952 formulierte, darum, ¸¸die Wirkung des antiken Hexameters nachzuschaffen“, so will Fink umgekehrt zeigen, wie ¸¸ungeheuer modern“ Ovid sei. Er berührt sich hierin mit Michael von Albrecht, der 1984 eine vollständige Prosaübersetzung der Metamorphosen vorgelegt hatte,… Continue Reading „57. Hexameter übersetzen“

Hacks über Hacks

(Wem gehört die Lyrik) Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts gehört einfach Thomas Mann und Brecht. Thomas Mann gehört die Prosa und Brecht das Drama und die Lyrik. Was ich Ihnen als Vermutung anbiete, ist, daß die zweite Hälfte Arno Schmidt und mir gehört.… Continue Reading „Hacks über Hacks“

Litauen als terra incognita,

das war schon immer so, aber gerade dieses Andere zog auch die Träume, Wünsche und Sehnsüchte vieler Intellektueller an. Zwischen endlosen Wäldern und sanften Hügel, zwischen Seen und Sümpfen, da, wo eben noch Feen, Nixen und Zwerge gehaust hatten, schien der Ursprung zum Greifen… Continue Reading „Litauen als terra incognita,“

Thomas Mann als Lyriker

Thomas Mann als Lyriker kann man in der Frankfurter Anthologie erleben: schwül, -stigst (mit Achselbart, Hinterfleisch und Zeugezeug – außerdem einem handfesten editorischen Skandal). / FAZ 27.4.02